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Sölker Jesuitengarten - Naturpark Sölktäler

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Sölker Jesuitengarten

Geschichte und Gestaltung
Aus historischen Quellen ist sicher belegt, dass der heutige Sölker Jesuitengarten im 17. Jahrhundert von den Jesuiten (eine katholische Ordensgemeinschaft) als Garten geführt wurde. Es ist sogar wahrscheinlich, dass dieses Gelände schon zuvor als Garten genutzt wurde. Die Form der Anlage mit ihren Terrassen stellt eine Besonderheit dar, da die Mauern als Trockensteinmauern errichtet sind. Trockensteinmauern werden aus Natursteinen ohne Zuhilfenahme von Mörtel gefügt. Sie bieten einen wertvollen Lebensraum für verschiedene wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten. Mit ihrer Ausrichtung nach Süden bieten die Steinterrassen ein optimales Kleinklima für den Gartenbau. Die über den Tag gespeicherte Wärme wird während der Nacht abgestrahlt. Das begünstigt die Pflanzen in ihrem Wachstum besonders.

Gegenwart und Pflege
Heute ist der Garten mit vielen besonderen Kräutern, Blumen und Gemüsesorten wieder lebendig, bunt und duftend. Auf den drei sonnigen Terrassen werden über 200 verschiedene Pflanzen kultiviert, darunter auch alte Gemüsesorten. Viele Gemüse-, Getreide- und Kräutersorten werden heute im Handel nicht mehr angeboten und drohen zu verschwinden. Daher dient dieser Garten auch der Erhaltung alter und besonderer Sorten. Jungpflanzen und Samen werden an Interessierte gerne abgegeben!

Öffnungszeiten
Täglich von Mitte Mai bis Ende September.

Jeden zweiten Samstag im Mai findet der Gartentag im Jesuitengarten statt. An diesem Tag können Raritäten und alte Pflanzensorten gekauft oder getauscht werden.

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
www.soelktaeler.at

Anfragen an:
office@soelktaeler.at

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