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Schlossmuseum Peuerbach - Peuerbach

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Schlossmuseum Peuerbach

Das Schlossmuseum Peuerbach entführt in der Georg-von-Peuerbach-Ausstellung in die faszinerende Welt der Astronomie und Astrologie und ihrer Verwandten, der Alchemie, von den Beginnen bis zur heutigen Satellitenraumfahrt. Die dramatischen Erreingisse der oberösterreichischen Bauernaufstände zeigen Zinnfigurendioramen und Waffen im Bauernkriesmuseum. In der 15 m langen oberösterrreichischen Landestrachtenkrippe sind Trachten, Feste und Hofformen zu bewundern.

Das Schloss Peuerbach beherbergt drei Ausstellungen: die Georg-von-Peuerbach-Ausstellung rund um den berühmten Sohn der Stadt, Georg Aunpekh von Peuerbach (1423-1461) - berühmter Mathematiker, Frühhumanist, Astronom und Dichter. Die Aussstellung gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Sternenkunde von den Anfängen bis zur Zeit Georgs von Peuerbach und zeigt die damalige enge Beziehung zwischen der Astronomie zur Astrologie und Alchemie auf. Der in der Spätphase des Mittelalters lebende Georg von Peuerbach war Lehrer des berühmten Regiomontanus und Hofastronom des Kaisers Friedrich II. Er brachte die Sinusrechnung ins Abendland, entwickelte die Cosinusrechung und erfand die Klappsonnenuhr mit korrigiertem Kompass. Nachbauten dieser raffinierten Zeitmesser sind neben kostbaren Handschriften und Reproduktionen von Werken Georgs von Peuerbach, seiner Schüler und Zeitgenossen in der Ausstelllung zu bewundern. Mit Modellen veanschaulicht wid die Bedeutung des Lebenswerkes Peuerbachs: es bildet die Grundlange für Landvermessung, Raumfahrt und Satelllitentechnik. So führt die Ausstellung mittels Modellen bis zur heutigen Raumfahrt.
Das Bauernkriegsmuseum zeigt auf, dass Peuerbach bei den Bauernunruhen 1595/97, 1626 und 1632 keine unbedeutende Rolle gespielt hat. Das Schloss war mehrmals Schauplatz tragischer Ereignisse. Die politischen, konfessionellen, wirtschaftlichen und sozialen Ursachen der Bauernerhebungen werden anhand von Dioramen und Zinn-Figurinen, Graphiken, historischen Waffen und Kriegsgeräten dargestellt.
Die in ihrer Art einmalige oberösterrreichische Landestrachtentrippe zeigt die viert Landesviertel mit ihren typischen Trachten und Hofformen sowie brauchtümliche Feste aus dem bäuerlichen Alltagsleben.

Von 1. Mai bis 31. Okt. und von 1. Dez. bis 6. Jän. (Hl.-Drei-König) an Fr., Sa., So. und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. An anderen Tagen Gruppen gegen Voranmeldung (07276-2255).

Mit der Eintrittskarte ins Schlossmuseum kann auch die begehbare Skulptur Kometor besichtigt werden.

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
http://www.peuerbach.ooe.gv.at

Anfragen an:
schlossmuseum@peuerbach.ooe.gv.at

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