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Toblach: Drauradweg - Toblach: Drauradweg - Familienradtour Spittal an der Drau - Mountainbike Spittal an der Drau

Toblach: Drauradweg /366.0 km 1.200 Hm

Der Drauradweg führt vom Ursprung der Drau im Toblacher Feld in Italien 366 km entlang des gleichnamigen Flusses durch Osttirol und Kärnten bis nach Marburg in Slowenien.

Anreise

Von Innsbruck kommend: auf der A13 über den Brenner. Auf der Südtiroler Seite hat die Autobahn die Bezeichnung A22 – dieser bis zur Ausfahrt Brixen folgen. Von hier auf die E66/B49 und über Bruneck nach Toblach.
Von Lienz kommend: auf der E66/B100 bis Toblach.

Ausgangspunkt

Bahnhof Toblach (ca. 1200 m)

Beschreibung

Auf in den sonnigen Süden Österreichs und dabei immer an den Ufern eines wunderbaren Flusses, der Drau, dahinradeln. Der gesamte Radweg ist in etwa 366 km lang mit Start in Toblach und Ziel in Marburg.
Um Ihnen einen besseren Überblick über die Streckenführung zu geben, wurde der Drauradweg in 5 Etappen eingeteilt.

Etappe 1: Toblach - Lienz

Der offizielle Startpunkt des Drauradweges ist der Bahnhof von Toblach (ca. 1200 m), etwas westlich der Drauquelle gelegen. Von hier radelt man ostwärts los und kommt an der Ortschaft Innichen (1174 m) vorbei, ehe man die österreichische Grenze passiert. Der Drauradweg führt durch das Pustertal und folgt stets dem Flussverlauf. Man rollt durch die Orte Arnbach, Sillian, Strassen, Abfaltersbach, Mittewald, Assling und gelangt nach 46 km schließlich zum ersten Etappenziel: Lienz (673 m).
Die sonnenreichste Stadt Österreichs verfügt über ein vielfältiges kulturelles und sportliches Freizeitangebot. Und auch ihr Gaumen wird in einem kulinarischen Grenzgang von deftig Tirolerischem bis hin zu italienischen Spezialitäten verwöhnt.

Etappe 2: Lienz – Spittal an der Drau

Nachdem man Lienz hinter sich gelassen hat, folgt man dem Flussverlauf der Drau südostwärts durch das Oberdrautal und passiert Lavant und Oberdrauburg. Ab hier verläuft die Route meist nicht mehr direkt am Uferweg der Drau, sondern entfernt sich immer wieder vom Fluss. Die Ortschaften Dellach, Berg, Greifenburg, Steinfeld, Lind, Sachsenburg und Möllbrücke säumen das Oberdrautal und nach insgesamt 74,5 km erreicht man das 2. Etappenziel: Spittal an der Drau (560 m).

Die „kleine historische Stadt“ Spittal ist jährlich Bühne für die Komödienspiele Porcia. Das Schloss Porcia, in welchem ein Museum für Volkskunde untergebracht ist, ist der prächtigste Renaissancepalazzo außerhalb von Italien. Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist die „Beisl-Szene“ in Spittal. Und auch sonst lässt Spittal keine Wünsche offen: 3 Seen in nächster Umgebung laden zum Baden ein, zahlreiche Wander- und Mountainbikestrecken erfreuen Sportbegeisterte und eine Vielzahl von Einkehrmöglichkeiten komplettieren das Angebot.

Etappe 3: Spittal an der Drau – Villach

Diese Etappe ist ca. 38 km lang und führt durch das Unterdrautal meist direkt am Ufer des Flusses. Molzbichl, Olsach, Paternion, Feistritz, Kellerberg, Töplitsch und Fellach werden „durchradelt“, ehe man zum Zielort der 3. Etappe gelang: Villach (501 m).

Auf Geschichts- und Natur-Liebhaber warten auf diesem Streckenabschnitt viele kleine Highlights, wie z.B.: die Ausgrabungen der frühchristlichen Kirche bei Molzbichl im Unteren Drautal, das Museum Carantana, oder der "Gute Berg" von Villach, der Dobratsch. Warme Quellen in Warmbad Villach sorgen dafür, dass sich müde Geister wieder erholen. Die Kultur- und Kongressstadt Villach bietet eine historisch bedeutende Altstadt, die südländisches Flair vermittelt.

Etappe 4: Villach – Völkermarkt

Dieser Abschnitt ist mit Sicherheit der abwechslungsreichste aber auch der längste Teil (ca. 89 km) dieser Radtour. Hier liegen viele Seen in Reichweite und Ausflüge zum Wörther See, Faaker See oder Klopeiner See zahlen sich besonders aus. Noch bevor Sie die Fundstelle von hallstattzeitlichen Gräbern bei Rosegg erreichen, sollten Sie ihr Glück auch im Casino Velden versuchen. Der Drauradweg führt nun größtenteils auf gut befahrbaren Dammwegen durch das bezaubernde Rosental. Beeindruckende Felsen, Burgen und Seen sorgen für landschaftliche Abwechslung. Highlight auf dieser Etappe ist auch die Büchsenmacherstadt Ferlach, an der man nicht vorbeiradeln sollte. Die 3 Stauseen, Feistritzer-, Ferlacher- und Völkermarkter Stausee, an deren Ufern der Drauradweg verläuft, verleihen dieser Etappe zusätzlichen Charme.
Der Etappenzielort Völkermarkt (462 m) erwartet seine Besucher mit Lebenslust, Ambiente und Flair. Die kleine Stadt ist umgeben von herrlichen Bergen und glasklaren Badeseen und verfügt über ein breites Freizeitangebot.

Etappe 5: Völkermarkt – Marburg

Auch der letzte Abschnitt des Drauradweges bietet Ihnen sehr viel Abwechslung. Meist fallen die waldreichen Hänge steil zur Drau hin ab. Deshalb verläuft die Strecke auch sehr oft etwas weiter entfernt auf verkehrsarmen Wegen. Der österreichische Streckenabschnitt führt durch Ruden, Ratschitschach und Lavamünd.
Wenn Sie nun bereits die Heimreise antreten wollen, müssen Sie noch ca. 10 km weiter nach St. Paul zu radeln. Von dort aus gibt es im 2-Stunden-Takt Regionalzüge Richtung Klagenfurt. Um Nach St. Paul zu gelangen, biegen Sie in Lavamünd in den Lavant Radweg (R10) ein.

Die slowenischen Drava bezaubert vor allem durch seine landschaftlichen Reize, ruhigen und abgeschiedenen Dörfer. Einen Radweg gibt es auf diesem letzten Wegstück nur in gewissen Teilbereichen. Teilweise muss man kurze Strecken auf stark befahrenen Straßen, teilweise unbefestigten Wegen vor allem im slowenischen Drautal, zurück legen. Für Familien mit Kindern ist diese Etappe daher eher ungeeignet.

Doch der Zielort Marburg/Maribor (275 m) des Drauradweges ist auf alle Fälle einen Besuch wert: die weiten Weinberge, die sich vom Stadtrand über die Hügel um Maribor erheben, sind von mehr als 50 Kilometer Weinstraße durchzogen. Hier reihen sich Buschenschänken und touristische Bauernhöfe aneinander, die mit vorzüglichen heimischen Tropfen und kulinarischen Speisen die Wanderer, Radfahrer und Verbündeten der Stahlrösser anlocken. Die Entdeckung des Urwaldes des Pohorjegebirges und der klaren Gewässer bieten dem Wanderer und den Freunden des Reit- und Fahrradsports ein unvergessliches Erlebnis.

Bemerkungen:

Der Drauradweg trägt die internationale Bezeichnung R1 und er ist auch von der landschaftlichen Schönheit und der kulturellen Vielfalt entlang der Strecke die Nummer Eins in Europa. Für eine vollständige Befahrung sollten Sie sich vier bis sieben Tage Zeit nehmen, je nach Kondition und Homogenität der Gruppe und je nach Interesse an den vielen Attraktionen entlang der Strecke.

Alternativen

Kombinationsmöglichkeiten/ Varianten:

Einige Radrouten kreuzen den Drauradweg: Glockner-Mölltalradweg (R8), Lieser Radweg (R9), Karnischer Radwanderweg (R3), Lavantradweg (R10);

Rast/Einkehr

Am Drauradweg selbst gibt es viele Betriebe, die sich ganz auf Radfahrer spezialisiert haben. Ihr Angebot ist ganz auf ihre Bedürfnisse eingestellt.

Kartenmaterial

info@millstaettersee.at