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Ein Wundermittel - der Wildschönauer Krautinger - Wildschönau

Ein Wundermittel - der Wildschönauer Krautinger

Kaiserin Maria Theresia verdanken die Wildschönauer ein Monopol, um das sie beneidet werden. Nur im Unterländer Hochtal wird der "Krautinger" gebrannt und sonst nirgendwo in der Alpenrepublik.

Ursprünglich wurde 51 Wildschönauer Bauern das Recht zum "Krautingerbrennen" zugestanden, inzwischen sind es im Schnitt an die 15 Bauern, die von diesem Brennrecht Gebrauch machen.

Die weisse Stoppelrübe (auch Wasserrübe genannt) wird im Sommer und Herbst geerntet, muss sauber gewaschen und zu Brei verkleinert werden. Die Maische wird auf ein Drittel ihrer ursprünglichen Menge eingedickt, 48 Stunden mit Germ (Hefe) angesetzt und schliesslich gebrannt.

So einfach wie es klingt, ist die Angelegenheit aber nicht. Die Spezialisten sind überzeugt, dass viele Dinge mitspielen, wenn es um die Qualität geht. Unter anderem das Feuer: elektrische Kessel werden verschmäht, Buchenholz sorgt für die nötigen Temperaturen. Probleme gibt es auch mit dem Rübensamen. Eingefleischte "Krautingerbrenner" verabscheuen Industriesamen und ziehen die Samenkörner selbst.

Der Rübenschnaps, auch "Krautinger" oder "Krautschnaps" genannt, ist ein altbewährtes Volksheilmittel. Die Wildschönauer schwören darauf: "Was da in die Flasche gefüllt wird, ist nicht irgendein Schnaps, sondern ein Wundermittel für den Magen und allerlei andere Wehwehen"

Wildschönauer Krautingerwoche vom 02. - 08. Oktober 2011

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
www.wildschoenau.com

Anfragen an:
info@wildschoenau.com

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