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X Over Ride 2017 - Kitzsteinhorn - Snowpark Kitzsteinhorn

X Over Ride 2017 - Kitzsteinhorn

05.04.2017, 07:32

Ein legendärer Contest, ein hochkarätiges Teilnehmerfeld, 1100 Qualifier-Punkte und ein Salzburger Heimsieg: Der X OVER RIDE am Kitzsteinhorn lieferte wieder wie bestellt. Die Salzburger Freeskierin Stefanie Noppinger verteidigte ihren Titel bei den Ski Damen. Manuela Mandl setzte ihre beeindruckende Siegesserie bei den Snowboarderinnen fort. Bei den Ski Herren triumphierte Konstantin Ottner aus Deutschland. Der Tiroler Clemens Bergmann sicherte sich das oberste Podest bei den Snowboardern.

"Spring-Shred" vom Feinsten: Wenn das Kitzsteinhorn ruft, dann präsentiert sich der Himmel über dem X OVER RIDE- Contestface „Lakarschneid“ nur allzu gerne in tiefblau. Beim legendärsten Contest des Landes war heute aufgrund der schwierigen Bedingungen aber Kreativität gefragt, um sich die 1100 Punkte für den Sieg zu sichern und somit auch eine Vorentscheidung im Kampf um die österreichischen Freeridemeister-Titel herbeizuführen. Sommerliche Temperaturen hatten dem Face im Vorfeld zugesetzt, ein Fall für die Kitzsteinhorn-Spezialisten, die in eindrucksvoller Weise aufzeigten. Allen voran Stefanie Noppinger, die ihren Titel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen konnte: „Ich bin mega glücklich, dass ich von den Veranstaltern eine Wildcard erhalten habe. Ich war noch nie so nervös, wie heute. Ich wollte eine ähnliche Linie fahren, wie im vergangenen Jahr, dass das aufgeht, ist Wahnsinn", so die Salzburgerin.

Auf Rang zwei landete die Wienerin Claudia Klobasa, vor der Französin Megane Betend. Die Saalbacherin Sabine Schipflinger konnte im Rennen um den Titel der Austrian Freeride Series mit Rang vier weitere Punkte auf Konkurrentin Jacoba Kriechmayr gutmachen.

Fünfter Contest – fünfter Sieg für Mandl
Bei den Snowboard Damen konnte Manuela Mandl nach ihrem Wiedereinzug in die Freeride World Tour heute befreit auffahren. Die Wienerin verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr und feierte ihren fünften Saisonsieg auf der Qualifier-Tour: „Ich hätte nicht damit gerechnet, weil ich heute eine kleine Unsicherheit drin hatte. Die Bedingungen waren sehr schwierig und schwer einzuschätzen. Aber das Kitz im Frühjahr ist etwas ganz Besonderes.“ Rang zwei ging an die Finnin Mikaela Hollsten, Rang drei an die Innsbruckerin Bettina Pickl.

"Mr. Backflip" siegte bei den Ski Herren
Bei den Ski Herren setzte sich der Deutsche Konstantin Ottner durch, der seinem Ruf als "Mr. Backflip" einmal mehr gerecht wurde. Kreativität ist sein Steckenpferd: Ottner startete mit einem "360", legte dann mit einem massiven Backflip nach und setzte seine Punktejagd im unteren Teil des Runs fort: „Endlich ist sich mal ein Run ausgegangen, so wie ich ihn fahren wollte und ich bin jetzt mega happy. Es ist mein Lieblingscontest und mein Lieblingsface“, strahlte der Premieren-Sieger. Platz zwei ging an den noch amtierenden österreichischen Freeride-Meister Christoph Schöfegger, der im Kampf um den Austrian Freeride Series-Titel wieder wertvolle Punkte auf den Voarlberger Tao Kreibich gutmachen konnte. Rang drei sicherte sich der Schweizer Theo Cheli.

Tiroler Doppel-Sieg bei den Snowboard Herren
Im starken Feld der Snowboard-Herren setzte sich der Tiroler Clemens Bergmann durch. Der Fieberbrunner überzeugte mit einer starken Line und zwei "360", die er einmal "Frontside" und einmal "Backside", perfekt landete: „Im Großen und Ganzen war es super zum Fahren, der Bewerb war Wahnsinn, die Leute Hammer und das Wetter ein Traum. Jetzt bin ich wieder voll motiviert für die nächste Saison.“ Auf Rang zwei platzierte sich sein Landsmann Victor Heim, Rang drei ging an den Deutschen Timm Schröder. Alexander Hoffmann baute mit Rang fünf seinen Vorsprung in der AFS auf Andreas Zweibrot weiter aus.

Legendärster Contest der Freerideszene
70 Rider aus 12 Nationen waren beim Klassentreffen der Rider am Kitzsteinhorn am Start. Nicht umsonst gilt der Freeridebewerb, der heuer zum 6. Mal als 3*-Contest unter dem Dach der Freeride World Qualifier-Tour ausgetragen wurde, als einer der beliebtesten der Szene: „Es ist einerseits das Face, aber auch der Spirit rundherum - alle Rider sind da, jeder freut sich mit jedem und auch die Afterparty ist legendär“, erklärte die Salzburger Doppel-Siegerin Stefanie Noppinger.

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