Paradiesroute Etappe 4 - BERGFEX - Fernradweg - Tour Burgenland

Fernradweg

Paradiesroute Etappe 4

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Paradiesroute Etappe 4

Fernradweg

Tourdaten
54,79km
195 - 354m
Distanz
636hm
705hm
Aufstieg
04:15h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Eine Paradiesrouten-Etappe, die entlang der slowenischen und ungarischen Staatsgrenze verläuft und sich reich an Höhepunkten präsentiert: Die anmutige Landschaft des trilateralen Naturparks Raab-Örsèg-Goričko begegnet Ihnen ebenso wie eine beeindruckende Burganlage. Auch malerische Dörfer liegen am Weg, eine Künstlersiedlung und eine Uhudler-Hochburg, ...

Radeln, erleben, staunen…

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Minihof-Liebau



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Bevor Sie aufbrechen, sehen Sie sich noch ein wenig um in Minihof-Liebau. Vielleicht statten Sie der Ölmühle Fartek einen Besuch ab, erleben, wie nach alter Tradition Kürbiskernöl gepresst wird und versorgen sich vor dem Aufbruch mit Kürbisprodukten sowie Schmackhaftem aus dem hauseigenen Obst- und Gemüseladen. Die Marktgemeinde liegt eingebettet in der Landschaft des Naturparks Raab-Örsèg-Goričko! Auf dem ersten Teil dieser Etappe gewinnen Sie intensive Eindrücke von diesem einzigen trilateralen Naturpark Europas (Österreich, Ungarn, Slowenien). Lassen Sie sich bezaubern von der hügeligen südburgenländischen Landschaft mit ihren lang gestreckten Feldern, Wiesen und Wäldern, Weinbergen und Obstgärten sowie manch entlegenem Bauernhof.

In Windisch-Minihof führt Sie der Radweg direkt an der Jostmühle am Doiberbach vorbei. Führungen in dieser märchenhaften Schaumühle lassen Sie den Weg des Brotes vom Korn zum Laib verfolgen. Am Bachlauf der Doiber entlang, gelangen Sie nach St. Martin an der Raab, dem Dreiländereck zunächst gelegenen Ort, dessen spätbarocke Pfarrkirche schon von weitem zu sehen ist. Bald darauf laden Sie Hinweistafeln ein zu einem Abstecher in den Ort, dessen Römermuseum Funde einer altrömischen Gräberstraße sowie Interessantes aus der altrömischen Geschichte der Gegend anschaulich und überraschend präsentiert.

Auch das bekannte Künstlerdorf Neumarkt an der Raab liegt nahe an Ihrer Route und ist mit Sicherheit eine Stippvisite wert. In dem schmucken Ensemble mit Dorfgalerie, historischer Ölmühle, strohgedeckten Bauernhäusern und dem ältesten Kino des  Burgenlandes werden immer wieder Kulturevents sowie alljährlich eine künstlerische Sommerakademie veranstaltet.

Nachdem Sie Weichselbaum durchquert haben, gelangen Sie in die kleine Marktgemeinde Mogersdorf, einen historisch bedeutsamen Ort, der sich heute intensiv der Völkerverständigung widmet. Am 1. August 1664 besiegte hier ein christliches Heer eine zahlenmäßig weit überlegene osmanische Streitmacht. An diese Schlacht erinnern heute zahlreiche Gedenkstätten im Ort, u.a. eine Kapelle auf dem Schlösslberg, wo Sie ein kleines „Türkenmuseum“ finden. Und nicht zuletzt verdankt auch der Türkenwirt, ein Paradiesbetrieb, der u.a. zu Kanu-Schmankerltouren auf der Raab einlädt, seinen Namen jener historischen Schlacht.

Nachdem Sie Deutsch-Minihof sowie das Industriezentrum bei Wallendorf durch- und die Lafnitz überquert haben, empfängt Sie Heiligenkreuz im Lafnitztal (Gaststätten, E-Bikeverleih). Nach der leichten Überquerung des bewaldeten Steinerbergs rollen Sie vorbei an Tschanigraben nach Inzenhof, wo sich ein Abstecher zur St. Emmerichskirche anbietet. Diese neugotische Kirche liegt auf ungarischem Territorium und befand sich zu Zeiten des Eisernen Vorhangs im unzugänglichen Niemandsland.

Im nahen Kleinmürbisch genießen Sie dann einen wunderbaren Ausblick über das weitläufige Hügelland, bevor Sie die Radroute an den Fuß jenes mächtigen Basaltfelsens führt, auf dem die prächtige Anlage der Burg Güssing thront. Die 1157 errichtete Wehranlage gilt als die älteste des Burgenlandes. Der Sage nach hat einst in einer Höhle unter der Burg eine Riesenschlange gehaust – und die war mindestens ebenso böse wie jene im Paradies, hat sie doch die Schafe der Umgebung verspeist, bis ihr die Bauern den Garaus gemacht haben. Nehmen Sie sich Zeit für einen Besuch im Burgmuseum, zu dessen 5.000 Exponaten auch zwei Porträts gehören, die Lucas Cranach d. Ä. geschaffen hat. Der Glockenturm bietet Ihnen einen herrlichen Panoramablick weit in die pannonische Tiefebene hinein.
Wenn Sie ein wenig Zeit erübrigen können, spazieren Sie noch ein wenig durch die kleine Stadt Güssing, die erst 1973 das Stadtrecht erhielt. Schauen Sie in der Alten Hofmühle vorbei, wo unter anderem das Auswanderer-Museum die Geschicke von tausenden Burgenländern dokumentiert, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Amerika eine neue Heimat fanden. Das Franziskanerkloster mit seiner wertvollen Bibliothek und die Klosterkirche mit dem prächtigen Hochaltar sind ebenso sehenswert wie die Familiengruft des Adelsgeschlechts der Batthyány unter der Kirche. Nachdem Sie sich in der Güssinger Gastronomie ausreichend gestärkt haben, geht‘s vom Ortsteil St. Nikolaus durch Glasing und Hammerlberg mit seinen Buschenschenken weiter in die südliche Weinidylle nach Heiligenbrunn. Das romantische Kellerviertel dieses uralten Ortes, der 1198 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Immerhin finden Sie hier 120 zum Teil mit Stroh gedeckte und historische Kellerstöckl aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Heiligenbrunn gilt übrigens als Hochburg des Uhudlers, jenes ursprünglichen Weines aus unveredelten Trauben („Direktträger“), der wegen seines feinen Waldbeeraromas von vielen hochgeschätzt wird. Besuchen Sie auch den Uhudler-Lehrpfad und Schauweingarten.

Hagensdorf ist der Endpunkt dieser Etappe.

Höchster Punkt
354 m
Zielpunkt

Hagensdorf


Ausrüstung

festes Schuhwerk, Kleidung nach Witterung, HELM,

Fahrrad mit Sicherheitsausüstung laut STVO,

Verpflegung; - Getränke!, Jause

Sicherheitshinweise

Bitte benützen Sie einen Helm und vergewissern Sie sich, dass ihr bike den Bedürfnissen der STVO genügt.

Tipps

Märchenwald Mühlgraben

Burgruine Neuhaus am Klausenbach

Schloß Tabor in Neuhaus am Klausenbach

Obstparadies/ Mostothek Neuhaus am Klausenbach

Straussenhof Donner Neuhaus am Klausenbach

Burg Güssing

Kellerviertel Heiligenbrunn

Zusatzinfos

Anreise

z.B. über A2, B68 (Feldbach) oder B57 (Fürstenfeld) nach Minihof-Liebau

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Jennersdorf, Bus nach Minihof-Liebenau

Parken

Parkmöglichkeit bei e-bike Verleihstation


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Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Kulturell/Historisch
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