Etappe 27 Alpe-Adria-Trail: Tolmin - Tribil Superiore - BERGFEX - Fernwanderweg - Tour Goriška

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Etappe 27 Alpe-Adria-Trail: Tolmin - Tribil Superiore

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Etappe 27 Alpe-Adria-Trail:...

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Tourdaten
18,94km
156 - 1.103m
Distanz
1.282hm
840hm
Aufstieg
07:30h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Diese Etappe führt rund um Tolmin zu den Spuren des Ersten Weltkrieges und den Isonzoschlachten zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Der Aufstieg über den Kolovrat ist ein Höhepunkt, der mit atemberaubender Fernsicht auf die Alpengipfel und die Adria verwöhnt. Die Route verläuft teilweise auch über einen Abschnitt des bekannten Friedensweges. Das Gebiet gilt aufgrund seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt als naturkundliches Phänomen.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Tolmin



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Diese Etappe führt aus dem Isonzotal direkt auf den Gipfel des Kolovrat an der italienisch-slowenischen Grenze und anschließend hinab in die sanfte Hügellandschaft des Natisone-Tals (Beneška Slovenija). Die Aussicht vom Kolovrat ist vielleicht die schönste des gesamten Trails: auf der einen Seite öffnet sich ein atemberaubender Ausblick auf die Julischen Alpen, auf der anderen ein herrliches Panorama in Richtung Adria und die späteren Etappen bis zum Meer. Ein Teil der Strecke verläuft auf dem berühmten „Poti miru“ (Friedensweg).

Der Kolovrat war während des Ersten Weltkriegs Schauplatz harter Auseinandersetzungen zwischen den italienischen und österreichisch-ungarischen Truppen. Von besonderem Interesse sind daher auch das hiesige „Freilichtmuseum“ sowie die zahlreichen Befestigungen und Höhlen, auf die man bis Tribil di sopra entlang der gesamten Wegstrecke trifft. Hier wandelt man auf den Spuren des jungen deutschen Leutnants Rommel, der im Zweiten Weltkrieg als General Rommel durch die Schlachten in Nordafrika berühmt wurde.

Das Gebiet ist auch hinsichtlich seiner Natur und Fauna von großer Bedeutung. Historisch interessant sind die verschiedenen Bergsiedlungen entlang des Wegabschnitts bis Tribil di sopra.

Wegbeschreibung

Von Tolmin (160 m) folgt man der Staatsstraße in Richtung Kobarid über den Fluss Isonzo. Hier biegt man sofort links auf eine geteerte Straße ab, die an der antiken Kirche S. Daniele zur Ortschaft Volče führt. Nachdem man die Straße nach Nova Goriza überquert und die Ortsmitte hinter sich gelassen hat, folgt man einige Kilometer der Asphaltstraße, die bergauf zum Solarie-Pass führt.

An der ersten Kehre verlässt man die geteerte Straße und folgt einem Weg, der an der Ebene von Kamnik vorbei durch den Wald nach oben führt, bis er an einem Sattel erneut auf die Straße zum Solarie-Pass trifft. Von hier folgt man dem Weg weiter entlang eines bewaldeten Kamms, bis man an den Anfangspunkt des Rundwegs „Freilichtmuseums Kolovrat“ gelangt und auf die Straße, die auf slowenischer Seite dem Kamm des Kolovrat folgt.

Entlang der italienischen Verteidigungslinie des Ersten Weltkriegs (Schutzgräben, Befestigungen und Höhlen) geht es hinauf bis zum Klabuk – Na Gradu (1114 m, östlichster Gipfel des Kolovrat-Kamms). Hier sollte man unbedingt die herrliche Rundumsicht genießen (Fernglas). In nördlicher Richtung kann man die Gipfel der Julischen Alpen bewundern, während man im Süden in der Ferne die Adria erblicken kann, das Ziel des Alpe Adria-Trails.

Der Abstieg erfolgt auf italienischer Seite, zunächst auf einem steil durch dichtes Gebüsch abwärts führenden Weg (Markierung CAI 746), dann auf einer Asphaltstraße, die zum ehemaligen Grenzübergang am Solarie-Pass führt, sowie weiter unten zur malerischen Solarie-Hütte (956 m). Bei der Hütte verlässt man die Teerstraße und biegt links auf einen Forstweg ab (Markierung CAI 746). Dieser verwandelt sich nach einiger Zeit in den Weg zur Ortschaft Clabuzzaro/Breg (802 m).

Folgt man der asphaltierten Zufahrtsstraße des Ortes, erreicht man die Straße Tribil-Drenchia, auf die man links abbiegt, um eine kurze Strecke darauf zurückzulegen.

Anschließend geht es links weiter auf den Weg mit der Markierung CAI 747, der zur Kirche San Volfango führt, sowie weiter bis zur Straße zwischen Tribil di sopra und Drenchia. Dieser folgt man bis zur Ortschaft Rucchin/Zaločilo (648 m). Anschließend geht es weiter auf dem CAI 747 durch einen dichten Wald bis zu einem markanten Bergkamm, dem man in westlicher Richtung aufwärts bis zum Gipfel des Monte Cum/Hum auf 912 m folgt (um sich den Aufstieg zum Monte Cum zu sparen, kann man von Rucchin aus auch den Weg mit der Markierung CAI 747a nehmen, der leicht oberhalb der Straße von Rucchin nach Tribil di sopra verläuft). Vom Gipfel des Monte Cum aus führt der Weg CAI 747 in südlicher Richtung abwärts bis auf die Asphaltstraße von Rucchin nach Tribil di sopra. Dieser folgt man ein kurzes Stück, um anschließend links auf einen Forstweg abzubiegen, der zum Etappenziel Tribil di sopra (642 m) führt.

Höchster Punkt
1.103 m
Zielpunkt

Stregna (Tribil Superiore)


Ausrüstung

Genügend Trinkwasser mitführen auf dieser Etappe, es gibt wenige Einkehrmöglichkeiten!

Tipps

Wenn genügend Zeit ist, empfiehlt sich eine Wanderung am langen Kamm des Kolovrat entlang. Bei Schönwetter hat man von dort die wahrscheinlich beste Aussicht über den ganzen Wanderweg bis zum Meer.

Der Kamm des Kolovrat ist ein Durchgangsgebiet zwischen dem oberen Sočatalauf der slowenischen, und Friaul auf der italienischen Seite. Das Freilichtmuseum hat eine außerordentliche Aussicht auf den Kolovrat-Kamm.

Zur Zeit des 1. Weltkriegs erbaute die italienische Armee hier ein umfangreiches System ihrer 3. Verteidigungslinie, die„linea d' armata“ genannt wurde.

Während der Sommerzeit werden in der Region zahlreiche Dorffeste veranstaltet, meist zu Ehren des jeweiligen Schutzheiligen. Besonders interessant aus historisch-kultureller Sicht sind die Johannisfeuer (Kries) sowie die historische Inszenierung einer Schlacht des Ersten Weltkriegs.

In Tribil di sopra, wo ein Hoteldorf eingerichtet wurde (Albergo diffuso), findet man Übernachtungsmöglichkeiten sowie ein typisches Gasthaus, das traditionelle Spezialitäten aus dem Natisone-Tal serviert.

Zusatzinfos

Tourismusinformation Tolmin: Petra Skalarja 4, SI-5220 Tolmin; T: +386 5 380 04 80; info@lto-sotocje.si ; www.dolina-soce.com


Anreise

Ausgangspunkt dieser Etappe ist Tolmin, der größte Ort im Soča-Tal.

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Bus:
Busse fahren von Laibach und Nova Gorica nach Tolmin. Busfahrplan.

Mit dem Zug:
Der Zug aus Ljubljana fährt über Jesenice durch das enge Alpental Baška grapa nach Most na Soči. Von dort sind es noch 5 km nach Tolmin. Bahnplan.

Auf der Bahnstrecke Bohinjska Bistrica - Podbrdo - Most na Soči haben Sie mehrmals täglich die Möglichkeit der Autoverladung.

Parken

Öffentliche Parkplätze in der Stadt bzw. Parkplätze bei den Unterkünften


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