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BERGFEX: Sehenswürdigkeiten - Proviant-Eisen-Museum Gresten - Gresten - Ausflugsziel - Sightseeing

Freizeittipps Gresten

Proviant-Eisen-Museum Gresten

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Sonderausstellung "Kindheit war früher anders"
von 1. Mai bis 26. Oktober 2011

GRESTEN UND DER HANDEL MIT EISEN UND PROVIANT

Kindheitserinnerungen aus der Eisenstraße

Als roter Faden ziehen sich die Geschichten aus zahlreichen Eisenstrassen-Gemeinden durch die Ausstellung.

Wie lange und beschwerlich war der Schulweg, der ab dem Frühjahr barfuß und im Winter oft auf Schiern zurückgelegt wurde?

Wie war es in einer Schulklasse mit über 60 Schülern, wenn der Lehrer seine Zöglinge mit dem Rohrstab züchtigte?

Womit spielten die Kinder, die reichen und die armen? Wie sah es mit der Hygiene aus? Wie verliefen Geburten und wie erlebten die Kinder die Russen in der Nachkriegszeit?

Diese und viele andere Fragen beantworten die interessanten Erzählungen vieler Zeitzeugen aus der Region. Zahlreiche Exponate, wie Schulrequisiten, eine Sammlung von Kinderspielsachen um 1900 aus gut bürgerlichem Hause, Fotos und viele Erinnerungen lassen die Besucher in eine längst vergangene Kinderwelt eintauchen.

Dauerausstellung (derzeit im Depot gelagert)

Gresten liegt in der Eisenwurzen, dem ehemaligen Versorgungsgebiet der Radwerkarbeiter am Erzberg. Das im Umkreis von ca. 25 km um Scheibbs liegende Gebiet, zu dem Gresten gehört, war verpflichtet das nördliche Abbaugebiet des Erzberges mit Proviant, d.h. Getreide und Schmalz, zu beliefern. Im Tauschhandel wurde minderwertiges Eisen, sogenanntes „Provianteisen“, ins Erlauftal gebracht und dort zu Pfannen, Hufeisen, Nägeln und verschiedensten Werkzeugen verarbeitet.

Von Bedeutung war die im 16. Jh. erbaute Dreimärktestrasse welche die Handelsorte Gresten, Purgstall und Scheibbs verband und zum Erzberg weiterführte.

Das Proviant-Eisen-Museum befindet neben der Kirche und ist im spätgotischen Karner, einem Gebeinhaus mit Gruftraum und darüberliegender Kapelle, untergebracht. Wie der Name schon sagt, hat das Museum den Handel mit Eisen und Proviant zum Thema. Dieses ist nach dem Konzept „Zu ebener Erde und im ersten Stock“ in dem zweigeschossigen Gebäude aufbereitet.

RAUCHKUCHL

Im Untergeschoss, „zu ebener Erde“ wird der Bereich des Proviants präsentiert. Im ehemaligen Gruftraum befindet sich eine originale Rauchkuchl. Mit Geschirr und Haushaltsgeräten wird die Produktion und Verarbeitung der Grundnahrungsmittel dargestellt.

Der Vorraum, als Bauernstube eingerichtet, dient einer Kurzpräsentation der im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Aufschwung entstandenen Handwerke und Gewerbe.

EISEN - ZÜNFTE

Das Obergeschoss, der „erste Stock“ wird vom Thema „Eisen“ beherrscht. Hinsichtlich Macht und Vermögen profitierten vor allem die „konzessionierten Eisen- und Provianthändler“ von der florierenden Eisenindustrie.

Präsentiert wird auch die Geschichte des Marktes Gresten. Großen Einfluss auf das Geschehen im Markt hatten die Patronatsherren, im Laufe der Jahrhunderte wechselnde Adelsgeschlechter, die ihren Sitz im heutigen Schloss Stiebar hatten.

Geöffnet: Samstag, Sonntag, Feiertag von 10:00 bis 17:00 Uhr oder

nach telefonischer Anmeldung: am Gemeindeamt (07487/2310-16).

Eintrittspreise: Erw. 3,00 / Kinder 2,00 /

Gruppen ab 10 Erw. je 2,50, ab 10 Kindern je 1,50 €.

Die Dauerausstellung zum Thema Eisen und Proviant wurde im Jahre 2000 unter Leitung von Frau Mag. Ulrike Preuler neu gestaltet.

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
http://www.gresten.gv.at

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