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BERGFEX: Grünbach am Schneeberg: Urlaub Grünbach am Schneeberg - Reisen Grünbach am Schneeberg

Schneebergland - Wiener Alpen

Grünbach am Schneeberg

557m
Karte

Grünbach am Schneeberg


557m

Erleben Sie Grünbach seine Landschaft und seine Geschichte!

Der Grünbacher Erlebnisweg» Vom Urknall nach Grünbach «,1998 vom Dorferneuerungsverein »Unser neues Grünbach« konzipiert und in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Grünbach am Schneeberg 2001 errichtet, wurde mit finanzieller Förderung durch das Land Niederösterreich am 16.April 2001 den Wanderfreudigen und Erholungssuchenden übergeben.

Der Weg führt durch eine der prächtigsten Gegenden der Hohen Wand und des Schneeberggebietes und zeigt dem Wissensdurstigen auf mehr als 20 Schautafeln ein breites Spektrum der Erdgeschichte: Die Entstehung des Kosmos, der Lebewesen, der Landschaft und schließlich die Frühgeschichte des Menschen in diesem Raum. Der Weg erinnert auch daran, dass Erde, Mensch, Tier und Pflanze eine Gemeinschaft bilden, in der - es sei hier erwähnt - der Mensch am entbehrlichsten erscheint.

Zoltan, in Budapest aufgewachsen, studierte in Eisenstadt an der Fachhochschule. Als Ausgleichssport und aus Freude an der Natur hat er es sich zum Hobby gemacht, die Bergwelt Niederösterreichs zu erkunden. Als routinierter Wanderer beschreibt er seine Erlebniswanderung:

Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der Bahnhof Grünbach Schule. Von hier aus geht es zunächst auf einer asphaltierten Straße bis zu einer Kehre, dann in den Wald bergauf bis zu einem Steinbruch, der auf den Karten als „Am Segen Gottes“ gekennzeichnet ist. Rechter Hand finden wir ein Begrüßungsschild, eine Karte über den Verlauf unseres Wanderweges sowie die erste Station „Wasser – Schatz“.

Am Rande einer Wiese, der Weg ist relativ eben, passieren wir bald Station zwei, „Kohle auf einem Acker“. Der erste prächtige Ausblick Richtung Puchberg eröffnet sich.

An einigen Hintergärten vorbei – wir sollten uns dabei von einem bellenden Hund auf keinen Fall irritieren lassen – führt der Weg zu einer Asphaltstraße, die wir schon bald nach links verlassen.Der blauen Markierung folgend geht es steil bergauf, zunächst eine Forststraße kreuzend, dann entlang der alten Trasse des Sesselliftes, der einst von Grünbach auf die Hohe Wand führte.

Völlig unerwartet stehen wir bereits in luftigen Höhen vor der dritten Station, mit dem Titel „Ein Wand-Pionier“. Einige Schritte weiter befindet sich ein Rastplatz namens Grafenberg. Charakteristisch ist die steinerne Kugel mit dem Logo des österreichischen Touristenklubs.

Schon bald gelangen wir zur Wilhelm-Eichert-Hütte, dem ersten Etappenziel, wenn wir es so bezeichnen möchten. Von dem Kreuz auf 1052m Seehöhe lässt sich das gesamte Steinfeld überschauen, ebenso posiert der mächtige Schneeberg im Westen. Linker Hand lassen sich oft Kletterer in der Wand betrachten. Und gleich neben der Hütte erblicken wir die vierte Station, „Schnorcheln auf der Wand“.

Nun geht es bergauf in Richtung Plackles, der mit 1132m den höchsten Punkt der Hohen Wand und zugleich unserer Tour markiert. Kurz vor der Spitze präsentiert sich die fünfte Station, betitelt mit „Im Urknall geboren“
Über diese Frage philosophierend lassen wir das ehemalige Hotel Pfarrer linker Hand liegen und beginnen einen Abstieg in Richtung Rastkreuz Sattel. Nach einer weiten Wiese entdecken wir die sechste Station, „Dantes Inferno“.

Die nächsten Stationen auf dem Abstieg bis zum Sattel folgen Schlag auf Schlag. Nummer sieben „Eisen und kosmische Materie“, Nummer 8 „Erstes Leben“, Nummer 9 gleich neben einer kleinen Wasserquelle mit dem passenden Namen „Rares Nass am Wegesrand“, und nicht zuletzt Nummer 10, „Wettergeheimnisse“.
Auf dem Rastkreuz Sattel angelangt, finden wir eine erst vor einigen Jahren erbaute Schutzhütte auf 868m Seehöhe. Von hier aus gabeln sich verschiedene Wege in unterschiedlichste Richtungen. Direkt an der Kreuzung steht die 11. Station, „Beschwerliche Wege“.

Der Weg wird tatsächlich beschwerlich, denn jetzt gilt es die soeben verlorenen Höhenmeter wieder gutzumachen. Nach einem Auf und Ab gelangen wir auf eine Wiese, auf dessen Ende in einer Kehre die 12. Station auf uns wartet. Diese informiert über die „Künstlerheimat“. Nun geht es ununterbrochen auf einer Forststraße steil bergauf aufs Gelände. Kurz vor dem Naturfreundehaus entdecken wir noch eine Station, nämlich die 13. mit dem Namen „Uralter Siedlungsboden“.

Wir sind auf dem Gelände angekommen. Auf 1023m Seehöhe sticht uns sofort die 14. Station ins Auge, markiert von einem riesigen Bären und dessen Jäger. Betitelt wird diese Darstellung als „Bärenjagd einst“. Drehen wir uns ruhig um und staunen über die zurückgelegte Distanz. Der höchste Punkt der Hohen Wand lässt sich durch den Sendemast gut lokalisieren, auch wird nun klar, welch einen Abstieg wir hinnehmen mussten, um bis hier zu gelangen.

Doch die Aussicht entschädigt uns auf jeden Fall, Grünbach liegt direkt vor unseren Füßen. Weiter geht es hinter dem Naturfreundehaus vorbei, zunächst ein Stückchen Richtung Westen, bis wir auf einer Wiese auf die 15. Station stoßen, „Hartes Leben“. Sodann zweigt links eine rote Markierung in Richtung Grünbach ab. Steil geht es bergab, und wir verlieren rasch an Höhe.

Am Hausstein vorbei geht es auf einer Forststraße talwärts, und bereits im Tal stoßen wir auf die 16. Station, „Baustoff aus dem Meer“. Von nun an können wir entweder in gut 20 Minuten zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, oder aber gleich zur näher gelegenen Bahnstation Grünbach Kohlenwerk abkürzen.

Fazit: Eine echte Erlebniswanderung. Grünbach kann zu Recht stolz auf den Erlebniswanderweg sein.
Auf dem Aufstieg zur Hohen Wand können stille und aufmerksame Wanderer leicht Gämsen entdecken. Die Aussicht von der Wilhelm-Eichert-Hütte und vom Gelände ist sowohl in Richtung Wiener Neustadt, Steinfeld als auch zum Schneeberg hin einzigartig. Aufpassen muß man auf die sonst recht gute Markierung: Auf dem Abstieg vom Plackles zum Rastkreuz Sattel kreuzen wir immer wieder eine neu angelegte Forststraße, und der richtige Weg kann dabei leicht übersehen werden. Vielleicht könnte man an den wenigen, nicht eindeutigen Stellen zusätzliche Schilder anbringen, um weniger auf die Route als auf die Schönheit dieser herrlichen Gegend achten zu können.

Text: www.gruenbach-schneeberg.gv.at

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