Etappe 09 Alpe-Adria-Trail: Danielsberg - Hühnersberg - BERGFEX - Fernwanderweg - Tour Kärnten

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Etappe 09 Alpe-Adria-Trail: Danielsberg - Hühnersberg

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Etappe 09 Alpe-Adria-Trail:...

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Tourdaten
19,37km
576 - 1.049m
Distanz
766hm
681hm
Aufstieg
06:15h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Freuen Sie sich auf diese letzte, „sagenhafte“, aber auch für Technikinteressierte, großartige Etappe in den Hohen Tauern! Der uralte Kultplatz Danielsberg, die sagenumwobene Barbarossaschlucht und die kleine weiße Wallfahrtskirche St. Maria in Hohenburg wissen allerlei zu erzählen und sind Highlights am Weg, der aus dem malerischen Mölltal ins idyllische Drautal leitet.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Danielsberg



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Mit seiner 6.000-jährigen Geschichte ist der Danielsberg ein kärntenweit bedeutender Kultplatz. Wo Kelten, Römer und Christen ihre Gotteshäuser bzw. Opferstellen errichteten, startet diese Etappe.

Der Naturlehrpfad Danielsberg führt Sie durch das kleine Naturschutzgebiet an dieser einmaligen Erhebung, die das Landschaftsbild des Unteren Mölltals prägt. In Kolbnitz, dem Hauptort der Gemeinde Reißeck, ist die Nutzung der Wasserkraft zur Energiegewinnung nicht zu übersehen. Sie sehen die Druckrohrleitung der Kraftwerksgruppe Reißeck, die mit fast 1.800 Höhenmeter Gefälle den weltweit zweithöchsten Höhenunterschied zwischen Speichersee und Kraftwerk aufweist! Kurz darauf bemerken Sie auch die Rohre der Kraftwerksgruppe Malta, die das Wasser aus dem Kölnbreinspeicher im Maltatal zum Kraftwerk zwischen Kolbnitz und Mühldorf leiten. Mit immerhin 200 Metern Höhe die höchste Staumauer Österreichs! Angesichts weltweiter Energiediskussionen stellt sich die Frage: Ist die Wasserkraft als emissionsfreie Energieform bedingungslos zu begrüßen oder stellt der hohe Bedarf an Naturflächen für Speicherseen und Rohrleitungen nicht eine zu starke Belastung dar? Die Kraftwerksgruppe Reißeck gibt derzeit eine Antwort: Mittels einer unterirdisch (!) gebauten Pumpstation kann die Effizienz fast ohne sichtbare Eingriffe bedeutend erhöht werden.

Im Bereich der Gemeinde Mühldorf bewegen Sie sich wieder auf historischem Boden: Kaiser Friedrich I., genannt “Barbarossa”, kehrte einst mit seinen tapferen Kriegern vom Kreuzzug zurück und machte in der Schlucht Rast. Erschöpft schlief er am “Barbarossatisch” ein, während einige seiner Soldaten Nachtwache hielten. Ihnen erschien bald der Teufel, der sie sodann verfolgte. Wie die Geschichte endet, können Sie entlang des märchenhaft schönen Schluchtenweges erkunden.

Wegbeschreibung

Wir starten direkt am Herkuleshof mit der Begehung des „Naturlehrwegs Danielsberg“, queren nördlich unterhalb der Kirche und steigen durch Kiefer- und Eichenwald hinunter in die Ortschaft Preisdorf in der Gemeinde Reißeck.

Dort folgen wir dem Dorfweg Richtung Kolbnitz bis auf Höhe der kleinen Kirche Sandbichl, die nahe rechts unseres Weges liegt. Wenige Meter nach dem Rastplatz bei der Kirche biegen wir scharf nach links ab und gelangen so auf einen Fußweg, dem wir folgen, bis in Kürze abermals ein asphaltierer Dorfweg erreicht wird. Hier haben Anrainer in Privatinitiative ein "Alpe-Adria-Rastplatzl" errichtet, das zum Verweilen einlädt!
Wir überqueren den Riekenbach und durchschreiten auf einer Nebenstraße die Ortschaft Kolbnitz. Wir biegen in der Ortschaft nach rechts ab, überschreiten eine Brücke über die Mölltal-Bundesstraße und gelangen gemeinsam mit dem Glockner-Radweg R8 ans rechte Mölllufer. Dort wandern wir entlang des Rottau-Stausees weiter, können nach der Wehranlage die markante Fischtreppe bewundern und gelangen anschließend ins Ortszentrum von Mühldorf, wo wir Einkehrmöglichkeiten vorfinden.

Wir steigen durch Mühldorf auf und erreichen schließlich die Barbarossaschlucht (auch Klinzerschlucht genannt). Die Wanderung durch die Schlucht mit ihren Wasserfällen ist landschaftlich besonders reizvoll. Den Abschluss der Schluchtenwanderung bildet der historische „Barbarossastein“, wo der Sage nach Kaiser Barbarossa mit seinen Kreuzrittern nächtigte.

Von hier queren wir zunächst auf Fußwegen im Wald, folgen dann wieder auf kleinen Dorfwegen durch die Weiler Göriach und Stöcklern und erreichen so die Wallfahrtskirche St. Maria in Hohenburg. Von hier leitet uns der letzte Teil des Weges auf Nebenstraßen zum Gasthof Kolmwirt am Hühnersberg.

Höchster Punkt
1.049 m
Zielpunkt

Hühnersberg


Anreise

Danielsberg:
Von Penk oder von Kolbnitz im Mölltal auf Gemeindestraßen in die breite Einsattelung nördlich des Danielsbergs, hier in einigen Kehren (asphaltiert, aber schmal) bis zum Gasthof Herkuleshof

Kolmwirt am Hühnersberg:
In Lendorf von der Drautal-Bundesstraße (B100) abzweigen und auf den Hühnersberg.

Öffentliche Verkehrsmittel
Parken

Parkplätze beim Herkuleshof bzw. Kolmwirt


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Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Kulturell/Historisch

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