Etappe 05 Alpe-Adria-Trail: Stall - Innerfragant - BERGFEX - Fernwanderweg - Tour Kärnten

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Etappe 05 Alpe-Adria-Trail: Stall - Innerfragant

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Etappe 05 Alpe-Adria-Trail:...

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Tourdaten
20,25km
831 - 1.812m
Distanz
1.255hm
1.006hm
Aufstieg
07:45h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Uns erwartet eine aussichts- und abwechslungsreiche Etappe weit oberhalb des Mittleren Mölltals: Alte Fußwege zu Bergbauernhöfen, ein historischer Schulweg, einige neuere Forststraßen und als Höhepunkt der Etappe die legendäre "Rollbahn" aus der Zeit des Kupferbergbaus.

Tipp:
Wandern Sie sorgenfrei am Alpe-Adria-Trail! Das Alpe-Adria-Trail Buchungscenter mit seinem preisgekrönten Buchungsservice unterstützt Sie dabei gerne, Etappe für Etappe, ganz auf Ihre persönlichen Wünsche abgestimmt. Zum Beispiel mit dem Nationalpark Paket: Die ersten 8 Etappen, mit Gepäcktransfer, Mobilitätsservice und Nächtigung bei qualitätsgeprüften Partnerbetrieben.

 

Information und Buchung:
Alpe-Adria-Trail Buchungscenter Kärnten
"Ihre Engel und Experten am Trail"
Obervellach 15 | A-9821 Obervellach

Tel.: +43 4782 93093
info@alpe-adria-trail.com

www.alpe-adria-trail.com/de/buchungscenter 

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Stall im Mölltal



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Auf der lichtdurchfluteten Sonnenseite des Mölltals, der so genannten Mölltalleitn, starten wir von Stall aus in Richtung Innerfragant. Zwei Einkehrmöglichkeiten in der Bodenhütte mit fantastischem Blick auf den Polinik und das Hochkreuz sowie in der Goldberghütte, belohnen für diese relativ anstrengende Etappe, die uns über alte Fußwege zu Bergbauernhöfen, einen historischen Schulweg, einige neuere Forststraßen und die legendäre „Rollbahn“ aus der Zeit des Kupferbergbaus führt.

 

 

Wegbeschreibung

Wir starten in Stall im Mölltal und folgen anfangs einem kurzen Kreuzweg. Wo sich dieser nach links wendet, gehen wir geradeaus weiter und erreichen wieder die asphaltierte Straße, der wir zwei Kehren lang folgen, bis wir aus dem Wald auf lichte Bergwiesen herauskommen.

Hier biegen wir nach links ab und folgen großteils dem alten Bergweg, der - manchmal etwas steil - die Kehren der neuen Straße abschneidet. Wer es etwas flacher liebt, kann natürlich auch die Straße benützen. Wir empfehlen aber den Fußweg, der uns einen Eindruck von den Mühen des einstigen Bergbauernlebens gibt. Auf etwa 1.400 Metern Höhe neigt sich das Gelände etwas zurück und der bisher ziemlich dirket verlaufende Fußweg quert den Waldhang nach rechts und erreicht schließlich die ehemalige Volksschule Steinwand, in der die Kinder noch bis ins 21. Jahrhundert hinein in einer Klasse unterrichtet wurden! Hier genießen wir auch erstmals auf dieser Etappe den Ausblick ins "Untere Mölltal" und können markante Punkte unserer nächsten Etappe wie Staneralm und Himmelbauer bereits gut erkennen.Gleich oberhalb der Schule erreichen wir das Gehöft Zraunig, den höchsten Bauern am Sonnberg. Wir folgen nun dem hier beginnenden Forstweg. Nach ca. 30 min könnten wir mit einem kleinen Umweg die bewirtschaftete Bodenhütte erreichen (jeweils ca. 15 min und retour). Unser Weg führt aber mit geringer Steigung, kurz sogar etwas abwärts, zur privaten Bergerhütte nahe des Klenitzenbaches.

Hier endet der Forstweg, dem wir seit dem Gehöft Zraunig gefolgt sind, und wir wandern für wenige Minuten auf einem kleinen Steig weiter, bevor wir abermals einen Forstweg erreichen, dem wir zu den Sagaser Almen und folgen. Wir genießen hier herrliche Ausblicke zur Reißeckgruppe und zur alles überragenden "Tauernkönigin" Hochalmspitze (3.360m). Auch nach den Sagaser Almhütten bleiben wir weiterhin am Forstweg (als Umleitung markiert), bis zur bewirtschafteten Goldberghütte. Die einfache, aber von der rüstigen Sennerin sehr liebevoll betreute Hütte ist einen Besuch wert!

Der Weiterweg von der Goldberghütte führt zunächst kurz etwas steil nach oben, erreicht aber bald einen mehr oder weniger eben verlaufenden Almweg, dem wir nun folgen, bis wir eine Kreuzung mit einer größeren Forststraße erreichen. Hier weisen Schilder bereits zur Fraganter Hütte. Wir folgen jedoch nicht diesen Schildern, sondern steigen ein wenig ab, schneiden die nächsten beiden Serpentinn der Fahrstraße auf Fußwegen ab und erreichen so in Kürze den Parkplatz am Beginn der "Rollbahn" errreichen. Die Rollbahn ist sicher ein absolutes Highlight am Weg und führt uns eindrucksvoll, aber völlig eben, ins Almtal der Großfragant.

Nach ca. 45 min kreuzt der Rollbahn-Wanderweg eine Forststraße. Wer den kleinen, aber lohnenden Umweg zum Fraganter Schutzhaus machen möchte, bleibt am Wanderweg. Wer nach Innerfragant absteigt, nützt besser die Forststraße bis zur Brücke über den Fraganter Bach. Gleich nach der Bachüberquerung biegen wir nach rechts ab und folgen den Fußwegen, zweimal den Bach überquerend, bis in die Ortschaft Innerfragant.

Höchster Punkt
1.812 m
Zielpunkt

Innerfragant


Tipps

Dies ist von der Gehzeit her eine der längsten Etappen am Alpe-Adria-Trail! Daher früh starten, denn der Weg ist lang und große Teile der Etappe sind südostseitig und damit sehr sonnig ausgerichtet.

Zusatzinfos

Anreise

Aus Richtung Lienz/Felbertauern: von Lienz zunächst über den Iselsberg nach Winklern, von hier über die Mölltal Bundesstraße (B 106) direkt nach Stall im Mölltal

Aus Richtung Spittal/Drau bzw. Tauernautobahn A10 (Ausfahrt Lendorf): Über die Mölltal-Bundesstraße (B 106) nach Stall im Mölltal

Aus Richtung Norden (Zell am See): Über die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße nach Heiligenblut und über die Großglockner-Bundesstraße (B 107)  weiter nach Winklern, dann über die B106 nach Stall.

Öffentliche Verkehrsmittel

Täglich mehrere öffentliche Busse von Spittal/Drau nach Stall.

Ermäßigung auf Fahrpreise mit der Nationalpark Kärnten Card bzw. Kärnten Card. 
Fahrplan-Auskunft: www.postbus.at

Parken

Parkmöglichkeiten im Dorfzentrum nahe des Gemeindeamtes


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Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Kulturell/Historisch
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