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Panoramaweg Südalpen: Etappe 17 vom Griffner Berg zur Pöllinger Hütte

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Panoramaweg Südalpen: Etappe...
Fernwanderweg
Tourdaten
14,92km
702 - 1.727m
Distanz
1.070hm
150hm
Aufstieg
05:10h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Wieder hinauf auf die Höh´: Wanderung auf die Saualpe, dem sanften „Gegenpol“ zu den schroffen Karawanken am Panoramaweg Südalpen.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Griffner Berg


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Genießen Sie den herrlichen Ausblick auf die Karawanken oder Julischen Alpen, wenn Sie auf der Saualpe sind. Die auf 1646 Meter hoch gelegene Pöllinger Hütte ist das Ziel dieser Etappe, wo eine typische Lavanttaler Jause auf Wanderer wartet. Alternativ kann auch die Wolfsberger Hütte als Etappenziel gewählt werden (ca. 1,5 km länger). Doch zuvor führt diese Tour durch wunderschöne Wälder und Almwiesen hinauf auf die Saualpe. 

 

Wegbeschreibung

Vom Gasthaus Bierbaumer folgen wir ca. 1,5 km einer Straße Richtung Pustriz. Dem Weg ÖAV Nr. 338 folgend, biegen wir, vor dem Ortskern rechts in einen Hohlweg ab. Auf Hohlwegen und Steigen erreichen wir in kürze eine kleine Siedlung. Nach einer kurzen Wegstrecke auf einer Straße führt uns der Weg durch einen Wald und vorbei an zwei bewirtschafteten Gehöften zum Tormannkogel. Nun folgen wir dem Wanderweg ÖAV Nr. 338 in sanften Kurven der Straße aufwärts Richtung der romantischen Streusiedlung Tschrietes. Ab Höhe der Abzweigung zur Streusiedlung Tschrietes haben wir einen herrlichen Blick auf die Karawanken. Auf dem Wanderweg Nr. 338 wandern wir zum Gasthof Petutschnig weiter, eines der ältesten Gasthäuser Kärntens. Anschließend geht es auf einem Feldweg über eine steile Wiese bergauf. Weiter führt die Wanderung über den Kostmannkogel und die Hochöfen bis zur Waldgrenze. Hier verlassen wir den Rücken und überqueren unterhalb des Speikkogels Richtung Wolfsberger Hütte. Danach biegen wir jedoch bei einem Wegkreuz rechts hinab und erreichen in Kürze die Pöllinger Hütte.

Höchster Punkt
1.727 m
Zielpunkt

Pöllinger Hütte

Höhenprofil

Ausrüstung

Packliste - Mehrtageswanderung

Atmungsaktive Hardshelljacke Fleece- bzw. Softshell-Jacke Wanderhose, abzippbar Wanderschuhe Rucksack (ca. 35 Liter) Funktions T-Shirts Funktionsunterhosen Paar Wandersocken Sonnen-Kopfbedeckung Regenhose Dünne Mütze und Handschuhe Landkarten & Tourenbeschreibung Wasserflasche oder Trinkblase Hüttenschlafsack/Seideninlet Trekkingstöcke GPS Gerät LED-Stirnlampe Handy & alpine Notrufnummer Sonnenbrille Erste-Hilfe-Set Blasenpflaster Kleines Taschenmesser Sonnencreme Hygieneartikel Reisehandtuch Tourenproviant
Sicherheitshinweise

10 Empfehlungen des ÖAV 

Als Natursport bietet Bergwandern große Chancen für Gesundheit, Gemeinschaft und Erlebnis. Die folgenden Empfehlungen der alpinen Vereine dienen dazu, Bergwanderungen möglichst sicher und genussvoll zu gestalten.

1. Gesund in die Berge

Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.

2. Sorgfältige Planung

Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen! Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.

3. Vollständige Ausrüstung

Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.

4. Passendes Schuhwerk

Gute Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.

5. Trittsicherheit ist der Schlüssel

Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Achtung Steinschlag: Durch achtsames Gehen vermeidest du das Lostreten von Steinen.

6. Auf markierten Wegen bleiben

Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!

7. Regelmäßige Pausen

Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.

8. Verantwortung für Kinder

Beachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.

9. Kleine Gruppen

Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.

10. Respekt für Natur und Umwelt

Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.  

Tipps

Wenn Sie sich für Wahlfahrtskirchen interessieren, habe wir einen Tip für Sie.

Gleich in der Nähe der Wanderroute befinden sich zwei Wallfahrtskirchen. Eine in der Ortschaft Pustritz (Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, die erstmals 1196 urkundlich erwähnt wurde). Eine zweite befindet sich im Bergdorf Tschrietes (1037 m) und ist mit ihrem Grabstein an der Kirchenmauer (römische Grabinschrift) auch sehr interessant.

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Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Kulturell/Historisch
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