S01 Benediktweg: St. Paul - Dravograd

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Tourdaten
26,35km
333 - 596m
Distanz
463hm
498hm
Aufstieg
06:55h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

1. Tagesetappe Benediktweg Süd

Strecke: St. Paul im Lavanttal - Šentjanž pri Dravogradu

Länge: 26,3 km

Gehzeit:  7 Stunden

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

St. Paul im Lavanttal

Wegverlauf
St. Paul im Lavanttal
Legerbuch
4,1 km
Marktkirche Lavamünd
10,9 km
Gasthof Torwirt
11,3 km
Lavamünd
11,3 km
Gasthof Adlerwirt
11,3 km
GH Krone
11,4 km
Pfarrdorf
12,6 km
GH Hüttenwirt
13,0 km
Harring
17,8 km
Okrepčevalnica Vič
18,6 km
Ribiški dom
21,7 km
Dravograd (390 m)
22,2 km
Šentjanž
26,2 km


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Ausgangspunkt des Benediktweges nach Slowenien ist das Stift St. Paul (Hofrichtertor bzw. die Erhardikirche). Wald- und Feldwege führen den Pilger zunächst am Fuß des Josefsbergs und später über den Nussberg mit einem herrlichen Ausblick über das untere Lavanttal und das Drautal nach Lavamünd zur Mündung der Lavant in die Drau (Lavantspitz). Nach der Querung der Landesstraße beim Hüttenwirt in Pfarrdorf (Pilgerstempel) wandert man auf der linken Schotterterrasse der Drau Richtung Staatsgrenze, wo man den Grenzbach über ein paar Holzbretter oder größere Steine quert. Nach der Ortschaft Vič erreicht man Dravograd (Unterdrauburg), die „Dreitäler-Region“ von Drau, Meža und Mislinja. Über die neue Fußgänger- und Radfahrbrücke gelangt man nach Otiški vrh bis zur Kirche Šentjanž. Der Weg ist zu jeder Jahreszeit landschaftlich sehr reizvoll.

Wegbeschreibung

Die Etappe startet in St. Paul/Lavanttal beim Hofrichtertor bzw. der nahegelegenen Erhardikirche. Der Weg führt Richtung Osten (Friedhof) kurz entlang der Landesstraße L 135. Etwa 100 m nach der Eisenbahnbrücke muss man rechts abbiegen. Beim vlg. Schattenhof vorbei folgt man ca. 1 km einem Waldweg. Bei einer Rechtskehre geht es der Beschilderung folgend links hinauf zum vulgo Mayer am Hof (Holzpfeil), dann auf der Lichtung links hinunter und entlang eines Feldweges durch das Gehöft hindurch und über die Zufahrtsstraße bis zur Einmündung in die Asphaltstraße. Von dort geht es geradeaus weiter bis zu einem Marienbildstock, bei welchem man links wieder zur Landesstraße L 135 kommt. Nach ca. 500 m an der Landesstraße Richtung Lavamünd biegt man zuerst beim Firmenplatz Palko rechts ein und gleich anschließend bei der Hinweistafel vlg. Sepperl links hinauf zu dem genannten Gehöft, welches man durchquert. Nach einem Schranken am Waldanfang wandert man zunächst links und darauf gleich rechts entlang eines alten Waldweges bergauf weiter. Beim Hof vlg. Türkenbauer folgt man der Hofzufahrt bis zur Einmündung. Weiter führt der Weg dann entlang der asphaltierten Straße sich nach rechts haltend hinunter beim Hof vlg. Rachur vorbei und hier folgt man später der Markierung 306 rechts in den Wald. Nach einem Steilstück hinunter durch den Wald geht man links zum asphaltierten Weg mit einer weithin sichtbaren Doppeleiche. Bei der Wegkreuzung (mit Pfeil ‚Geologischer Lehrpfad’) muss man nach rechts gehen und dann beim Wegdreieck nach links hinunter zur Schottergrube Harling. In weiterer Folge quert man die Lavamünder Straße L 80, geht links beim Haus Lavamünd 63 weiter und kommt an der Freizeitanlage Lavamünd vorbei. Nach dem Draukraftwerk sieht man am Ortsanfang von Lavamünd linker Hand die Marktkirche. Man geht Richtung Osten durch Lavamünd und biegt nach dem Marktgemeindeamt und noch vor dem Kulturhaus rechts auf den Radweg R1 ein. Über diesen gelangt man nach 150 m zum Lavantspitz, quert die Rad- und Fußgängerbrücke und folgt dem Radweg R1 entlang der Drau zur Marienkirche in Pfarrdorf (Pilgerstempel).

 Von dort pilgert man entlang des R1 links hinauf zum GH Hüttenwirt (Pilgerstempel). Hier überquert man die Lavamünder Straße L 80 und geht der Sobother Straße oder Südsteirische Grenzstraße L 69 entlang ein Stück bergwärts. Beim Hof vlg. Herke muss man rechts dem markierten Weg ca. 1 km folgen. Gleich nach dem Hof vlg. Kumpatsch wählt man den Weg rechts hinunter zum Graben und quert einen Bach über eine Holzbrücke. Nach dem sehr gepflegten Hof vlg. Juschki geht es geradeaus auf einem Feldweg ca. 1,5 km weiter zum Gut Landsmannhof mit einem Bildstock und einer großen Linde davor. Bei den zwei nächsten Kreuzungen heißt es geradeaus dem asphaltierten Weg folgen.

Achtung: Eine Querung des Grenzbaches ist derzeit nicht möglich! Wir gehen daher bei der darauffolgenden Wegkreuzung nach rechts, vorbei bei einem alten Stallgebäude und rd. 500m zum offiziellen Grenzübergang zwischen Österreich und Slowenien. Auf der Staatsstrasse unmittelbar nach den Grenzgebäuden gehen wir links und folgen dann bis Dravograd am besten dem Radweg.

Durch Dravograd hindurch kann man entlang der Hauptstraße direkt bis zur Draubrücke Richtung Slovenj Gradec gehen. Der markierte Weg führt allerdings unmittelbar nach der Kirche Sv. Janež rechts auf einem Steig zum Friedhof, an diesem rechts vorbei hinunter zur Drauschleife (Naturschutzgebiet und Vogelbrutstätte), weiter entlang der Draupromenade und schließlich links wieder zu den Brücken über die Drau. Mittlerweile wurde eine neue Rad- und Fußgängerbrücke (auf einer alten Eisenbahnbrücke) angelegt. Man muss nicht mehr hinauf zur Brücke für den allgemeinen Verkehr, sondern geht unten durch und dann über die Drau.

Auf der anderen Seite der Drau geht man ein Stück entlang der Straße, folgt aber dann dem neuerrichteten Radweg über die Mezica. Wir gehen kurz den Weg entlang des Flusses aufwärts bis zur Hauptstraße, wo wir rechts Richtung Ravne rd. 300m gehen. Bei der Kreuzung biegen wir dann links ab und kommen entlang der Straße durch das Industriegebiet von Otiški vrh zur Kirche Šentjanž, bei welcher diese Etappe endet.

Höchster Punkt
596 m
Zielpunkt

Šentjanž pri Dravogradu

Höhenprofil

Sicherheitshinweise

Das Begehen des Pilgerweges erfolgt auf eigene Gefahr.

Achtung: Der Übergang über den Bach bei der Staatsgrenze Österreich/Slowenien ist derzeit nicht möglich; bitte Umweg rechts vor Wiese mit Obstbäumen hinunter zum öffentlichen Grenzübergang nehmen und dann weiter dem Radweg bis nach Dravograd folgen.

Tipps

Sehenswürdigkeiten und interessante Punkte:

Benediktinerstift und Schatzhaus St. Paul/Lavanttal (laufend Ausstellungen, Bibliothek, Romanische Basilika); keltische und römische Ausgrabungen in Legerbuch bei St. Paul; Waldegger Kreuz am Nussberg; Freizeitanlage Lavamünd (Badeteich, Freiluftarena); Flusskraftwerk Lavamünd; Marienkirche Lavamünd; Kirche Pfarrdorf; Pumpkraftwerk Pfarrdorf; Gut Landsmannhof mit Jakobskapelle und 600jähriger Linde (Stiftung Fa. Steiner); Querung der Staatsgrenze über Grenzbach; Linden und Kirche Vič; Pfarrkirche Sv. Janež, Dravograd; romanische Kirche Sv. Vid und Museum Gestapo Gefängnis in Dravograd; Drauschleife mit Vogelschutz- und Naturschutzgebiet, zerbombte Eisenbahnbrücke und Draukraftwerk; Dvorec Bukovje (Schloss Pöckstein); Wallfahrtskirche Sv. Križ; gotische Kirche Šentjanž; Barockkirche Sv. Peter na kronski gora (St. Peter am Kronenberg)

Zusatzinfos

Anreise

Mit dem PKW über die A 2, Abfahrt St. Andrä. Beim Kreisverkehr in Framrach rechts halten und der Ausschilderung Richtung Süden nach St. Paul folgen.

Öffentliche Verkehrsmittel
Parken

Östlich vom Stift St. Paul befindet sich direkt an der Landesstraße ein großer Parkplatz.


Autor
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