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Schloss Hollenburg

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Auf einem steil abfallenden Felshügel, nördlich über der Drau und dem Rosental gelegene, mittelalterliche, im 16./17. Jahrhundert unter dem Geschlecht der Dietrichsteiner auf die heutige Form ausgebaute mächtige Anlage mit schlichten Fassaden und mehreren Renaissance Zwillingsfenstern.

Die Familie Dietrichstein hatte die Burg 1514 von Kaiser Maximilian I. gekauft.

Die Burg hat ihren Namen wohl von den Höhlen, auf denen sie erbaut ist. Sie wurde oftmals zerstört und wieder aufgebaut. Als erster urkundlich gesicherter Besitzer ist Markgraf Leopold I. anzusehen. Er übergab 1142 die Burg seinem Ministerialen „Swikerus de Holenburch“.

Bietet die Burg von außen einen eher nüchternen und festungsartigen Eindruck, so überrascht das Hofinnere durch seine festliche Gestaltung im Sinne der Renaissance: Einer Holzgalerie an der einen Langseite entsprechen Doppelarkaden mit einer schönen Außentreppe auf der anderen. Beachtenswert die Ausschmückung, die sowohl von der klassischen Bildung wie von der Frömmigkeit der protestantischen Dietrichsteiner zeugt: lateinische Sprüche (Livius), Bibelzitate, erbauliche, fromme Sprüche zur Beherzigung. Aber auch ein Riesenwels wurde bildlich festgehalten, um der Nachwelt Kunde zu tun von einem einmaligen Fang eines Petrijüngers. Die hier vielerorts angebrachten Römersteine dokumentieren das wach gebliebene Interesse an der antiken Vergangenheit.

Nach dem Tod des letzten männlichen Dietrichsteiners ging die Burg an das Geschlecht von Wittgenstein. Nach dem Tod von Ludwig von Wittgenstein ging das Gut an dessen Nichte Hermine Maresch-Wittgenstein über. Die Burg befindet sich derzeit im Eigentum der Familie Kyrle.

Im Erdgeschoss des Osttraktes befindet sich eine gotische Burgkapelle (St. Nikolaus). Hier wurde 1945 ein bedeutender Freskenzyklus (2. Hälfte 14. Jh.) freigelegt. Vom Burghof führt eine Tür zu einem Söller, der einen überwältigenden Blick auf die grandiose Gebirgskette der Karawanken bietet.

Burghof und Söller sind frei zugänglich. Gelegentlich finden in den Sommermonaten im Schloss auch Kunstausstellungen statt.

Besichtigung nur während der Büro-Öffnungszeiten der Forstverwaltung.
Tel. +43 4227 84011

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
http://www.hollenburg.com

Anfragen an:
office@hollenburg.com
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