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Madrisa Rundtour

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Lange Powderabfahrten, eine Grenzüberschreitung im Hochgebirge und die Fahrt mit der Rhätischen Bahn – das ist die Madrisa Rundtour, ein einzigartiges Skiabenteuer.

Die Umrundung der Madrisa mit Start in Gargellen ist einer der Höhepunkte im Skiparadies Montafon. Wer sie einmal gemacht hat, wird lange davon schwärmen. Allerdings ist sie nicht ganz einfach zu haben – was ja auch ihren besonderen Reiz ausmacht. Um sicher unterwegs zu sein, wird eine Begleitung durch einen staatlich geprüften Berg- und Skiführer empfohlen sowie eine gute Vorbereitung.

ZUHAUSE
Auf der Madrisa Rundtour ist man gut sieben Stunden unterwegs, dafür ist Kondition und Kraft gefragt. Somit ist ein entsprechendes Training von Vorteil.

AUSRÜSTUNG
Zur richtigen Ausrüstung gehören: ein Reisepass, ein Paar Ersatzhandschuhe, gute Bekleidung, eine Jause, ausreichend zu trinken sowie ein zuverlässiger Sonnenschutz. Ist man mit einem Bergführer unterwegs, bekommt man zudem eine Einführung in den Umgang mit Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde. Im Ort Küblis geht es mit der Bahn oder dem Taxi für ein paar Kilometer weiter –Taxi-Telefonnummer und Abfahrtszeiten notieren!

START
Um noch rechtzeitig und vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zu sein, geht es gleich in der Früh mit der ersten Bahn los. Ein gehaltvolles Frühstück sorgt für die optimale Voraussetzung, um gestärkt die Tour starten zu können. Los geht’s!

TOUR
Von Gargellen mit der Bergbahn bis zur Bergstation der Kristallbahn. Die erste Abfahrt führt Richtung Täli, hier werden die Felle angelegt. Weiter geht es in ca. 45 Minuten bis zum St. Antönier Joch. Der Lohn des Aufstiegs ist eine sagenhafte Tiefschneeabfahrt, auf der man 900 Höhenmeter im Pulverschnee zurücklegt. St. Antönien, ein malerischer, tief verschneiter Ort, ist der Endpunkt der Abfahrt. Mit dem Postbus oder Taxi und der entzückenden Rhätischen Bahn reist man durch Lärchen- und Nadelwälder in Kehren nach Klosters.

Mit dem Madrisalift – Skipässe, Saisonkarten und Gargellner Skikarten sind gültig – gelangt man zum höchsten Punkt des Skigebietes. Weiter geht es zum Schlappiner Joch. Bei der Querung dieser Südhänge ist auch auf die Tageserwärmung und die entsprechende Lawinensituation zu achten. Die Wahl der richtigen Spur ist hier sehr wichtig. Eine letzte Traumabfahrt durch das Valzifenztal nach Gargellen krönt die Runde.

HÖHEN UND TIEFSCHNEE
Expertenmeinung
Der staatlich geprüfte Berg- und Skiführer Matthias Ganahl von den Montafoner Bergführern kennt die Madrisa Rundtour wie seine Westentasche.

Was sind für Dich die Höhepunkte dieser Tour?
Ein besonderer Moment ist für mich immer die Überschreitung der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Diesen Schritt mache ich immer ganz bewusst. Danach kommt diese einmalig schöne lange Abfahrt, die wir in Abschnitte einteilen. So wird sie mittelschwer bis leicht, je nach Können der Gäste und den Verhältnissen. Die Fahrt mit der Rhätischen Bahn finde ich auch immer spannend.

Worin bestehen die Schwierigkeiten?
Das Wetter kann auf der anderen Seite des Rätikons, also in der Schweiz, oft komplett anders sein. Darauf müssen wir uns einstellen und die Tour entsprechend variieren. Und natürlich braucht man eine gute Portion Kraft und Ausdauer. In kleinen Gruppen kann man die Tour gemeinsam mit dem Bergführer besonders genießen.

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
https://www.montafon.at/de/Service/Veranstaltun...

Anfragen an:
info@montafon.at
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