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BERGFEX: Sehenswürdigkeiten - Stadtmuseum Neunkirchen - Neunkirchen - Ausflugsziel - Sightseeing

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Stadtmuseum Neunkirchen

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Die Sammlungen des Städtischen Museums Neunkirchen umfassen heute etwa 6000 Stücke, wovon zahlreiche in den über 13 Ausstellungsräumen der Dauerausstellung zu sehen sind.

Die Sammlungen des Museums umfassen die Bereiche Archäologie, Numismatik, Mineralogie, Paläontologie, Volkskunde, Stadtgeschichte und Regionalgeschichte.

Bereits seit den 1920ern wurden für das Museum Gesteine und Versteinerungen aus dem gesamten Bezirksgebiet und sogar aus den angrenzenden Regionen und Bundesländern gesammelt. Durch die Schenkung der Sammlung Matzke 1982 ist das Museum heute im Besitz einer der umfassendsten geologischen Sammlungen zum gesamten Bezirksgebiet. Die mineralogische Abteilung präsentiert häufige und seltene Mineralien aus dem gesamten Bezirksgebiet, darunter echte Raritäten wie den einzigartigen Forellenstein (Ortho-Riebeckit-Gneis), der nur in der Gegend von Gloggnitz zu finden ist. Die paläontologische Sammlung dokumentiert anschaulich das Leben auf der Erde, von ihrer Entstehung bis zum Erscheinen des Menschen. Höhepunkte dabei sind die Abgüsse des einzigen Dinosaurierfundes Österreichs (Struthiosaurus austriacus), die rund 16 Millionen Jahre alten Knochen einer Seekuh (Metaxytherium petersii), zahlreiche Höhlenbärfunde (darunter ein kompletter Schädel) und die Überreste eines Mammuts.

Der archäologische Sammlung zeigt Objekte aus über 3000 Jahren Geschichte. Dazu gehören steinzeitliche Werkzeuge, Beile der Bronzezeit und reiche Funde aus der Eisenzeit, ebenso wie römisches Essgeschirr und frühmittelalterliche Grabbeigaben. Höhepunkt der Sammlung ist die Rekonstruktion eines Kriegergrabes aus der späten Eisenzeit, das zusammen mit 13 weiteren Gräbern in den 1920er – und 1950er Jahren in Neunkirchen geborgen wurde. Auch die experimentalarchäologischen Rekonstruktionen im Museumsgarten, die jährlich um neue Anlagen ergänzt werden und einen Einblick in das Leben in früherer Zeit vermitteln, gehören hierzu.
Die numismatische Sammlung wird über das ganze Museum verteilt präsentiert. Angefangen von römischen Münzfunden über den Neunkirchner Pfennig des 12. Jahrhunderts, der in einer der ersten mittelalterlichen Münzstätten Österreichs geprägt wurde, bis hin zum Notgeld, das hier nach dem ersten Weltkrieg im Umlauf war.
Die historische Ausstellung versucht gemeinsam mit dem Stadtarchiv die Entwicklung der Stadt Neunkirchen vom Hochmittelalter bis heute zu dokumentieren. Im ersten Teil der Stadtgeschichte wird der Entwicklung Neunkirchens, von der ersten urkundlichen Erwähnung 1094 über die mittelalterliche Münzstätte, politische Umwälzungen und Katastrophen bis hin zum Rechtssystem der Frühneuzeit und den Besuchen Maria Theresias und Josephs II. im 18.Jahrhundert, nachgespürt. Besonders sehenswert sind dabei der Tisch des Marktrates sowie die Vollzugswerkzeuge des Marktrichters. Der zweite Teil dieser Abteilung widmet sich dem “langen 19.Jahrhundert”, von der Staatswerdung Österreichs 1804 über Revolution, politische Liberalisieung und 1.Weltkrieg bis zur Stadterhebung Neunkirchens 1920. Dabei kann man unter anderem das originalgetreu eingerichtete Arbeitszimmer des ehemaligen Hausherrn des Museums, Bürgermeister Dr. Emil Stockhammer, bestaunen.
Die wirtschaftsgeschichtliche Sammlung widmet sich dem Arbeitsleben der Bevölkeurng vom Mittelalter bis zur heutigen Zeit. Dabei wird den Zünften und ihrer Funktion in der Stadt ebenso nachgespürt wie der industriellen Revolution und Neunkirchens Entwicklung zum Industrieort im 20. Jahrhundert. Zahlreiche einzigartige Objekte, von den alten Zunfttruhen über die Einrichtung einer Tischlerei bis hin zu Modellen der letzten Fabriksanlagen Neunkirchens, zeichnen dabei ein lebendiges Bild.

Die religionsgeschichtliche Ausstellung dokumentiert Glauben und Brauchtum der Neunkirchner Bevölkerung in den letzten dreihundert Jahren. Objekte des katholischen Brauchtums wie die „Heilige Kümmernis“ aus Schwarzau/Steinfeld oder die Edlitzer „Totentanz“-Schilder sind in ihrer Art zum Teil österreichweit einzigartig und gehören zu den Schätzen des Museums. Auch die evangelische Gemeinde ist durch spektakuläre Objekte wie eine der ersten protestantischen Bibeln Neunkirchens und die Glocke der ältesten evangelischen Kirche Niederösterreichs, vertreten. Auch die Entwicklung und die Gebräuche von Judentum und Islam in Neunkirchen werden anschaulich dokumentiert.

Eine große volkskundliche Sammlung dokumentiert Lebens- und Arbeitswelt der bäuerlichen Bevölkerung des Bezirks, und kann unter anderem mit einer originalgetreu eingerichteten Bauernstube, einer Sammlung der diversen Trachten des Bezirks aber auch einer gigantsiche Göppelanlage zum Dreschen des Getreides, aufwarten.
Ergänzt wird das Programm durch diverse, mehrmals im Jahr wechselnde, Sonderausstellungen und Spezialveranstaltungen. So ist garantiert für jedes Alter und jeden Geschmack das Richtige dabei im Städtischen Museum Neunkirchen!

Zudem steht dem interessierten Besucher das Stadtarchiv mit Urkunden, Büchern, Plänen und Stichen zur Verfügung.

Stadtarchiv Neunkirchen:
Albert Hirsch Platz 1

Besuch nach Vereinbarung
Kontaktperson: Stadtarchivar Hans Herwig Brunner
stadtarchiv@neunkirchen.gv.at

Städtisches Museum Neunkirchen
Stockhammergasse 13

Öffnungszeiten:
ganzjährig Freitag und Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr, ausgenommen Feiertags
und nach Vereinbarung
museum@neunkirchen.gv.at
Tel.: 02635/61147
Kustoden: Hannes Schiel & Benedikt Wallner

Kontaktinformationen

Anfragen an:
museum@neunkirchen.gv.at
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