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BERGFEX-Unbekannter Aussichtsberg, der Gaisstein über Furth - Wanderung - Tour Niederösterreich

Wanderung

Unbekannter Aussichtsberg, der Gaisstein über Furth

Wanderung
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Unbekannter Aussichtsberg,...

Wanderung

Tourdaten
5,88km
410hm
02:30h
539 - 943m
412hm
Distanz
Aufstieg
Dauer
Kurzbeschreibung
Aus dem idyllisch gelegenen Wander- und Erholungsdorf Furth lassen sich mehrere Touren auf die 1000-er der Gutensteiner Alpen und der nö Voralpen – wie z.B. Hocheck, Kieneck und Almesbrunnberg - unternehmen.

Die relativ unbekannte Wanderung auf den Gaisstein bringt den Wanderer in kurzer Zeit auf einen schönen Aussichtsgipfel.

Während man im Tal meist durch Wiesen und durch Föhrenwälder wandert, steigt man dann durch Buchenwälder höher um letztlich von den Bergspitzen fantastische Aussichten bis hin zu Schneeberg, Rax und Ötscher zu genießen. Zurück von den Wanderungen wird Furth dem Namen „Tal der Wirte“   gerecht, denn ein breites kulinarisches Angebot rundet das Naturerlebnis ab.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt
Gemeinde Furth an der Triesting, Ebelthal, Parkplatz direkt nach dem letzten Haus im Ebelthal


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung
Mit seinen 975 m Höhe bleibt der Gaisstein zwar knapp unter 1000er Grenze und ist auch weniger bekannt als die Parade-Ausflugsziele rund um Furth, jedoch bietet aber nach relativ kurzem Anstieg eine tolle Rundumsicht von seinem felsigen Gipfel aus. Die Tour ist großteils nicht markiert.

Der Anstieg führt zügig an Höhe gewinnend über eine Forststraße zum Hof Gaissteiner und in das Wildgehege. Hier ist der Weiterweg nun durch eine neue Forststraße auch leichter zu finden.

Der letzte Teil des Anstieges führt als Pfad durch die bewaldete Südostflanke und ist mit Steinmännern markiert. Hinter dem Gipfel, der mit einem Gipfelkreuz versehen ist, stürzen die Felsen jäh in die Tiefe.

Gleich neben dem Gipfelkreuz befindet sich eine Gedenktafel - mit einem passenden Sinnspruch - für Johann (Brandi) Brandstätter, dessen Hausberg der Gaisstein war.

Der Abstieg erfolgt am besten über die Anstiegsroute, da andere Varianten wegen des Wildgatters kaum möglich sind.

Wegbeschreibung
Ausgangspunkt ist der Schotterparkplatz nach dem letzen Haus im   Ebelthal, Höhe 536 m. Vom Parkplatz folgt man der Forststraße (Hofzufahrt zum Hof Gaissteiner, Fahrverbot) ohne Markierung zuerst in einer Rechtskehre und gleich danach in einer Linkskehre ansteigend. Nun steigt die Fortstraße gleichmäßig durch den Föhrenwald bis zu den unteren Ausläufern der Wiesen des Gaissteiner. Man bleibt auf der Forststraße, die in 3 weiteren Kehren an Höhe gewinnt, bis man nach dem Wald bereits den Hof Gaissteiner erblickt. Der Forststraße folgend erreicht man in Kürze den Hof (700 m; Meldestelle für alpine Unfälle). Zwischen Hof und Scheune wendet man sich nun nach links und erreicht die rote Markierung (Furth-Kieneck) entlang einer Forststraße. Ca. 100 m nach dem Hof betritt man durch eine Drehtür das Wildgatter, das von hier bis zum Atzsattel reicht. Innerhalb des Gatters folgt man   nun für weitere 300 m der roten Markierung auf der Forststraße, bis die Markierung nach links abwärts auf einen Pfad weiterleitet. Man folgt jedoch weiterhin ansteigend der neuen Forststraße – ohne Markierung. Vorbei an einer Felswand mit Höhle kommt man so bald zu den Wiesen des verfallenen Hofes Himmelsreith. Weiterhin auf der Forststraße bleibend erreicht man schnell den inmitten der Wiesen gelegenen Sattel. Am höchsten Punkt dieses Sattels (ca. 810 m) wendet man sich nun nach rechts, die Wiese weglos nach Nordost überquerend, der steilen bewaldeten Südflanke des Gaissteins zu. Der zum Gipfel führende Pfad beginnt unscheinbar ca. 50 m westlich des Hochstandes am Waldrand, mittels eines kleinen Überstiegs über den Zaun. Der Pfad, der ab hier mit Steinmännern markiert ist, steigt zuerst in gerader Linie durch eine markante Schneise im Jungwald Richtung Nordost an. Auf einem schwachen Rücken wendet sich der Pfad nach Nordwest und quert den Südhang über Lichtungen. Die letzte Richtungsänderung nach Nordost und wieder steiler werdend wendet sich der der Pfad in Kürze den schrofigen Gipfelaufbau zu. Auf Steigspuren erreicht man das Gipfelkreuz (974 m ü.A.), die Gedenktafel, sowie die Rastbank (aufklappbar, Schnapsflache und Gipfelbücher). Achtung: direkt hinter dem Gipfel fallen die Felswände mehr als 50 m steil in die Tiefe. Vom Gipfel bietet sich eine großartige Rundumsicht.

Für den Rückweg wählt man am besten den gleichen Weg, da viele andere Varianten durch die Zäune des Wildgeheges versperrt sind.

Höchster Punkt
943 m
Höhenprofil

Ausrüstung
Normale Wanderausrüstung
Sicherheitshinweise
Trittsicherheit für den Pfad erforderlich

Direkt hinter dem Gipfelkreuz stürzen die Felsen steil ab, Absturzgefahr


Anreise
A2 Südautobahn Abfahrt Leobersdorf, auf der Hainfelder Bundesstraße B 18 bis Weissenbach, links abbiegen Richutung Furth und auf der Hauptstraße in Weissenbach im Ort wiederum links abbiegen auf die Further Straße bis nach Schromenau.

In Schromenau links Richtung Steinwandklamm abbiegen. Der Straße ca. 1,0 km folgen und gegenüber dem alten Kalkofen rechts ins Ebelthal abbiegen. Der Straße im Ebelthal immer am Talboden bleibend weitere 2,8 km folgen bis zum Talende, Parkplatz nach dem letzten Haus.

Parken
Vor der ersten Rechtskehre großer Schotterparkplatz (536 m.ü.A.) auf der rechten Straßenseite.

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