Von Erlaufklause durch die Ötschergräben auf den Ötschergipfel - BERGFEX - Wanderung - Tour Niederösterreich

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Von Erlaufklause durch die Ötschergräben auf den Ötschergipfel

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Von Erlaufklause durch die...

Wanderung

Tourdaten
29,9km
688 - 1.893m
Distanz
1.507hm
1.486hm
Aufstieg
10:00h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Abwechslungsreiche und doch anstrengende Tour durch die wilden Ötschergräben über den "rauhen Kamm" auf den Ötschergipfel, man überschreitet den Ötscher und vom Riffelsattel geht es zurück durch die Ötschergräben zum Ausgangspunkt

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Parkplatz Erlaufstausee, bzw. Bahnhof Erlaufklause



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Bahnhof Erlaufklause der Mariazellerbahn bei Mitterbach am Erlaufsee.

Ein zeitiger Aufbruch ist in den Sommermonaten besonders wichtig, da es in den Ötschergräben gerne sehr heiß werden kann und die Tour doch länger dauert.

Wir gehen vom Parkplatz entlang des Stausees den Schotterweg weiter. Lt. Wegweiser am Parkplatz sind es 6 Stunden vom Parkplatz auf den Ötschergipfel. Es geht die Forststraße entlang, am Forsthaus Hagengut mit Kapelle vorbei und man kommt nach kurzer Zeit zu einer Abzweigung zum "Ötscherhias" - "der" Jausenstation in den Ötschergräben. Dorthin steigen wir in die Ötschergräben ab. Man überquert bei der Jausenstation die Holzbrücke und biegt am Ende links ab - der nächste Wegweiser verspricht den Ötschergipfel in 5,5 Stunden.

Weiter geht es den wunderschönen Weg durch die Ötschergräben entlang - etwa nach einer halben Stunde kommt man zur Abzweigung "Beim Jägerherz" bzw. "rauher Kamm". Dies ist gut beschildert und wir verlassen rechter Hand die Ötschergräben und den Ötscherbach der uns den Weg seit dem Ötscherhias begleitet hat. Man steigt über einen schmalen Weg hinauf auf eine Forststraße und hat dabei eine traumhafte Aussichten auf die Gemeindealpe und die Ötschergräben. Beim erreichen der Forststraße diese einfach linker Hand für 20-30min. folgen bis zum nächsten Wegweiser in Richtung "rauher Kamm". Es geht von einem Wiesenweg in den Wald, die Bergflanke hinauf und nach geraumer Zeit verläßt man den Wald kurz unter dem Felsaufbau des Ötschers auf der Südseite.
Unterhalb der Wand geht man entlang und kommt dabei zuerst beim Geldloch vorbei - eine sagenumrankte Eishöhle und danach beim Taubenloch. Beide Höhlen sind Naturdenkmäler und betreten ist verboten!

Etwa 15 Minuten nach den Höhlen hat man die erste Etappe auf den Gipfel geschafft - man kommt auf den Grad und stößt hier auf den "Normalanstieg" über den rauhen Kamm von der Nordseite.
Eine Pause ist angesagt, da der "rauhe Kamm" doch anstrengend sein kann.
Weiter geht es den Kamm entlang mit kleinen interessanten Klettereien der Kat I - trittsicher und schwindelfrei ist gerade für Debütanten auf dem Kamm Pflicht. Einzig bei der Schlüsselstelle gibt es Eisenstifte im Fels um diese Stelle zu meistern, ansonsten verzichtet man bewußt auf Seilsicherungen!
Nach dem Ausstieg vom rauhen Kamm geht man noch etwa 20min. gemächlich weiter zum eigentlichen Gipfel. Rechts neben uns baut sich der Taubenstein auf - ein Nebengipfel des Ötschers.

Vom Ötschergipfel hat man eine atemberaubende Sicht auf alle östlichen Gipfel der Alpen und auch rein ist Wald- und Mühlviertel.
Wir überschreiten nun den Ötschergipfel und gehen den "Normalweg" der auch von den Gipfelstürmern, welche mit dem Lift die Hälfte des Berges zurückgelegt haben, benutzt wird. Hier herrscht ein buntes Treiben den Berg runter - man folgt sehr einfach den Markierungen zum Ötscherschutzhaus - unserer ersten Einkehrmöglichkeit. Es macht hier Sinn seine Wasservorräte aufzufrischen.

Von der Schutzhütte gehen wir weiter zum "Riffelsattel" - dies ist der Sattel zwischen großen und kleinen Ötscher. Man geht hier von der Schutzhütte die Schotterstraße unterhalb des Schutzhauses bergab weiter. Wegmarkierungen und Tafeln zeigen den Riffelsattel an. Wir gehen hier Richtung Ötschergräben, bzw. Vorderötscher weiter hinunter. Beim Weg hinunter bitte aufpassen, der große Ötscher auf dem wir waren liegt linke Hand und der kleine Ötscher zu rechter Hand. Wir steigen hier wieder in das Tal ab, von dem wir in der Früh aufgestiegen sind.

Weiter geht es durch einen Wald bis zu einer Forststraße - auch hier sind die Markierungen sehr gut zu finden - weiter in Richtung Ötschergräben - die Forststraße ein gutes Stück entlang. Zu Beginn kommen wir beim Haus ""Spielbichler" vorbei.
Dann zweigt der Wanderweg in die Ötschergräben rechts ins Tal zum Bach ab. Sobald wir das Talniveau erreicht haben kommt auch schon der Schleyerfall in Sicht und dort ist wieder ein gute Stelle zur Rast, mit frischem Wasser.
Wir gehen weiter und kommen zur Abzweigung Richtung Gasthof Vorderötscher - wir gehen aber den Ötscherbach weiter Richtung Ötscherhias und Wienerbruck. Wir kommen auch an dem Punkt vorbei, an dem wir in der Früh aus den Gräben zum Ötscher aufgestiegen sind. Die letzte halbe Stunde gehen wir den gleichen Weg wie in der Früh, jetzt können wir auch den Mirafall genießen, der kurz vor der Jausenstation liegt. Bei der Jausenstation gehen wir wieder auf die rechte Uferseite und können nochmals einkehren. Von dort wieder den Anstieg hinauf aus den Gräben zum Parkplatz.

Höchster Punkt
Ötscher (1.893 m)
Zielpunkt

wie Ausgangspunkt


Alternativen

Da wir in den Ötschergräben unterwegs sind kann man auch von Wienerbruck oder Erlaufklause weggehen. Man muss aber beachten dass sich dadurch die Wegzeit erhöht. Die genannte Variante ist der kürzeste Weg auf den Ötscher von den Ötschergräben aus;

Beim Rückweg kann man nach dem Schleyerfall zum Gasthaus Vorderötscher gehen und von dort die Schotterstraße zum Parkplatz zurückgehen. Der Weg ist nur unwesentlich länger.

Rast/Einkehr

Ötscherschutzhaus nach Überschreitung des Ötschergipfels
Ötscherhias Jausenstation eine halbe Stunde vor Ende der Tour

Ausrüstung

Feste Bergschuhe (Fels, Schotter) sind notwendig; Regenschutz sollte immer dabei sein. Im Sommer genügend Wasser mitnehmen; Sonnenschutz bitte beachten

Sicherheitshinweise

der rauhe Kamm ist ein nicht versicherter Steig! Es wird bei Eis und Schnee vor einer Begehung gewarnt! Die Ötschergräben sind nur von Mai bis Ende Oktober geöffnet


Anreise

Auto
B20 von St. Pölten kommend bzw. von Mitterbach am Erlaufsee - zwischen Mitterbach und Josefsberg ist die Abzweigung zum Bahnhof Erlaufklause - man parkt aber nicht direkt beim Bahnhof, sonder fährt ein Stück weiter und überquert die Staumauer. Gleich danach ist der Parkpplatz. Unbedingt 4 Euro in Münzen mit dabei haben, denn man muss für den Parkplatz Parkgebühr entrichten.

Bahn
Mariazellerbahn - Station Erkaufklause. Bitte beachten dass man unbedingt den Fahrplan beachten muss, ob sich die Tour auch für die Rückreise ausgeht

Öffentliche Verkehrsmittel

Mariazellerbahn - Bahnhof Erlaufklause

Parken

Bahnhof Erlaufklause - Parkplatz ist ein Stück nach dem Bahnhof über der Staumauer des Erlaufstausees

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Wegbeschaffenheit

Asphalt
Schotter (35%)
Wiese
Wald ()
Fels (15%)
Ausgesetzt (10%)
Verkehr

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