Im Quellgebiet der Ybbs - BERGFEX - Wanderung - Tour Niederösterreich

Wanderung

Im Quellgebiet der Ybbs

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Im Quellgebiet der Ybbs

Wanderung

Tourdaten
11km
992 - 1.158m
Distanz
265hm
251hm
Aufstieg
03:30h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Eine landschaftlich schöne Wanderung, die zu allen schneefreien Jahreszeiten lohnend ist: Im Frühling lockt die Blütezeit des seltenen Frauenschuhs, an heißen Sommertagen laden die eiskalten Bäche zu einer Abkühlung ein, und auch im bunten Herbstgewand weiß der intakte Wald an den Bächen zu gefallen.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Neuhaus



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Die Tour ist in dieser Form nur durchführbar, wenn die Futterstelle an der Route nicht eingerichtet ist (Wintermonate - Beschilderung vor Ort beachten!). An das Betretungsverbot ist sich im Sinne eines gutes Auskommens zwischen Wanderern, Forstverwaltung und Wild zu halten! Hat man die Anreise auf sich genommen, um dann auf die Beschränkungen zu treffen, bietet sich der Aufstieg auf den Zellerhut als Alternative an (Link siehe unten!), dieser ist im Gegensatz zu dieser Runde mit der vor Ort eingerichteten Umleitung durchführbar.

Bei der kleinen Siedlung Neuhaus geht man auf einer breiten Forststraße taleinwärts. Nach wenigen Minuten hält man sich zweimal links und folgt jetzt, zunächst weiterhin auf einer Forststraße, dem Höllertalbach flussaufwärts.

Bei einer freien Fläche (Steinbruch rechts) verlässt man die Forststraße, überquert den Bach und folgt jetzt nicht (!) dem Karrenweg, sondern hält sich rechts auf einem deutlich ausgetretenen Steig, am Bach entlang. Dieser wird nun mehrfach überquert (bzw. durchquert) bis man wieder eine Forststraße erreicht. Auf dieser kurz bergauf, bis man nach einer Rechtskurve zu einer Wiese kommt. Diese überquert man und findet an deren anderem Ende tiefe Traktorspuren, denen man aufwärts folgt.

In diesem Bereich helfen einzelne verblasste orange Punkte und Pfeile. Bald verlieren sich die Spuren und man trifft wieder auf den deutlich ausgetretenen, aber hier teils zugewachsenen und von Stämmen verlegten Steig. Bald ist die Anhöhe am Kalbengatterl erreicht, auf deren anderer Seite man nun abwärts geht und bald darauf bei einer schönen Wiese die Weiße Ois (Quellfluss der Ybbs) erreicht.

Nun folgt man rechts (flussabwärts) dem deutlich erkennbaren Steig, zunächst noch auf Höhe des Bachs, bald darauf weit oben in der steilen Bergflanke. Hier ist der Weg teils abgerutscht und schwer beschädigt, Trittsicherheit ist unbedingt nötig, ein Sturz würde an vielen Stellen weit unten im Bach enden. Dann steigt man aber wieder auf Bachniveau ab, der Weg wird wieder leichter. Nach mehrfachen Durchquerens der Weißen Ois erreicht man eine Holzbrücke (hier könnte man links zum Großen Zellerhut aufsteigen) und bald darauf einen Forststraßenwendeplatz, der in der sonst so intakten Waldlandschaft etwas fehl am Platz erscheint.

Dort, wo die Straße nach rechts knickt, zweigt nun wieder links ein Steig ab, dem man weiter flussabwärts folgt. Wieder wird der Bach mehrfach durchquert, der Weg ist durchwegs gut zu erkennen. Schließlich wird das Gelände offener und man erreicht wieder eine Forststraße.

Der schöne Teil der Tour ist jetzt leider vorbei, es folgt der "Forststraßenhatscher" zurück zum Auto: Kurz nach einem Steinbruch folgt man bei einer Y-Kreuzung dem rechten Ast bergauf bis zu einer dreifachen Verzweigung. Hier wieder (ganz) rechts auf einen relativ schlechten Karrenweg. Dieser führt auf die Jägertalhöhe, wo man gerade weitergeht und nach kurzem Abstieg wieder eine gute, neue Forststraße erreicht.

Nun immer leicht bis mäßig bergab und im Zweifel geradeaus bis man kurz nach einem Gedenkkreuz wieder auf die Forststraße beim Faltlbach erreicht, der man talaus in wenigen hundert Metern zurück zum Auto folgt.

Höchster Punkt
Jägertalhöhe (1.158 m)
Zielpunkt

Neuhaus


Alternativen

*Gipfelaufstieg auf den Großen Zellerhut - ca. 600 Höhenmeter und 2 Stunden zusätzlich. Siehe hierzu mein Bericht unter:
www.bergfex.at/sommer/niederoesterrei...
*Dort, wo man an der Weißen Ois auf den Forststraßenwendeplatz trifft, kann man der Straße folgen und so direkt zurück zum Auto gelangen. Mindestens eine Stunde Zeitersparnis, aber man verpasst auch einige Kilometer des schönen Weges an der Weißen Ois.

Rast/Einkehr

Keine

Ausrüstung

Wanderschuhe, Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack, Proviant und Wasser (keine Einkehr!), Sonnenschutz, Regenschutz, Handy (aber großteils kein Empfang!), evtl. Wanderstöcke, und was man sonst so auf längeren Wanderungen braucht!
Zusätzlich könnten, bei höherem Wasserstand im Frühjahr, eventuell Flip-Flops für die Furten bequem sein.

Sicherheitshinweise

Gutes Orientierungsvermögen nötig! Karte mitnehmen!
Großteils technisch ausgesprochen einfache Tour, außer am ersten Teil der Wegstrecke an der Weißen Ois. Dort ist der Weg teils abgerutscht, und außerdem schottrig und ausgesetzt. Dieses kurze Stück ist an der Grenze zu einer schwierigen (schwarzen) Tour, der Rest ist leicht (blau).

Kein Anspruch auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten. Begehen auf eigene Gefahr!

Die Route wurde NICHT mit einem GPS-Gerät aufgenommen, sondern auf der Karte nachgezeichnet. Sie stellt nur den groben Wegverlauf dar!

Kartenmaterial

Ich schwöre auf die BEV-Karten im Maßstab 1:25.000.
Hier brauchen wir den Ausschnitt NL 33-02-10 Ost, Mariazell

Achtung, es sind nicht alle Forststraßen und Wege, die es vor Ort gibt auch wirklich in der Karte eingezeichnet. Trotzdem sollte man sie unbedingt (!) mitnehmen.


Anreise

Von St. Pölten über die A1 Richtung Linz bis Ybbs. B25 über Wieselburg, Scheibbs, Gaming bis links die B71 Richtung Mariazell abzweigt. Auf dieser bis Neuhaus kurz vor dem Zellerrain.

Parken

Ausreichend Parkmöglichkeiten in Neuhaus

Bewertung
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Wegbeschaffenheit

Asphalt
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Ausgesetzt
Verkehr

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