Donausteig Etappe 4_G06 Grein - Sarmingstein: „Durch den wilden Strudengau“ - BERGFEX - Fernwanderweg - Tour Oberösterreich

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Donausteig Etappe 4_G06 Grein - Sarmingstein: „Durch den wilden Strudengau“

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Donausteig Etappe 4_G06...

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Tourdaten
16,17km
231 - 516m
Distanz
988hm
972hm
Aufstieg
06:30h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Donausteig-einfach sagenhaft! Diese Etappe führt uns durch das herrliche Donaukerbtal des Strudengaus. Einst von den Schiffsleuten gefürchtet wegen seiner tückischen Wasser­strudel, wandern wir heute genussvoll durch dieses spannende Stück Donau­geschichte - von Grein über St. Nikola nach Sarmingstein. Dabei entdecken wir Grein als das Tor zum Strudengau, die sagenumwobene Stillensteinklamm, die gefährlichsten Wasserwirbel des gesamten Donaulaufes, Burg Säbnich als Bollwerk im Osten, …

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Grein - der Donausteig-Startplatz „Grein“ liegt an der Donaulände in einem Grünstreifen zwischen der Hauptstraße und Parkplätzen in Stadtrichtung (Gegenüber ist das Cafe Schinagl mit dem Schiffsanleger der Oberösterreich Touristik - das einzige Haus direkt auf der Donau¬lände!)



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

 

Grein, das Tor zum Strudengau, ist Ausgangspunkt für diese herrliche Donausteig-Etappe. Die historische Stadt war einst die letzte sichere Anlegemöglichkeit vor den gefährlichen Wasserstrudeln des Strudengaus! Prächtige Fassaden, vornehme Erker, … zeugen von Wohlstand durch die Donauschifffahrt. Auf der Donau­promenade spazieren wir bis zum Halterkreuz, das heute noch immer vor dem einst ersten Strudengau-Hindernis warnt. Von dort führt der Donausteig gemütlich durch Siedlungsgebiet bergan. Ein kurzer Abstecher zum Kalvarienberg eröffnet an einem Donausteig-Blickplatz einen wunderbaren Blick über Grein und zeigt uns eine ungewöhnliche Galerie in Granit. Danach geht das städtische Siedlungsgebiet rasch in eine bäuerliche Kultur­landschaft und weiter in die typische Waldlandschaft des steilen Donaukerbtales über. Über Forstwege wandern wir im Wald bergauf bis zum Blick auf Burg Werfenstein. Dann führen uns Waldwege wieder hinunter an die Donau zur Gießenbach­mühle. Hier begann auf der Donau einst der gefährlichste Abschnitt des Strudengaus!

 

 

 

Wir verlassen die Donau jedoch gleich wieder und wandern durch die wildromantische Stillensteinklamm bergauf. Der ruhige Bach geht bald in spritzende Wasserkaskaden über und verschwindet plötzlich unter der Steinernen Stube für rund 300 m unter der Erde – ein Highlight! Dort verlassen wir die Klamm über den steilen Jägersteig. Kurze Zeit später wandern wir hoch über der Donau genussvoll durch stimmungsvolle Mischwälder entlang des Donautales. Vereinzelte Tiefblicke auf den Donau­strom lassen die einstige Gefährlichkeit heute nur noch erahnen. In einer Waldlichtung lädt uns der Donausteig-Rastplatz „Donaublick“ zum Verweilen ein und erlaubt einen Blick zurück auf die Gobelwarte, einem der sieben Donausteig-Gipfel! Historische Waldwege führen uns hinunter in eine Siedlung oberhalb von Struden. In Struden waren einst die mächtigsten Wasserstrudel des gesamten Donaulaufes! Von hier gehen wir über Streusiedlungen weiter hinunter zur Donau und erreichen über die alte Donaustraße nach kurzem bergauf St. Nikola, den Ort der Kirche des Schutzpatrons der Schiffsleute. Hier waren einst die Gefahren des Strudengaus über­standen und Zeit, sich dafür Dankbarkeit zu erweisen. Vom Donausteig-Rastplatz unter­halb der Kirche haben wir einen wundervollen Blick zurück auf die einstigen Gefahrenstellen!

 

 

 

Der letzte Wegabschnitt ist ein absolutes Wanderhighlight! Zuerst führt uns der uralte Kirchenweg durch herrlichen Waldbestand die Talflanke hoch. Dann wandern wir einsam durch stimmungsvolle Mischwälder entlang des Donautales vorbei an einzelnen Wiesen bis zur Moststation Kleinleitner. Hier eröffnet sich ein grandioser Blick weit über das Ende des wilden Strudengaus hinaus - bis zum Ötscher! Nach einem herrlichen Abstieg erreichen wir, vorbei an der geschichtsträchtigen Burg Säbnich, den historischen Donauort Sarmingstein, das Ende des Strudengaus. Einfach sagenhaft!

 

 

 

Entdecken Sie mit dem Donausteig-Tagebuch folgende Besonderheiten:

 

- Grein-das Tor zum Strudengau

 

- Donausteig-Startplatz „Grein“

 

- Schloss Greinburg-das älteste Schloss nördlich der Alpen?

 

- Halterkreuz-Votiv und Warnung

 

- Kalvarienberg-Galerie in Granit

 

- Donausteig-Blickplatz „Grein“

 

- Burg Werfenstein-Maut oder Kette

 

- Insel Wörth-Stromschnellen und Felsblöcke

 

- ...

 

 

 

Download: Donausteig-Tagebuch Etappe 4_G06 Grein-Sarmingstein

 

 

 

Wegbeschreibung

Vom Donausteig-Startplatz in Grein gehen wir die Donaulände stromabwärts bis zur großen Kreuz­ung am Ortsende (rechts davon steht das Halterkreuz auf einem kleinen Donaufelsen). Dort links und gleich wieder rechts auf einem Fußweg zwischen den Häusern bergauf. Der Fußweg mündet in die Jubiläumsstraße, welcher wir folgen. An der Bahnunterführung empfiehlt sich ein kurzer Abstecher nach rechts zum Donausteig-Blickplatz bzw. zur Galerie in Granit auf dem Kalvarienberg. Nach der Bahnunterführung folgen wir an der nächsten Kreuzung dem Wienerweg durch eine Wohnsiedlung - zuerst gerade bergauf, später in einem Linksbogen bergab. Bei der Asphaltstraße aus dem Donautal biegen wir rechts bergab Richtung Donau ab. Kurz danach zweigt links die „Zufahrt Ramersböck“ ab. Auf dieser halten wir uns links bergauf. Vor dem Bauernhof Ramersböck macht der Donausteig eine Spitzkehre und folgt nun einem Feldweg weiter bergauf. Über waldreiche Forststraßen erreichen wir nach längerer Gehzeit drei Granitfelsen mit Petroglyphen und Blick auf Burg Werfenstein. Nun rechts durch den Wald bergab bis zur Gießenbachmühle an der Donau. Vom Donausteig-Startplatz „St. Nikola/Gießenbachmühle“wandern wir zuerst über Forststraßen, dann über idyllische Wanderpfade die romantische Stillensteinklamm bergauf. Unmittelbar nach der Steinernen Stube, einem markanten Überhang, verlassen wir die Stillensteinklamm rechts über ein versichertes Steiglein. Bei einem Bauernhof beginnt anschließend ein kurzes Stück Asphaltstraße, welche wir in einer Linkskurve wieder verlassen. Entlang eines gemütlichen Waldweges wandern wir vorbei am Donausteig-Rastplatz „Donaublick“ bis zu einer Siedlung oberhalb von Struden (Schilderbaum mit Abzweigung zur Burg Werfenstein). Hier folgen wir der Asphaltstraße zuerst links bergauf und nach 250 m an der nächsten Kreuzung rechts bergab - St. Nikola ist dabei im Blick. Nach einer Rechtskurve biegt der Donausteig gegenüber eines alten Fabriksgebäudes scharf links ab. Ein Fußweg führt mittels Brücke über die Donauuferbahn, weiter durch Häuserreihen bis hinunter zur Donau. Nun unter der Eisenbahnbrücke durch, über den Dimbach und die alte Pflasterstraße bergauf zum Donau-Hof in St. Nikola. Ein kurzer Abstecher bringt uns von hier zur Kirche St. Nikola und dem dahinterliegenden Donausteig-Rastplatz „Kirchenplatz“. Für den Weiter­weg umrunden wir den Donau-Hof auf der Nordseite. An der nächsten Kreuzung zuerst links und dann gleich wieder rechts. Wir folgen dem asphaltierten Güterweg Richtung „Sattl Moststation“ bergauf bis zur nächsten Kurve. Dort biegt der Donausteig links ab und folgt einem wunder­vollen Waldweg - zuerst rasch bergauf, dann genussvoll entlang der Donautalflanke - bis zur Moststation Kleinleitner. Das folgende kurze Asphaltstück verlassen wir bereits nach einer Kehre wieder Richtung links über eine Wiese. Ein stimmungsvoller Waldweg bringt uns hinunter nach Sarmingstein. An den Bahngleisen angekommen, folgen wir einem Fußweg links davon und wandern am Rundturm der Burg Säbnich vorbei bis zu den Häusern am Sarmingbach. Dort rechts erreichen wir den Donausteig-Startplatz „Sarmingstein“beim Gasthof Strudengauhof.

 

Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, wurde der Donausteig mit einem eigenen Orientierungssystem versehen - die Beschreibung finden Sie hier .

 

Höchster Punkt
516 m
Zielpunkt

Sarmingstein - der Donausteig-Startplatz „Sarmingstein“ liegt direkt an der Donau Bundes-straße am Parkplatz südlich des Gasthauses Strudengauhof (Gegenüber der Schiffs¬anlege-stelle).


Ausrüstung

Zusätzlich zur persönlichen Wanderausrüstung gibt es keine besonderen Erfordernisse. Jedoch beachten, dass es eine lange und anstrengende Etappe ist!

Tipps

Das „Oberösterreichische Schifffahrtsmuseum“ ist quasi ein muss für jeden Donausteig-Wanderer! Es eröffnet anschaulich die Welt der historischen Donauschifffahrt und der Nutzung der Donaunebenflüsse.

Zusatzinfos

WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH
Lindengasse 9
4040 Linz, Austria
Tel. +43(0)732/7277-800
Fax. +43(0)732/7277-804
info@donausteig.com

Tourismusverband Grein/Donau
Stadtplatz 7
4360 Grein
Tel./Fax: +43(0)7268/7055
info.grein@oberoesterreich.at
www.oberoesterreich.at/grein

Tourismusverband St. Nikola
4381 St. Nikola/Donau
Tel.: 0043(0)69913030422
tourismus@struden.at
www.sankt-nikola.at
www.oberoesterreich.at/st.nikola.donau


 


Anreise
Der Donausteig-Startplatz „Grein“ befindet sich direkt an der Donaulände (Navi: A-4360 Grein, Donaulände)

 

Öffentliche Verkehrsmittel
Grein kann mit Bahn und Bus erreicht werden. Die Bahnhaltestelle „Grein Stadt“ liegt dabei dem Zentrum und damit auch dem Donausteig-Startplatz am nächsten. Ein Rücktransfer von Sarmingstein nach Grein ist ebenfalls via Bahn und Bus möglich. Informationen über die Fahrzeiten finden Sie unter http://www.ooevv.at .

 

Parken

Die Parkplätze an der Donaulände sind ebenso wie das Stadtzentrum großteils Kurz­park­zonen. Zwei kostenlose Dauerparkplätze befinden sich ca. 10 Gehminuten entfernt (Park­platz bei der Bahnhaltestelle „Stadt Grein“; Parkplatz gegenüber des Campingplatzes auf der Südzufahrt zur Stadt).


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