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Schloss Pfaffstätt

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Die Geschichte des Ortes ist unmittelbar mit dem Schloss Pfaffstätt und den "Herren von Pfaffstätt" verknüpft.

Das Schloss erlangte im Mittelalter an Bedeutung als Patrimonialgericht (d.h. die mit dem Besitz eines Ritterguts verbundene niedere Gerichtsbarkeit). Der erste Wohnsitz der Edlen von Pfaffstätt aus dem 12. Jahrhundert befand sich auf dem verlassenen Burgstall auf dem Siedelberg.

Die früheste urkundliche Erwähnung nennt 1150 einen Herrant de Phafsteten sowie 1147-1167 einen Gerhart de Pfaffenstetin. Es folgen Heinrich von Pfaffstätt 1154, Amelrich und Otto von P. 1170-1180, Albert 1188 f. sowie Albero 1222.

Noch 1843 müssen, wie bei Pillwein zu lesen ist, "die Ruinen des alten Schlosses "Pfaffstätten" mit den Resten von Gräbern und einem Vorhofe" an jener "Burgstall" genannten Stelle auf dem Siedelberg sichtbar gewesen sein. Im Mittelalter befand sich außerdem in der naheliegenden Ortschaft Sollern ein kleiner Edelbesitz mit dem Namen Niedersalhern.

Um 1500 wurde dann das erste Schloss an der jetzigen Stelle in der Nähe der alten Veitskapelle erbaut. als Bauherr kommt das Geschlecht der Haunsperger bzw. der Reuter in Frage. Nach Baumert/Grüll sind im 15. Jahrhundert als Nachweisbare Besitzer genannt: Georg Reuter zu Pfaffstätt, Grabstein mit Wappen in der Propsteikirche, dann Rudbrecht sowie Martin Reuter. In der Folge ging Pfaffstätt an die Walch: 1503 an Cyrak, dann bis 1533 an Wolgang und seit 1542 an dessen Söhne Adam und Cyriak. Vom Hans Wolf Walch kam der Besitz schließlich nach 1617 an Hans Sigwart von Schwabpach, dann 1630 an die Freiherren von Vieregg (bis 1721).

Das Schloss war damals, wie einer zeitgenössischen Beschreibung zu entnehmen ist, von einem Weiher umgeben; dieser ist auch noch auf dem Wening-Stich von ca. 1721 sichtbar.

Bald darauf erwarb die Gräfin Maria von Wartenberg das Wasserschloss und ließ es in ein Landschloss umbauen, angeblich nach Plänen des berühmten Baumeisters Fischer von Erlach, wobei u.a. auch der ehemalige Wassergraben zugeschüttet wurde.
Die Gräfin war auch eine große Wohltäterin der Kirche. Von deren Erben gelangte das Schloss über die Freiherren von Lerchenfeld 1764 an die Grafen von Taufkirchen. 1798 nächtigte hier, anläßlich eines Durchmarsches Erzherzog Karl von Österreich, der Sieger von Aspern.

Im 19. Jahrhundert kam es dann zu mehrmaligem Besitzerwechsel, 1895 erwarb es Edmond Graf zu Lippe-Weißenfeld, 1909 kaufte schließlich Adolf Graf von Peckenzell sein Geburtshaus zurück und renovierte es 1909/10 gründlich, wobei es sein jetziges Aussehen erhielt. Von Markgraf Pallavicini kaufte es 1923 Albrecht Prinz Schaumburg-Lippe, 1942 ging es an dessen Sohn Prinz Max. 1978 erwarb der Mattighofner Fabrikant Heinrich Lohberger das Schloss.

Im September 2001 hat das Schloss wieder einen neuen Besitzer bekommen. Mag. Robert und Barbara Jakob mit Sahra, Sophie, Rosalie und Golden Retriever Cara.

Der Grüne Salon ist jederzeit nach telefonischer Vereinbarung (07742/31588 oder 0664/1015824) für Sie geöffnet.

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
www.schloss-pfaffstaett.at

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