Von der Reis-Ebene zu den Moränenhügeln des Mittleren Novarese
Der Verlauf führt hauptsächlich auf Nebenstraßen oder Straßen mit wenig Verkehr und weist leichte Auf- und Abfahrten auf. Insgesamt werden ca. 48 km zurückgelegt, davon 9 km auf Schotterstraßen mit gutem...
Der Verlauf führt hauptsächlich auf Nebenstraßen oder Straßen mit wenig Verkehr und weist leichte Auf- und Abfahrten auf. Insgesamt werden ca. 48 km zurückgelegt, davon 9 km auf Schotterstraßen mit gutem Untergrund.
Von Vignale (Kirchenvorplatz) nimmt man die Schotterstraße neben dem Club, die hinter dem Istituto Bonfantini vorbei zur Ortschaft Isarno führt. Rechts abbiegen zur SS 229 und dieser nach links folgen bis Caltignaga: Vom Ortszentrum rechts der Provinzstraße 83 bis zur Cascina Codemonte folgen und gegenüber links auf den Schotterweg nach Cavagliano abbiegen; weiter auf der Provinzstraße 102 zur Abtei Dulzago und dann nach Bellinzago. Vom Ortszentrum rechts auf die SP4 nach Oleggio, wo sich im Park eine ausgezeichnete Picknickmöglichkeit befindet.
Weiter zum Friedhof und Besuch der Basilika San Michele, dann auf der SP18/a nach Mezzomerico. Auf die SP 105 abbiegen und nach Vaprio d'Agogna abfahren. Links auf die SP19 und nach Castelletto; hier nach 200 m rechts auf den Schotterweg, der am Friedhof vorbeiführt, zur Cascina und zum Oratorium Linduno. Rechts halten zum Erreichen von Alzate.
Weiter, Kreuzung mit der SS229 überqueren und zur Cascina Mirasole. Links auf die parallel zur SS 229 verlaufende Innenstraße, dann durch Sologno und nach Caltignaga. Die Strecke ins umgekehrte Richtung von Caltignaga nach Novara (Vignale) zurückfahren.

Vignale,Cascina Isarno
Der ländliche Komplex liegt außerhalb des Ortskerns und ist bereits seit 840 dokumentiert; im Inneren kann die der Heiligen Cosma und Damiano geweihte Kirche bewundert werden.
Caltignaga,Römisches Aquädukt
Entlang der Provinzstraße sind noch die Überreste eines römischen Aquädukts sichtbar, das wahrscheinlich die Thermen von Novara speiste.
Caltignaga, Schloss
Im Ortszentrum steht das alte Schloss aus dem 15. Jahrhundert, heute in Privatbesitz, mit einem schönen italienischen Garten.
Caltignaga, Oratorium San Salvatore und Oratorium der Heiligen Nazzaro und Celso
Besonders interessant sind die beiden Oratorien auf den Friedhöfen des Orts und des Weilers Sologno, beide aus der romanischen Zeit mit schönen Fresken, die Giovanni De Campo und seiner Werkstatt zugeschrieben werden.
Bellinzago Novarese -Cavagliano,Kirche San Vito
Das kleine Oratorium auf dem Friedhof der Fraktion Bellinzago verdient einen Halt wegen des beeindruckenden Freskos aus dem 15.–16. Jahrhundert, das den Triumphbogen und die Apsis bedeckt, in der Nähe der Schule von Gaudenzio Ferrari.
Erwähnenswert in dominierender Lage das Schloss, ein ländliches Gebäude mit Spuren des alten Grabens und daneben die Kirche San Quirico.
Bellinzago, Abtei Dulzago
Im Grünen des Landes und von den Reisfeldern erhebt sich die Abtei Dulzago, jahrhundertealter Sitz einer Abtei, wo die romanische Kirche San Giulio aus dem 12. Jahrhundert bewundert werden kann. Jedes Jahr am letzten Sonntag im Januar ist die Festa di San Giulio mit der traditionellen Bohnensuppe zu erwähnen.
Bellinzago, Kirche San Clemente, Pfarrhaus und Kinderhort De Medici
Im Ortszentrum befindet sich der Komplex aus Gebäuden des 19. Jahrhunderts, deren Ausführung dem Architekten Alessandro Antonelli aus Ghemma anvertraut wurde.
Oleggio,Pfarrkirche der Heiligen Petrus und Paulus
Sie wurde von Alessandro Antonelli zwischen 1853 und 1858 entworfen und zeigt eine typische neoklassizistische Fassade. Im Inneren befindet sich das Religiöse Kunstmuseum „P.A. Mozzetti“, das liturgische Gewänder sowie religiöse Werke und Objekte aus den Kirchen von Oleggio sammelt.
Wenig entfernt liegt das Historic-Ethnographisch-Archäologische Museum „C.G. Fanchini“, das in verschiedenen Sektionen archäologische Funde, historische und künstlerische Objekte bewahrt, die die Geschichte des Ortes von den Anfängen bis heute erzählen.
Oleggio, Basilika San Michele Arcangelo
Am Friedhof steht die Basilika, die erstmals in einer Urkunde von 973 erwähnt wird. Sie ist eines der bedeutendsten religiösen Gebäude im gesamten Po-Tal und bewahrt interessante Fresken aus dem 11.–12. Jahrhundert; auch die Krypta mit Kreuzgewölben ist einen Besuch wert.
Von Mezzomerico nach Vaprio d'Agogna
Mezzomerico,Kirche der Heiligen Jakobus und Philippus
Auf einer Panoramalage am Hügel von Mezzomerico steht die Pfarrkirche, die 1847 auf den Überresten einer vorherigen Kirche erbaut wurde, das Innere besteht aus einem einzigen Kirchenschiff mit Tonnengewölbe und fünf Altären. Auch das Oratorium Santa Maria Maddalena aus dem 16. Jahrhundert und der gut erhaltene Palazzo Visconti aus dem 15. Jahrhundert verdienen einen Halt.
Beeindruckend ist die Panoramaroute durch Weinberge und Hügelforste, die man auf der Strecke zwischen Mezzomerico und Vaprio d'Agogna findet, wo im Zentrum die Casaforte aus dem 13. Jahrhundert erhalten ist, einst Wohnsitz von Giovan Battista Caccia, genannt der Caccetta, eine gewalttätige Persönlichkeit, die Manzoni als Vorlage für die Charakterzüge von Don Rodrigo diente.
Momo - Ortsteil Linduno,Oratorium Santa Maria
Im Land zwischen Bellinzago und Alzate di Momo, nahe der Cascina Linduno, befindet sich das Oratorium mit wertvollen Fresken von Luca De Campo aus dem Jahr 1468.
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