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Freizeittipps Reichenau im Mühlkreis

Pfarrkirche

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Das Haus des Gebetes und des Feierns mitten im Dorf

Ungefähr in der Mitte des Marktes erhebt sich die schöne Kirche mit ihrem hohen Turm als steinernes Denkmal und als steter Mahner für die Bewohner. Sie steht auf einer Anhöhe und überragt so alle Häuser des Marktes um ein gutes Stück und entbietet dem Wanderer die ersten Grüße des Ortes. Sie bildet das Herzstück des Marktes.

Begibt man sich auf der ziemlich steilen Straße durch den Markt zum Gotteshaus hinauf, so erblicken wir beim Betreten der Kirche einen zweischiffigen, geräumigen, gotischen Raum, dessen eine Hälfte vom Chor überwölbt wird. Der Bau bildet ein Rechteck, an das sich das Presbyterium anschließt, zu dem drei Steinstufen vom Schiff der Kirche hinaufführen. Hier im Presbyterium finden sich auch einige Anbauten, nämlich die Marien- oder Taufkapelle, die ungefähr um 1660 erbaut wurde, und die alte Sakristei, die aus älterer Zeit stammt.

Die Pfarrkirche von Reichenau gehört gemäß der Geschichte zu den ältesten des Landes. In der Mitte des vordersten Rundbogens finden wir die Jahreszahl 1152. Wahrscheinlich wurde in dieser Zeit die kleine Taufkapelle, die an der Stelle der heutigen Kirche stand, erbaut. Reichenau war ursprünglich eine sehr kleine Pfarre. Gallneukirchen war die Mutterpfarre und das dem Hl. Johannes geweihte Kirchlein war nur eine kleine Taufkapelle, über deren Bau die Geschichte schweigt. Dass gerade der Hl. Johannes der Täufer zum Patron der Kirche, bzw. der Kapelle, gewählt wurde, dürfte seinen Grund einer alten Überlieferung nach darin haben, dass sich neben der Kirche ein Hospital zur Pflege der Reisenden ins Hl. Land befand und St. Johann der Täufer der besondere Patron von solchen Hospitälern war.

Verfolgen wir die Geschichte weiter, so begegnen wir folgenden Daten:
1310 wurde Kirchweih gefeiert, die Pfarre wurde selbstständig.
1473 wird die Kirche urkundlich in einem Stiftbrief erwähnt.
Als erster Pfarrer, dessen Namen wir kennen, wird Wolfgang Andre Hemmel um 1458 genannt.

Vor dem Hochaltar befand sich auch das Kommuniongitter aus Granit. Einige Säulen davon wurden an der Verbindungsstiege zwischen den beiden Friedhofsteilen verwendet. Die Rokokoleuchter und der Kreuzweg sind dem Barock nachempfunden. Bemerkenswert ist die schöne Kreuzigungs-Gruppe im Altar-Raum rechts und die schöne Madonna-Statue in der Kapelle. Der Altar-Aufbau in der Wochentags-Kapelle wurde 1983 errichtet. Den dortigen Tabernakel und Gabentisch spendete 1999 ein Reichenauer Bürger.

Volksaltar, Session und Ambo wurden 1977 stilgerecht dem Altarraum eingefügt. Zwei neue, barocke Statuen an der Chorbrüstung wurden am 13.11.1983 von Bischof DDr. Franz Sal. Zauner eingeweiht.

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