Tristkopfüberschreitung Tenneck-Golling an der Salzach - BERGFEX - Wanderung - Tour Salzburger Land

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Tristkopfüberschreitung Tenneck-Golling an der Salzach

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Tristkopfüberschreitung...

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Tourdaten
16,6km
490 - 2.110m
Distanz
1.585hm
1.620hm
Aufstieg
10:00h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Der Tristkopf lässt sich zurecht als verborgenes Juwel bezeichnen. Auf der einen Seite steht eine ausgezeichnete Rundumsicht, auf der anderen Seite ein sehr anstrengender Anstieg. Letzterer ist vermutlich auch ein Grund wieso man auf diesem Berg nur wenige Leute trifft. Im folgenden wird eine Variante beschrieben, diesen in Angriff zu nehmen.

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Steinbruch Sulzau bei Tenneck



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Was erwartet die Wanderer auf dieser Tour?

Man braucht auf jeden Fall eine gute Kondition, denn es geht zuerst 1600 Höhenmeter steil bergauf, danach ein Stück flach hinüber um dann alles mit mittlerer Steigung wieder hinunterzugehen.

Der Weg ist zum Teil sehr eng, das Gelände ist zumindest teilweise felsig alpin, aber bis auf zwei weiter unten im Text beschriebene Stellen ist die Route nicht besonders ausgesetzt.

Es gibt im Verlauf keine bewirtschafteten Hütten, dafür aber eine ausgezeichnete Aussicht.

Begonnen wird beim Steinbruch in der Sulzau, wo es einen Wandererparkplatz gibt. Zuerst geht es beim Steinbrucheingang hinein und auch gleich durchs Betriebsgelände durch (der Weg ist angeschrieben, Vorsicht wegen Werksverkehr). Nach einer Kurve zweigt in der nächste Kehre auch schon der eigentliche Weg ab.
Dies ist ein schmaler, wenig ausgetretener Weg, der immer ziemlich direkt in kurzen Kehren nach oben strebt. Er hält sich dabei immer zwischen zwei Gräben am Hang führt ziemlich direkt zur schon unten sichtbaren Scharte kurz vorm Gipfel. Dadurch und aufgrund der Tatsache, dass es Markierungen und dafür kaum Abzweigungen gibt, ist die Wegfindung nicht sehr schwierig. Generell ist es so, dass trotz der Schmalheit des Weges, dieser zumindest soweit geschützt im Gelände liegt, dass prinzipiell keine Absturzgefahr besteht.
Dass konstante Schlängeln durch Bäume und über Wiesen und später zwischen Felsen machen den Weg sehr ansprechend. Dazu kommt der ständige Blick ins Tal und fast auf den Gipfel, dass einen sehr deutlich vor Augen führt, wie schnell hier eigentlich der Höhenunterschied überwunden wird.
Trotzdem ist dieser Abschnitt nicht zu unterschätzen, denn durch die konstante Steilheit über diesen Höhenunterschied wird die Kondition ordentlich gefordert. So kommt es wohl auch, dass die fitessten Wanderer diese Steigung in gut 2h schaffen können, während andere viele Pausen und 4-5h für den Aufstieg brauchen. Die am Schild im Tal angegebenen 6h brauchen wohl trotzdem die wenigsten.

Sobald die Scharte erreicht ist muss scharf links abgebogen werden, um am Bergrücken die letzten 200 Höhenmeter steil hinauf zum Gipfel zu überwinden. Dabei befindet man sich prinzipiell auf der Wiese, muss aber an einer Stelle aufpassen, weil hier der Weg direkt an einem sehr hohen Abbruch entlangführt, hier kann aber bei Bedarf etwas auf die Wiese ausgewichen werden.
Danach wird man vom Gipfel selbst begrüsst, wo sich ein spannender Rundumblick ergibt. Der Tristkopf ist dabei bei weitem nicht der höchste Berg in der Gegend. Er steht aber etwas abseits sodass neben dem "Flachland" und den hauseigenenen Bergen des Hagen- und des Tennengebirges zum Beispiel auch Watzmann, Hochkönig und verschiedene Gipfel in der Wagreiner Gegend sichtbar werden.

Nach einer Pause am Gipfel geht es das erste Stück bis zur Scharte am gleichen Weg zurück. Danach geht es halblinks flach weiter. Der Weg führt hier durch ein flaches Latschenfeld, danach über eine ehemalige Alm nochmal ein kurzes Stück bergauf und dann etwas steiler durch lichten Wald bis zur Angeralm.
Hier muss entschieden werden ob der Abstieg über Verbundsteig (rechts) oder Kettensteig (links) erfolgt. Der Kettensteig hätte den Vorteil etwas besser beinander zu sein, führt aber durch etwas steileres Gelände, während der Verbundsteig bis auf eine Stelle etwas geschützter liegt. Hier wird der Verbundsteig beschrieben.
Dieser führt zunächst geradeaus durch einen schmalen Graben, um sich dann etwas nach rechts in den Hang hinein zu halten. Hier ist der Steig fast nicht zu sehen sodass Gefahr besteht in zu verlieren. Danach führt der Weg steiler bergab. Hier ist eine Stelle, wo der Weg in einer schmalen und steilen Stiege zwischen Felsen hinabführt. Der Abgrund ist hier zwar noch rund einen Meter entfernt, aber durch rutschigen Untergrund ist diese Stelle nur mit Vorsicht zu genießen. Nach diesem Abschnitt vereinigt sich dieser Weg wieder mit dem Kettensteig und führt flach zum Beginn einer Forststraße. Auf dieser wird nun der restliche Weg überwunden. Dabei ist das Ziel nicht zu verfehlen solange auf dem direkten und am meisten ausgefahrenen Weg geblieben wird. Es gäbe in diesem Bereich auch einen Wanderweg, welcher nur schwer zu sehen ist, weswegen die Forststraße klar empfohlen wird. Endpunkt ist nahe der Bluntaumühle, wo sich eine Möglichkeit zur Rückfahrt organisiert werden muss.

Höchster Punkt
2.110 m
Zielpunkt

Bluntaumühle bei Golling an der Salzach


Alternativen

Es ist möglich zurück in die Sulzau zu gehen, allerdings ist das mit einem steilen Abstieg verbunden.

Nach dem Gipfel gibt es zwei Abschnitte wo zwischen Verbundsteig und Kettensteig frei gewählt werden kann.

Es gibt auch eine Möglichkeit von/nach Gasthof Bärenhütte (nach Tristkopfgipfel stark links über Verbundhütte). Dieser Weg sollte aber auch nicht besser ausgetreten sein.

Rast/Einkehr

nicht vorhanden

Ausrüstung

gute Ausrüstung für Bergsteigen (Regenschutz, Kälteschutz, Sonnenschutz, Wechselgewand), gutes festes Schuhwerk, viel Wasser und Proviant

Sicherheitshinweise

besondere Vorsicht an den zwei beschriebenen Stellen

Vorsicht mit der Krafteinteilung auf dieser langen Tour
Im Falle des Falles gibt es bei der Verbundhütte eine Quellfassung und etwas Unterschlupf durch einen Holzschuppen.


Anreise

wenn Pkw: Empfehlung zwei Autos, weil Taxidienst und Öffis nur sporadisch vorhanden.
erstes Fahrzeug: Autobahnabfahrt Paß Lueg, dann kurz Fahrt nach Süden (Richtung Tenneck und nach Salzachbrücke abbiegen zum Parkplatz
zweites Fahrzeug: Autobahnabfahrt Golling, dann nach links in den Ort, vorm Bahnhof nocheinmal nach links über Bahnübergang und Salzach und direkt nach der Brücke ein drittes Mal links und dann noch zwei Kilometer bis zur Bluntaumühle.

Öffentliche Anreise ist mit gewissen Aufwand möglich (siehe "Öffentliche Verkehrsmittel")

Öffentliche Verkehrsmittel

Möglichkeit zur Überschreitung mit Öffis: Schnellbahn S3 (Salzburg - Schwarzach/Sankt Veit) bis Bahnhof Tenneck. Nach Bahnhofbrücke nach rechts (Norden) auf die ehemalige Hauptstraße, dieser eine halbe Stunde bis zum Steinbruch folgen. Außerhalb des Ortes gibt es keinen offiziellen Gehsteig, aber dank Radspuren und wenig Verkehr ist dieser Abschnitt unproblematisch.

Für den Rückweg bei der Bluntaumühle der dortigen Bluntaustraße nach Golling folgen, direkt nach der Salzachquerung befindet sich links der Bahnhof (dauert insgesamt auch 30 Minuten)

Parken

In Sulzau gibt es einen Wandererparkplatz neben dem Steinbruch (ist angeschrieben)

Bei Bluntaumühle gibt es ein paar Möglichkeiten entlang der Straße

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Wegbeschaffenheit

Asphalt
Schotter (20%)
Wiese (30%)
Wald (30%)
Fels (16%)
Ausgesetzt (4%)
Verkehr

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