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BERGFEX-Etappe 18: BergZeitReise Eisenerzer Reichenstein - Eisenerz - Fernwanderweg - Tour Steiermark

Fernwanderweg

Etappe 18: BergZeitReise Eisenerzer Reichenstein - Eisenerz

Fernwanderweg
Karte
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Etappe 18: BergZeitReise...

Fernwanderweg

Tourdaten
20,29km
900hm
08:00h
702 - 2.143m
2.200hm
Distanz
Aufstieg
Dauer
Kurzbeschreibung

Etappe 18 - auf einen Blick:  

Start: Schutzhaus am Eisenerzer Reichenstein, Tel.: +43 664 9836164, www. alpenverein.at/leoben 

GPS Gradnetz N 47° 30' 2,7"   O 14° 55' 56,4"
Ziel / Nächtigungsort: Eisenerz, Tourismusinformation, Nächtigungsmöglichkeiten: Tel.: +43 3848 3700 , www. eisenerz.at/tourismus
Taxidienste: Taxi Moser Tel.: +43 3848 3095, Taxi Frei +43 3848 1718
GPS Gradnetz N 47° 32' 27,0"   O 14° 53' 23,5"

 

Etappenlängen gesamt:

Gehzeit gesamt: ca. 105 Stunden

Höhenmeter Aufstieg: ca. 16.250 Höhenmeter 

Höhenmeter Abstieg: ca. 16.250 Höhenmeter 

Schwierigkeiten: alpine Bergtour mit versicherten und ausgesetzten Wegpassagen, Trittsicherheit unbedingt nötig! Alternativ direkter Abstieg vom Reichenstein zum Präbichl möglich.

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Eisenerzer Reichenstein



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Heute wird es noch einmal richtig alpin. Kurze (versicherte) Kletterstellen, ausgesetzte Wegstücke und ein grandioses Panorama begleiten uns zum Finale der BergZeitReise. Unser Weg beginnt gleich einmal auf einem noch breiten und dann immer schmäler werdenden Geländerücken, der uns vom Reichensteinhaus nach Westen führt.

Ein paar felsige Stellen werden absteigend mittels Seilversicherungen überwunden und dann geht es auch schon steil bergab in Richtung Eisenerzer Ramsau. Durch diese talsuwärts wandernd erreichen wir so Eisenerz und den Start- sowie Zielpunkt der BergZeitReise. Auch den Wanderweg "vom Gletscher zum Wein", der die gesamte Steiermark durchzieht, haben wir wieder erreicht.

Achtung: bitte immer am markierten Weg halten und keine Abkürzungen beim Abstieg vom Reichenstein in die Ramsau begehen, die führen großteils in unwegsames Gelände!

Wegbeschreibung

Die letzte Etappe der HOCHsteirischen BergZeitReise – und, wie es sich für einen Schlussakkord gehört, eine Etappe mit einer ordentlichen Portion alpiner Gustostückerl! 

Von der Reichensteinhütte folgen wir zunächst dem markanten Geländerücken in südwestlicher Richtung bis vor den „Reichenhals“. 

Hier wird der Weg noch einmal wirklich anstrengend und vor allem nicht ganz einfach. 

Ein paar Stahlseilversicherungen helfen über die abschüssigen Felspassagen hinunter – Ausrutschen verboten! 

Doch dann ist es endlich geschafft, die schwierigsten Stellen liegen hinter uns. 

Wir folgen nun weiter dem Bergrücken bis auf die Hohe Lins.  

Der direkt von der Großen Scharte in die Eisenerzer Ramsau führende Abstieg über die Kotalm ist übrigens nicht zu empfehlen, da der Steig verfallen und dadurch schwer zu finden ist. 

Über das Linseck geht es weiter bis zum Niedertörl. Dort wenden wir uns nach rechts abwärts (Hinweistafel) und erreichen so absteigend den Parkplatz in der Galleiten sowie kurz danach die Gemeindestraße in der Eisenerzer Ramsau. Im Angesicht des mächtigen Erzberg spazieren wir nun entlang der Straße talauswärts bis nach Eisenerz.

Eine der schönsten und kulturhistorisch bedeutendsten Weitwanderwege der Ostalpen liegt nun hinter uns.18 Tage quer durch die Berg- und Tallandschaften der HOCHsteiermark. Von hochalpinen Felsregionen bis zum sanften Mittelgebirge, von einsamen Bergdörfern bis in die pulsierenden Städte an Mur und Mürz. 

Natur, Kultur, Wirtschaft, Industrie, Sagen und Brauchtum – ein Wanderweg abseits von Kilometer- und Höhenmetersammeln.

Höchster Punkt
2.143 m
Zielpunkt

Eisenerz

Höhenprofil

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Jacke, Haube und Handschuhe. Getränkeflasche und Jausenbox nicht vergessen! Und für den Fall des Falles eine kleine Apotheke mit Blasenpflaster einpacken.

Sicherheitshinweise

Schwierigkeiten: alpine Bergtour mit versicherten und ausgesetzten Wegpassagen, Trittsicherheit unbedingt nötig! Alternativ direkter Abstieg vom Reichenstein zum Präbichl möglich.

Tipps

Die Erzlagerstätten , die im späten ersten Jahrtausend von slawischen Siedlern am Erzberg entdeckt wurden, bildeten über Jahrhunderte die existentielle Grundlage von Eisenerz . Eine 1991 in der Eisenerzer Ramsau initiierte archäologische Grabung brachte jedoch die Erkenntnis, dass hier bereits 1200 v. Chr. Kupfer geschmolzen wurde. Der Name Ramsau dürfte bairischen Ursprungs sein und   sich aus den Silben „Rams“ (= mittelhochdeutscher Name vom Wildknoblauch, Bärlauch) und „Au“ (= das vom Wasser umflossene Land, die Au) zusammensetzen. Dieser häufige Flur- und Ortsname ist vor allem durch Ramsau am Dachstein und Ramsau bei Berchtesgaden bekannt. 

Der hier dominierende Felsklotz, das Kaiserschild , verdankt seinen Namen laut Überlieferung dem passionierten Jäger  Kaiser Maximilian I. , der über die ganze Gruppe den kaiserlichen  Jagdbann  verhängte und jedes Bejagen und sogar Betreten untersagte. Dieser Bann wurde durch das Kaiserwappen nebst Inschrift kundgetan, daher der Name. Im Gebiet um Eisenerz „ kaisert“ es an vielen Orten. Im Bereich des Hochblaser und der Seemauer stoßen wir auf den Kaisersteig , einen ehemaligen Jagdsteig mit der Kaiserstiege und der Kaiserbuche , Berg- u. Flurnamen, die mit dem kaiserlichen Jagdherren Kaiser Franz Joseph zusammenhängen. Heute führt der rassige Kaiser Franz Joseph Klettersteig dort durch die senkrechten Wände. 

Ein Wahrzeichen von Eisenerz ist der Schichtturm , der Ende des 16. Jahrhunderts auf einer Anhöhe errichtet und mit einer Glocke ausgestattet wurde, um die Knappen zur Arbeit zu rufen. Wegen seiner guten Lage wurde auch die Feuerwache, bis dahin im Turm der eindrucksvollen Wehrkirche St. Oswald untergebracht, dorthin verlegt. 

Eine der wichtigsten Kaderschmieden für den nordischen Sport in Österreich ist heute das Nordische Ausbildungszentrum (NAZ) Eisenerz , das 1982 gegründet wurde und ein einzigartiges duales Ausbildungskonzept (Lehre/Matura – Leistungssport) für die nordischen Sportarten anbietet.


Anreise

Alpinetappe, keine Anreise möglich!

Öffentliche Verkehrsmittel

Alpinetappe, keine Anreise möglich!

Parken

Alpinetappe, keine Anreise möglich!


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Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Kulturell/Historisch
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