Etappe 11: BergZeitReise Stanglalm - Kindberg - BERGFEX - Fernwanderweg - Tour Steiermark

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Etappe 11: BergZeitReise Stanglalm - Kindberg

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Etappe 11: BergZeitReise...

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Tourdaten
13,78km
560hm
04:30h
559 - 1.476m
950hm
Distanz
Aufstieg
Dauer
Kurzbeschreibung

Etappe 11 - auf einen Blick:  

Start: Stanglalm Schutzhaus bzw. L. Wittmaier Hütte (nur an Wochenenden bew.), Tel.: +43 664 / 3305950 (Schutzhaus) bzw. +43 699 / 12287101 (Wittmaier Hütte, www.alpenverein.at/leopoldwittmaierhuette)GPS Gradnetz N 47° 29' 23,6"   O 15° 32' 47,7" (Schutzhaus)  Ziel / Nächtigungsort: Kindberg bzw. Berggasthof Pölzl bei Kindberg, Tourismusinformation, Nächtigungsmöglichkeiten: Tel.: +43 3865 3764, www.kindberg.at bzw. Berggasthof Pölzl Tel.: +43 676 67 67 165, www.schwammerlwirt-poelzl.at oder www.streuobstregion.at

Taxidienste: Taxi Hinterleitner Tel.: +43 3865 3624, Sigis Taxi Tel.: +43 3865 2481 

GPS Gradnetz N 47° 31' 42,3"   O 15° 24' 54,6" (Berggasthof Pölzl) 

 

Etappenlänge: 14,2 Kilometer 

Gehzeit gesamt (ohne Pausen): 4 ½ Stunden 

Höhenmeter Aufstieg: 545 Höhenmeter 

Höhenmeter Abstieg: 930 Höhenmeter 

Schwierigkeiten: keine

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Stanglalm



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

 Die 11. Etappe ist äußerst abwechslungsreich - mächtige Wälder, aussichtsreiche Wiesen und Kindberg - die Stadt mit Herz prägen diesen Abschnitt.

Eigentlich bewegen wir uns hier fast immer am bekannten Mariazeller Wallfahrtsweg 06, nur bei Kindberg verlassen wir kurz diesen Weg.

Kindberg selbst ist eine der schönsten Kleinstädte der Hochsteiermark und immer einen Besuch wert. Der 24m hohe Zunftbaum, das Wahrzeichen der Stadt - oder der Kalvarienberg, der zu den schönsten seiner Art in Österreich zählt. Nicht zuletzt die Georgibergkirche hoch über der Stadt.

Wegbeschreibung

Die 11. Etappe ist äußerst abwechslungsreich. Mächtige Wälder, aussichtsreiche Wiesen und das geschäftige Kindberg, die Stadt im Herzen des Mürztales, prägen diesen Wegabschnitt der BergZeitReise. 

Zunächst geht es für uns leicht bergab von der Stanglalm genau Richtung Westen bis zum Fuchseck. Wir können bereits hier oder wenige Gehminuten später beim sogenannten „Roten Kreuz“ rechtshaltend absteigen, um so in das Mürztal und somit nach Kindberg zu kommen. 

Dort sollten wir unbedingt eine Rast einplanen und den lieblichen Ortskern mit dem mächtigen Zunftbaum genießen. Immerhin war Kindberg bereits Blumenstadt – Europameisterin! 

2017 und 2018 wird das Stadtzentrum übrigens umfassend saniert und noch schöner gestaltet. 

Von Kindberg gilt es nun, das Freibad sowie das Schloss Oberkindberg zu erreichen, da unser weiterer Weg an diesen beiden Bauten vorbei zum Gasthof Pölzl führt. 

Dieser Wegabschnitt wird auch als „Herzerlfresserweg“ bezeichnet (die dazugehörige grausige Geschichte gibt es weiter unten). 

Immer gleichmäßig ansteigend stehen wir so bald beim Gasthof Pölzl, unserem heutigen Nachtquartier und berühmt für seine Schwammerlgerichte.

Höchster Punkt
1.476 m
Zielpunkt

Kindberg / GH Pölzl, der Schwammerlwirt

Höhenprofil

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Jacke, Haube und Handschuhe. Getränkeflasche und Jausenbox nicht vergessen! Und für den Fall des Falles eine kleine Apotheke mit Blasenpflaster einpacken.

Sicherheitshinweise

Schwierigkeiten: keine

Tipps

Der Name und das Wappenbild Kindbergs sind Inhalt einer Sage . Früher soll es zwischen Wartberg und Kindberg einen See gegeben haben, der durch ständige Überschwemmungen entstanden ist. Eines Tages stieg der Seespiegel durch ein Unwetter stark an und spülte ein Kind in einer Wiege davon. Die Mutter versuchte vergebens das Kind zu erreichen. Im heutigen Kindberg wurde das Kind schließlich völlig unversehrt angespült. Man fand es dort auf einer Wiese sitzend und mit einer Blume spielend vor. 

Eine weitere Namensdeutung ermöglicht der Fund eines Votivsteines aus der Römerzeit in der Georgibergkirche , einer bereits 1232 erwähnten Kirche auf einer felsigen Anhöhe, der ein Mädchen in norischer Tracht zeigt. Fest steht jedenfalls, dass es schon um 1172 eine erste urkundliche Erwähnung als „ Chindeberch “ gibt. 

Neben der erwähnten Georgibergkirche gibt es in und um Kindberg noch weitere interessante Kulturdenkmäler, etwa das Schloss Oberkindberg -von der Familie Inzaghi erbaut, die von eben dieser Familie Ende des 17. Jahrhunderts gespendete Kalvarienberganlage und auch einen Kultstein , ein rätselhaftes prähistorisches Megalithbauwerk. 

Das Wahrzeichen Kindbergs ist aber sicher der 24 Meter hohe Zunftbaum . Nach altem Brauch wurde dieser Maibaum als sichtbares Zeichen für Fröhlichkeit, Freude und Lebenskraft errichtet. Während früher an den seitlichen Leisten die Innungszeichen angebracht waren, hat man später die wichtigsten Berufe figural dargestellt.   

Vorbei an Schloss Oberkindberg führt ein Hohlweg zum Herzogberg – der „ Herzlfresserweg “. Dieser erinnert an eine der grausigsten Mordtaten der ganzen Region. Vor über 200 Jahren wurden von einem Knecht aus Kindberg fünf Frauen und ein kleines Mädchen auf grausame Weise ermordet. Dieser war besessen von einem Aberglauben und fest davon überzeugt, dass er unsichtbar wird und beim Kartenspiel Glück hat, wenn er die Herzen von sieben Jungfrauen isst. 1786 wurde der Knecht verurteilt und starb im Gefängnis in Graz. 

Im Jahr 2015 schloss der letzte Kindberger Skilift , jener der Familie Pölzl am Herzogberg den Betrieb.

Ähnlich erging es in den letzten Jahren auch anderen Liftbetreibern der Region, die mit den immer milderen und schneeärmeren Wintern, dem Fehlen von Investitionen und somit von von geeigneten Beschneiungsanlagen und mit den kostenintensiven Vorschriften nicht mehr zurande kamen.

Zusatzinfos

www.bergzeitreise.at, 
www.steiermark.com/wandern 
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Anreise

Alpinetappe, keine Anfahrt möglich!

Öffentliche Verkehrsmittel

Alpinetappe, keine Anfahrt möglich!

Parken

Alpinetappe, keine Anfahrt möglich!


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