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BERGFEX: Vom Hochwechsel zum Hochschwab - Fernwanderweg - Tour Steiermark

Vom Hochwechsel zum Hochschwab

Vom Hochwechsel zum Hochschwab


Fernwanderweg

Kurzbeschreibung

Der Hochwechsel (1.743 m) ist gemeinsam mit dem benachbarten, um 40 Meter höheren Stuhleck vielleicht der letzte alpine Gipfel der Zentralalpen am Ostrand der Alpen. Weite, manchmal felsdurchsetzte Almflächen, die in dieser Region Schwaigen genannt werden, sowie ein traumhaftes Panorama vom ungarischen Balaton/Plattensee und dem Wiener Becken im Osten bis zu den Steirischen Kalkalpen und den Niederen Tauern im Westen prägen hier das Landschaftsbild.

Der Hochschwab – mit 2.277 Metern Seehöhe - ist in Bezug auf seine absolute Höhe kein Riese, aber die Ausdehnung des mächtigen und alpin geprägten Hochplateaus mit mehr als 400 km² sowie die gewaltigen, bis zu 800 Meter hohen Felsabstürze erzeugen einen wuchtigen Gebirgsstock in den Kalkalpen und einen Wasserspeicher obendrein, versorgt doch der Hochschwab die Millionenstadt Wien und die steirische Landeshauptstadt Graz mit frischem Trinkwasser.

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt
Stift Vorau am Fuße des Hochwechsel

Fotos
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung
Rund acht bis neun Tagesetappen - je nach Kondition, Lust und Laune - liegen diese beiden im Landschaftsbild so unterschiedlichen Gipfel der Steiermark auseinander. Vom Dach des oststeirischen Jogllandes und der Waldheimat Peter Roseggers über den Naturpark Mürzer Oberland bis zum Steirischen Gamsgebirg`, wie die Einheimischen den Hochschwab aufgrund seines Wildreichtums auch nennen. Fast immer sind wir auf dieser Tour zwischen 1.500 und 2.000 Meter Seehöhe unterwegs, ein wenig Felskontakt inklusive. Von Preiselbeeren, Most und Sterz am Hochwechsel wandern wir über die üppige Alpenflora inklusive Heidelbeeren im Mürzer Oberland bis zu den Gämsen und Steinböcken am Hochschwab, wo uns sogar Wilde Wirte erwarten. 25 Gastronomen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Wildspezialitäten in vollendeter Form zu kreieren. Vermutlich deshalb ist dieser Weg auch ein Weg entlang typisch steirischer Gastlichkeit, auf dem am Tag verlorene Kalorien dem Körper am Abend sofort und in höchster Qualität wieder zugeführt werden. Und wenn das Essen zu üppig war, hilft der berühmte Mariazeller Magenbitter am Ende unseres Fernwanderweges. Acht bis neun Tagesetappen vom sanften oststeirischen Mittelgebirge mit seinen weiten, aussichtsreichen Gipfelflächen über das lebendige Mürztal in die hochsteirische Felslandschaft des Naturparkes Mürzer Oberland. Weiter über das urtümliche „Steirische Sibirien“ zwischen dem alten kaiserlichen Jagdgebiet der Hinteralm (hier hat der Bundespräsident von Österreich noch immer seinen Sommersitz) und dem Niederalpl. Im Angesicht der Nordabstürze der Veitsch wird bald der mächtige, hochsteirisch-hochalpine Hochschwab im Mariazeller Land erreicht. Von dem, sicher nicht ganz zu Unrecht behauptet wird, es sei ein Geschenk des Himmels. Und weil natürlich nicht auf einem Gipfel gestartet wird und auf dem anderen das Ziel liegt, so gibt es auch zum Hochwechsel am Beginn und zum Hochschwab am Ende dazugehörende Start/Zielorte. Begonnen wird beim Augustiner Chorherrenstift in Vorau am Fuße des Hochwechsel. Eines der schönsten Barockstifte Österreichs und eine raditionsreiche Wallfahrtskirche mit dem berühmten Hackhofergemälde in der Sakristei. Beendet wird die Alpenüberquerung in der Magna Mater Austriae, in Mariazell, dem wohl berühmtesten Wallfahrtsort Mitteleuropas mit der herrlichen Basilika, umrahmt von den Bergen des Mariazeller Landes. Die Tour ist aber auch eine Alpenüberquerung vor den Toren von Wien und Graz. Und so wird die alte Kaiserstadt und das UNESCO-Weltkulturerbe gerne gleich einmal „mitgenommen“, Natur und Kultur im Einklang.
Wegbeschreibung
Die nachfolgende Tagesetappeneinteilung ist nur ein Vorschlag. Jeder sollte sich die Tour individuell zusammenstellen, den es erwarten uns zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke, die für "Verzögerungen" sorgen können. Tagesetappe 1 Zunächst geht es am europäischen Weitwanderweg 07 von Vorau über Wiesen und Felder, immer im Angesicht des Wechselmassivs, über das wunderschöne Blumendorf Mönichwald auf den 1.743 m hohen Hochwechsel, wo wir das erste Mal übernachten. Eine Voranmeldung beimWetterkoglerhaus am Gipfel des Hochwechsel ist empfehlenswert, Tel. +43 664 2636186. Vorau (659 m) - Mönichwald (574 m) - Rabl-Kreuz-Hütte (11.394 m) - Hochwechsel/Wetterkoglerhaus (1.743 m) Dauer: 6 Stunden Kondition: **** Technik: *** Erlebniswert: ***** Landschaft: *****   2. Tagesetappe Vom Hochwechsel gehen wir immer dem Höhenrücken entlang mit Blick auf das Joglland und das Wiener Becken  auf das 1. 782 m hohe Stuhleck mt dem Alois Güntherhaus des OEAV. Hier bietet sich uns ein einzigartiger  Panoramablick über rund 1/3 des gesamten österreichischen Staatsgebietes.  Von hier geht es weiter über Almflächen auf die 1.656 m hohe Pretulalpe mit dem Rosegger Schutzhaus, wo wir wieder übernachten, Tel. +43 3170 522. Diese Tagesetappe ist eine technisch einfache Wanderung über die weiten, aussichtsreichen Almflächen des nordoststeirischen Jogllandes und der Waldheimat Peter Roseggers. Das Joglland wird aufgrund seines nebelfreien, milden und sonnenreichen Klimas auch als Alpengarten der Oststeiermark bezeichnet.  Hochwechsel/Wetterkoglerhaus (1.743 m) - Feistritzsattel (1.298 m) - Stuhleck (1.782 m) - Pertulalpe (1.656 m) Dauer: 7 Stunden Kondition: **** Technik: ** Erlebniswert: ****** Landschaft: *****   3. Tagesetappe Zunächst führt der Weg bergab über die Ganzalm in das hochsteirische Mürztal nach Mürzzuschlag. Die Bezirkshauptstadt beheimatet im Int. FIS Wintersportmuseum unter anderem die weltweit größte Sammlung von Wintersportgeräten. Warum? Das Stuhleck wurde 1892 als erster Gipfel im Alpenraum von Mürzzuschlag aus mit Skiern erstiegen. Von Mürzzuschlag steigt der Weg nun wieder an und führt uns zur Hohen Scheibe, deren Hütte am Gipfel nur am Wochenende bewirtschaftet ist. Nun wieder bergab zum Preiner Gschaid und ab hier nochmals kurz bergauf bergauf zum Waxriegelhaus auf der Raxalpe, unserem nächsten Etappenziel, Tel. +43 2665 237. Pretulalpe (1.656 m) - Mürzzuschlag (670 m) - Hohe Scheibe (1.473 m) - Preiner Gscheid (1.070 m) - Waxriegelhaus (1.361 m) Dauer: 5 Stunden Kondition: **** Technik: ** Erlebniswert: ***** Landschaft: *****   4. Tagesteappe Vom Waxriegelhaus aufwärts entweder leicht über den „Schlangenweg“ oder bereits etwas anspruchsvoller über den versicherten Kantnersteig (Klettersteig-Schwierigkeitsgrad A/B bzw. wenig schwierig)gehen wir zum Karl Ludwighaus auf der Raxhochfläche. Bald erreichen wir die 2.007 m hohe Heukuppe, die höchste Erhebung auf der Rax, einem der beliebtesten Wanderziele in Ostösterreich. Bergab führt uns der Weg weiter zum sogenannten Gamseck und über einen versicherten Steig abwärts zum Nasskamm (Schwierigkeitsgrad A/B bzw. wenig schwierig, Kletterfreunde können auch über das „Wilde Gamseck“ absteigen, UIAA-Schwierigkeitsgrad 2, keine Versicherungen). Über den Ameisbühel geht es wieder, teilweise etwas steiler, aber leicht aufwärts auf die Schneealpe und über die Hochfläche zum Schneealpenhaus, Tel. +43 3857 2190. Waxriegelhaus (1.361 m) - Rax (2.007 m) - Nasskamm (1.210 m) - Schneealpenhaus (1.784 m) Dauer: 6 Stunden Kondition: ***** Technik: ***** Erlebniswert: ***** Landschaft: *****   5. Tagesetappe Vom Schneealpenhaus gelangen wir zunächst auf den 1903 m hohen Windberggipfel und die Knopperwiese sowie, etwas steiler bergab, zur Großbodenalm. Über die Bodneralm und den Haselboden führt der Weg, manchmal auch als Forstweg geführt, durch ein Naturschutzgebiet zur Hinteralm, einer wunderschön gelegenen Hochalm im Naturpark Mürzer Oberland. Hier übernachten wir auch wieder, Tel. +43 664 4174427. Dieser Tag ist ein Genuss für alle Almliebhaber, führt die Wanderung doch leicht über die schönsten Almen des Naturparkes Mürzer Oberland. Zusätzlich ist es auch der, bezogen auf die Strecke, der kürzeste Tag der gesamten Tour. Schneealpenhaus (1.784 m) - Windberg (1.903 m) - Hinteralm (1.446 m) Dauer: 4 Stunden Kondition: ***** Technik: ***** Erlebniswert: ***** Landschaft: *****   6. Tagesetappe Von der Hinteralm gehen wir nun fast eben auf die herrliche Rosswiese und ab hier bergab in die kleine Ortschaft Frein an der Mürz. Entlang des Freiner Baches marschieren wir nun bis Gschwandt und nun entweder durch das Brunntal oder - schöner, aber anstrengender - über die Königsalm und die Dürriegelalm zum Buchalpenkreuz. Weiter aufwärts, teilweise steil, auf den Herrenboden/Tonionstock und ab hier am bekannten Mariazeller Wallfahrtsweg 06 abwärts zum Niederalplpass. Dieser Tag bringt eine technisch leichte, aber lange Reise durch das „Steirische Sibirien“. Einsam, wild und (im Winter) sehr kalt. Hier wurde mit knapp -52° Celsius in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts der kälteste Punkt Österreichs gemessen. Hinteralm (1.446 m) - Frein an der Mürz (864 m) - Dürriegelalm (1.353 m) - Buchalpenkreuz (1.402 m) - Niederalpl (1.221 m) Dauer: 6 Stunden Kondition: ***** Technik: ***** Erlebniswert: ***** Landschaft: *****   7. Tagesetappe Das Niederalpl in südlicher Richtung verlassend über die Sohlenalm immer bergauf zur wunderschönen Gingatzwiese und weiter aufwärts auf den Gipfel der Hohen Veitsch. Kurz bergab zum Graf Meranhaus und über den steilen Teufelsteig gelangen wir zur bewirtschafteten Rotsohlalm. Diese kann vom Niederalpl über den Mariazellerweg 06 auch direkt ohne Alpinvariante über die Hohe Veitsch erreicht werden. Nun geht es am Weitwanderweg 01 bzw. 05 in westlicher Richtung über wunderschöne Almen, zuletzt durch das Lappental, zum Seebergsattel und dann nach Seewiesen und zum Seeberghof.  Niederalpl (1.221 m) - Hohe Veitsch (1.981 m) - Rothsohlalm (1.413 m) - Göriacher Alm (1.429 m) - Seewiesen (974 m) Dauer: 6 Stunden Kondition: ***** Technik: ***** Erlebniswert: ****** Landschaft: ******       8. Tagesetappe Heute geht es auf den 2.277 m hohen Hochschwab, dem alpinen Höhepunkt der gesamten Tour. Zunächst durch das flache Seetal und aufwärts über die Florlhütte sowie das Franzosenkreuz bis zur Voisthalerhütte, Tel. +43 664 5112475. Weiter zunächst noch flach, später dann allerdings recht steil wandern wir über den Graf Meran Steig izum Schiestlhaus, das höchstgelegene Passivhaus in Österreich. Hier sind es nur mehr 120 Höhenmeter und rund 30 Gehminuten zum Gipfel des Hochschwab mit seinem herrlichen Panorama. Man überblickt den gesamten Weg vom Hochwechsel über das Joglland, die Waldheimat und den Naturpark Mürzer Oberland. Ganz im Süden und Westen grüßen Dachstein, Karawanken und Niedere Tauern. Vom Gipfel geht es retour zum Schiestlhaus, unserem Etappenziel, Tel. +43 699 10812199. Seewiesen (974 m) - Voisthalerhütte (1.654 m) - Hochschwab (2.277 m) - Schiestlhaus (2.153 m) Dauer: 6 Stunden Kondition: ***** Technik: ***** Erlebniswert: ******* Landschaft: *******     9. Tagesetappe Vom Schiestlhaus folgt eine Wanderung über die wunderschöne Hochfläche der Aflenzer Staritzen bis zum Staritzen Westgipfel. Ab hier geht es abwärts am Prinzensteig über die Graualm zum Kastenriegel. Nun folgen wir dem Ramertal in östlicher Richtung talauswärts. Bei der Wegteilung entweder rechts haltend in rund 1 Stunde nach Wegscheid und von dort mit dem Bus die restlichen 14 Kilometer nach Mariazell. Oder links haltend über das Pretal immer rund 8 Kilometer einem Forstweg folgend in das Salzatal. Von hier gehen wir über Gußwerk am Mariazeller Wallfahrtsweg nach Mariazell.Am Beginn eine alpine Höhenwanderung der Extraklasse mit herrlichen Panoramablicken und zuletzt mit der wunderschönen Graualm. Ab dem Kastenriegel sehr schöne, aber lange Wanderung entlang des Ramertales bzw. über das Pretal nach Mariazell. Schiestlhaus (2.153 m) - Kastenriegel (1.094 m) - Gußwerk (747 m) - Mariazell (868 m) Dauer: 7 Stunden Kondition: ***** Technik: *** Erlebniswert: ****** Landschaft: ******
Höchster Punkt
2.277 m
Zielpunkt
Mariazell
Höhenprofil

Ausrüstung
Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung gehört in jeden Rucksack! Eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer! Ein guter Wanderschuh ist ein guter Wegbegleiter und darf am Berg nie fehlen! Ein Blasenpflaster für den Fall der Fälle nicht vergessen!
Sicherheitshinweise
Lange, konditionell anspruchsvolle und teilweise hochalpine Mehrtagestour mit kurzen Kletterstellen! Bei Bedarf Notruf Bergrettung: 140
Tipps
Aufteilen auf mehrere Wochenenden und den einen oder anderen Gipfel "mitnehmen".

Anreise
Von Osten (Wien, Slowakei, Ungarn) über die A2 (Südautobahn) bis zur Abfahrt Friedberg und weiter über das Lafnitztal nach Vorau.

Von Westen und Norden (D, OÖ) über die S6 (Semmering Schnellstraße) bis zur Abfahrt Krieglach und weiter über das Alpl und Wenigzell nach Vorau.

Von Süden (Graz, Slowenien) über Weiz und Birkfeld nach Vorau.

Weitere Informationen: www.at.map24.com

 

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit den ÖBB (Östereichische. Bundesbahnen) nach Friedberg und weiter mit dem Bus! Nähere Informationen unter www.busbahnbim.at
Parken
Direkt beim Stift Vorau stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung.

Autor
Die Tour Vom Hochwechsel zum Hochschwab wird von outdooractive.com bereitgestellt.

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