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BERGFEX: Gesäuse Hüttenrundwanderweg - Fernwanderweg - Tour Steiermark

Gesäuse Hüttenrundwanderweg

Gesäuse Hüttenrundwanderweg


Fernwanderweg

Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis
Kurzbeschreibung

10 Gesäuse-Schutzhütten in einem Rundweg, Dauer je nach Kondition 7 - 9 Tage.
Der Rundwanderweg kann auch von jedem anderen Gesäuse-Ort, z.B. Johnsbach oder Gstatterboden, gestartet werden und ist auch auf mehrere Teiletappen aufteilbar.

Hinweis: Der Gesäuse Hüttenrundwanderweg ist nicht mit Hunden begehbar, da die Übernachtung für Hunde auf Alpenvereins- und Naturfreundehütten nicht gestattet ist.

Schwierigkeit
schwierig
Ausgangspunkt
Admont, Zentrum

Fotos
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Der Gesäusehütten-Rundwanderweg verbindet alle 10 Gesäuse-Schutzhütten in unterschiedlich schwierigen Teiletappen, wobei einige davon direkt im Nationalpark Gesäuse verlaufen. Nicht versäumen solltest du am Tag der An- oder Abreise einen Besuch im Benediktinerstift Admont mit der größten Klosterbibliothek der Welt, dem Kunst- und Naturhistorischen Musuem und dem Museum für Gegenwartskunst.

Wegbeschreibung

6 Tagesetappen haben wir für dich zusammengestellt. Wobei gilt: Das ist nur ein Vorschlag. Vielleicht möchtest du auch den einen oder anderen Gipfel dazuhängen oder einen kleinen Abstecher machen?

1. Tagesetappe
Admont (641 m) - Klinkehütte (1.504 m) - Mödlingerhütte (1.523 m) - Gehzeit ca. 5,5 Stunden - ca. 14,5 km
Vom Admonter Ortszentrum startend geht es ab dem Marienpark in die Obere Bachgasse und weiter die Bachpromenade entlang bis zur Abzweigung zum Schloss Röthelstein. Danach ein kleines Zwischenstück zum ehemaligen Gasthof Paradies und weiter gerade aus in den Veitlgraben (Weg Nr. 601). Beim ehem. Gasthaus Nagelschmiede querst du die Straße in Richtung Kaiserau. Vom Parkplatz der Kaiseraulifte aus führt der Weg über eine große Wiese weiter auf die Klinkehütte (1.504 m). Hinter der Hütte vorbei geht es hinauf zum Kalblinggatterl.

Danach beginnt der kurze Abstieg in den Flitzengraben über eine Schotterstraße die nach ca. 30 Minuten in einen schönen Wanderweg übergeht. Am schuttbedeckten Bachbett der Flitzen angekommen musst du beim Überqueren genau auf die Markierungen auf der anderen Seite achten. Nach dem Bachbett geht es einer Forststaße entlang bis der Wanderweg (Nr. 601/608) links abzweigt. Dieser Weg kreuzt immer wieder die Forststraße, bis man dann letztendlich auf einer schönen Blumenwiese linker Hand die nur noch 200 m entfernte Mödlingerhütte sieht.


2. Tagesetappe
Mödlingerhütte (1.523 m) - Johnsbach - Heßhütte (1.699 m) - Gehzeit ca. 5  Stunden - ca.  13  km

Von der Mödlingerhütte geht es in östlicher Richtung den Wanderweg hinunter nach Johnsbach. Der Wanderweg kreuzt mehrmals die Forststraße, verläuft ein kleines Teilstück auf dieser bis er dann wieder nach links etwas steiler werdend abzweigt. Im Tal angekommen gelangt man zum Gh. Donner gegenüber dem tragisch-berühmten Johnsbacher Bergsteigerfriedhof. Weiter geht es beim Gasthof Donner vorbei, 500 m auf der asphaltierten Straße entlang bis du bei der scharfen aufsteigenden Linkskurve rechts abzweigst und auf dem Schattseitenweg entlang des Johnsbaches bis zum Kölblwirt wanderst. 50 m nach dem Kölblwirt beginnt der Wanderweg zur Heßhütte (1.699 m). Hier gehst du zuerst im Wiesengelände links am Wasserfall vorbei. Im Wald geht es dann den sogenannten „Zach´n Schuach“, einen Schotterweg, etwas steiler hinauf. Nach ca. 20 Minuten flacht dieser Weg ab und wechselt den Charakter in eine gemütliche Wanderung durch Wald, Almweiden und Lärchenwäldchen. Beim Gamsbrunn (Abzweigung zum Sulzkarhund) vorbei ist die Heßhütte (1.699 m) und das Tagesziel schon bald in Sicht.

 

3. Tagesetappe
Heßhütte (1.699 m) - Buchsteinhaus (1.546 m) - Gehzeit ca. 6 Stunden - ca. 10 km

Von der Heßhütte gehst du ca. 300 m in Richtung Süden den Normalweg zurück, bis zur beschilderten Weggabelung links hinauf auf den sog. Sulzkarhund. Von der Geländekante des Sulzkarhundes sieht man den Abstieg ins Sulzkar klar vor sich und geht diesen bis zum Almenboden hinunter. Beim See wanderst du vorbei in Richtung Alm und weiter den markierten Weg bis zur Forststraße. Den Markierungen der Straße entlang folgen bis der Wanderweg links weggeht. Durch den Wald gelangst du zu einem Jagdhaus von wo aus die alte Forststraße in den Hartelsgraben führt. Die Straße verläuft geradewegs hinab durch den Hartelsgraben, begleitet durch den immer größer werdenden Bach und zahlreiche kleinere Wasserfälle. Kurz nach dem Bahnübergang erreichst du den Parkplatz Hartelsgraben.

Von hier aus hast du drei Möglichkeiten:
1) Beendigung der Wanderung (Südabschnitt) und Rückfahrt mit dem Gesäuse Sammeltaxi zum Ausgangspunkt Admont.
2) Fortsetzen des Hüttenrundwanderweges auf das Buchsteinhaus (Nordabschnitt). Fahrt mit dem Gesäuse Sammeltaxi oder Fußmarsch auf der Bundesstraße und Ennsbodenweg bis zum Holzfällerdorf Gstatterboden.
3) Anhängen einer der beiden Hüttenschmankerln: Ennstalerhütte ab Gstatterboden und Haindlkarhütte ab Parkplatz Haindlkar.

 

Die Fortsetzung der Hüttenrunde auf das Buchsteinhaus erfolgt ab Gstatterboden (590 m). Entweder noch von der Südrunde unterwegs, oder die Nordrunde gerade am Start, geht es von hier auf das Buchsteinhaus (1.546 m) am Fuße des Buchsteins. Diese leicht über dreistündige Wanderung ist schon vom Optischen her ein Erlebnis: Die Nordwände der Hochtor-Gruppe gegenüber zählen zum Tafelsilber der Nördlichen Kalkalpen. Erstmal auf der Hütte angekommen genießt du diese mächtigen Nordwände bei exklusiven Gerichten von den Kochkünsten des Hüttenwirtes Tschitschi direkt von der idyllischen großen Sonnenterrasse.

Die Hütte ist neu renoviert, sitzt wie ein Adlerhorst an der Südflanke des Großen Buchstein und ist mit seiner modernen Bauweise ein echter Blickfang. Ein paar Minuten weiter von der Hütte zum sogenannten Krautgart´l verspricht eine Aussicht nach Admont und ins obere Ennstal, dabei gilt das mächtige Haller Mauern-Massiv als Blickfang. Mit ein bisschen Glück erlebst du gegen Abend auf der Terrasse das Alpenglühen, wenn die untergehende Sonne die Nordwände der Hochtorgruppe in rotgoldenes Licht taucht - ein unvergessliches Erlebnis.

 

4. Tagesetappe
Buchsteinhaus (1.546 m) - Gstatterboden - Admonterhaus (1.723 m) - Gehzeit ca. 7 Stunden - ca. 17 km

Vom Gesäuse geht es dann in die nächste Gebirgskette. In die Haller Mauern geht es vom Buchsteinhaus über den Buchauer Sattel und das bewirtschaftete Grabneralmhaus (Übernachtungstipp) zur höchstgelegenen Schutzhütte in der Nationalparkregion Gesäuse: das Admonterhaus (1.725 m). Sehr imposante historische und naturreiche  Aussichten bietet diese Wanderung. Von der seit Jahrhunderten als landwirtschaftliche Ausbildungsstätte genutzten Grabneralm bis hin zum blumenreichsten Berg der Steiermark, den 1.847 m hohen Grabnerstein hat diese Tour Einiges zu bieten. Auf der Grabneralm werden von der landwirtschaftlichen Fachschule Grabnerhof eigene Produkte vermarktet und sogar eine Schaukäserei kannst du  hier besichtigen.

Das Grabneralmhaus mit seinem Gesäuse-Total-Ausblick ist neben der obligatorischen Einkehr auch Geheimtipp für eine standesgemäße Übernachtung (inkl. Dusche mit Warmwasser). Über die Sommermonate ist diese Hütte auch mit dem Mountainbike hervorragend erreichbar. Am Admonterhaus erwarten dich schon die Wirtsleute mit ihren Schmankerln aus der Region, die du bei märchenhafter Kulisse von den Hallermauern über die Hochtorgruppe bis hin sogar zum Großglockner auf der Terrasse genießen kannst.

 

5. Tagesetappe
Admonterhaus (1.723 m) - Hall - Rohrauerhaus (1.308 m) - Gehzeit ca. 5 Stunden - ca. 14 km

Vom Admonterhaus folgst du dem Weg wieder zurück in südlicher Richtung bis zur ersten Wegkreuzung. Dort richtest du dich in Richtung Klosterweg (Nr. 633) und steigst über eine Wildwiese und durch einen Buchenwald den etwas steileren Weg nach Hall ab. Nach dem Schwimmbad kommst du auf die Haller Straße auf der du in nördlicher (rechts) Richtung abbiegst. Nach etwa 300 Metern kommst du an eine Weggabelung an der du dich nach links richtest. Durch eine kleine Siedlung und an weitläufigen Wiesen vorbei gelangst du zu einem Waldstück durch das du in die Mühlau gelangst. Vorbei am Alpenheim und dem Elektrizitätswerk des Stiftes Admont kommst du zu einem Parkplatz mit einer Kapelle. Dabei folgst du dem Weitwanderweg Nr. 601. Anschließend passierst du einen Schranken und folgst der Forststraße (Nr. 601) am Pyhrgasgatterl vorbei bis zum Rohrauerhaus.

 

6. Tagesetappe
Rohrauerhaus (1.308 m) - Admont - Gehzeit ca. 5,5 Stunden - ca. 19 km

Beim Rohrerhaus zeigen die Wegweiser in Richtung Ardningalm über die Bacher Alm. Hier gehst du teils auf der Forststraße und auf Wanderwegen durch den Wald bis du unter dem Arlingsattel in ein offenes Almengebiet kommst. Dem Weg folgst du weiter auf die Forststraße und runter zur Ardningalm. Von hier aus gehst du den Weg nach Ardning, danach dem Radweg entlang in östliche Richtung bis Frauenberg. Über die Enns bei der Mödringbrücke und kurz danach (500 m) den Feldweg links nach Admont nehmen. Ein idyllischer Weg folgt der Enns in Flussrichtung nach Admont, wo du am Ziel deiner Reise angekommen bist.

Höchster Punkt
1.982 m
Zielpunkt
Admont, Zentrum
Höhenprofil

Ausrüstung

Feste Bergschuhe oder gute Trekkingschuhe, sowie Wanderrucksack mit entsprechendem Inhalt (Wasserflasche, Blasenpflaster, Wanderkarte, Jause, etc.). Auch für einen Wetterwechsel solltest du gut gerüstet sein. Für die Nächtigung auf den Hütten den Hüttenschlafsack nicht vergessen!

Sicherheitshinweise

Besondere Vorsicht beim Aufstieg von St. Gallen über die Nordflanke des Buchsteins zum Buchsteinhaus - Trittsicherheit unbedingt erforderlich! Besonders im Frühjahr ist in dieser steilen Geröllhalde der Steig oft verlegt.

Nach der Haindlkarhütte über die Gsengscharte ist westseitig der Grat "blankgewaschen", ein Drahtseil und Trittbügel erleichtern den Abstieg.

Der Wasserfallweg von der Kummerbrücke zur Heßhütte ist teilweise mit Eisenleitern und -stiegen gesichert. Trittsicherheit unbedingt erforderlich!

Notruf der Bergrettung: 140

Tipps

Folgende Varianten sind auch sehr reizvoll:
*Von Admont über die Markierung "Hemma-Pilgerweg" über die Zirnitz nach Frauenberg und weiter nach Ardning.
*Von Ardning über die Hollingalm zur Ardningalm
*Von der Ardningalm über den Arlingsattel und weiter über die oberösterreichische Seite zum Rohrauerhaus
*Vom Admonterhaus über Admonter Höhe und den Gipfel des Maiereck nach St. Gallen
*Nach der Ennstaler Hütte den Gipfel des Tamisschbachturm (leichtester 2.000er im Gesäuse!) in 1 1/2 Stunden bezwingen
*Von der Heßhütte aus in 3 Stunden den Zinödl-Panorama-Rundweg einfügen
*Von der Klinkehütte in 2 Stunden Admonter Kalbling oder in 1 Stunde den Lahngangkogel anhängen


Anreise

A9 Pyhrnautobahn Ausfahrt Ardning/Admont, dann noch 12 km B 146 Gesäuse-Bundesstraße bis Admont

mit dem Zug: Anreise bis Bahnhof Selzthal oder Liezen, weiter mit Postbus Linie 910 oder 912 nach Admont, oder Anreise bis Bahnhof Kleinreifling oder Weißenbach/St. Gallen und weiter mit Postbus Linie 910 oder 912 bis Admont

Öffentliche Verkehrsmittel

www.oebb.at

www.busbahnbim.at

www.gesaeuse.at/mobil - autofreie Mobilität im Gesäuse mit dem Gesäuse Sammeltaxi

Parken

Parkplatz im Zentrum von Admont westlich von Marktgemeindeamt und Infobüro Gesäuse

Parkplatz Stift Admont


Autor
Die Tour Gesäuse Hüttenrundwanderweg wird von outdooractive.com bereitgestellt.

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