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BERGFEX: Gesäuse Hüttenrundwanderweg - Fernwanderweg - Tour Steiermark

Fernwanderweg

Gesäuse Hüttenrundwanderweg

Fernwanderweg
Karte

Gesäuse Hüttenrundwanderweg

Fernwanderweg

Tourdaten
119,81km
8.478hm
45:00h
568 - 1.982m
6.822hm
Distanz
Aufstieg
Dauer
Kurzbeschreibung

10 Gesäuse-Schutzhütten in einem Rundweg, Dauer je nach Kondition 7 - 9 Tage.
Der Rundwanderweg kann auch von jedem anderen Gesäuse-Ort, z.B. Johnsbach oder Gstatterboden, gestartet werden und ist auch auf mehrere Teiletappen aufteilbar.

Hinweis: Der Gesäuse Hüttenrundwanderweg ist nicht mit Hunden begehbar, da die Übernachtung für Hunde auf Alpenvereins- und Naturfreundehütten nicht gestattet ist.

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt
Admont, Zentrum


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung
Der Gesäusehütten-Rundwanderweg verbindet alle 10 Gesäuse-Schutzhütten in unterschiedlich schwierigen Teiletappen, wobei einige davon direkt im Nationalpark Gesäuse verlaufen. Nicht versäumen solltest du am Tag der An- oder Abreise einen Besuch im Benediktinerstift Admont mit der größten Klosterbibliothek der Welt, dem Kunst- und Naturhistorischen Musuem und dem Museum für Gegenwartskunst.
Wegbeschreibung
6 Tagesetappen haben wir für dich zusammengestellt. Wobei gilt: Das ist nur ein Vorschlag. Vielleicht möchtest du auch den einen oder anderen Gipfel dazuhängen oder einen kleinen Abstecher machen? 1. Tagesetappe Admont (641 m) - Klinkehütte (1.504 m) - Mödlingerhütte (1.523 m) - Gehzeit ca. 5,5 Stunden - ca. 14,5 km Vom Admonter Ortszentrum startend geht es ab dem Marienpark in die Obere Bachgasse und weiter die Bachpromenade entlang bis zur Abzweigung zum Schloss Röthelstein. Danach ein kleines Zwischenstück zum ehemaligen Gasthof Paradies und weiter gerade aus in den Veitlgraben (Weg Nr. 601). Beim ehem. Gasthaus Nagelschmiede querst du die Straße in Richtung Kaiserau. Vom Parkplatz der Kaiseraulifte aus führt der Weg über eine große Wiese weiter auf die Klinkehütte (1.504 m). Hinter der Hütte vorbei geht es hinauf zum Kalblinggatterl. Danach beginnt der kurze Abstieg in den Flitzengraben über eine Schotterstraße die nach ca. 30 Minuten in einen schönen Wanderweg übergeht. Am schuttbedeckten Bachbett der Flitzen angekommen musst du beim Überqueren genau auf die Markierungen auf der anderen Seite achten. Nach dem Bachbett geht es einer Forststaße entlang bis der Wanderweg (Nr. 601/608) links abzweigt. Dieser Weg kreuzt immer wieder die Forststraße, bis man dann letztendlich auf einer schönen Blumenwiese linker Hand die nur noch 200 m entfernte Mödlingerhütte sieht. 2. Tagesetappe Mödlingerhütte (1.523 m) - Johnsbach - Heßhütte (1.699 m) - Gehzeit ca. 5  Stunden - ca.  13  km Von der Mödlingerhütte geht es in östlicher Richtung den Wanderweg hinunter nach Johnsbach. Der Wanderweg kreuzt mehrmals die Forststraße, verläuft ein kleines Teilstück auf dieser bis er dann wieder nach links etwas steiler werdend abzweigt. Im Tal angekommen gelangt man zum Gh. Donner gegenüber dem tragisch-berühmten Johnsbacher Bergsteigerfriedhof. Weiter geht es beim Gasthof Donner vorbei, 500 m auf der asphaltierten Straße entlang bis du bei der scharfen aufsteigenden Linkskurve rechts abzweigst und auf dem Schattseitenweg entlang des Johnsbaches bis zum Kölblwirt wanderst. 50 m nach dem Kölblwirt beginnt der Wanderweg zur Heßhütte (1.699 m). Hier gehst du zuerst im Wiesengelände links am Wasserfall vorbei. Im Wald geht es dann den sogenannten „Zach´n Schuach“, einen Schotterweg, etwas steiler hinauf. Nach ca. 20 Minuten flacht dieser Weg ab und wechselt den Charakter in eine gemütliche Wanderung durch Wald, Almweiden und Lärchenwäldchen. Beim Gamsbrunn (Abzweigung zum Sulzkarhund) vorbei ist die Heßhütte (1.699 m) und das Tagesziel schon bald in Sicht.   3. Tagesetappe Heßhütte (1.699 m) - Buchsteinhaus (1.546 m) - Gehzeit ca. 6 Stunden - ca. 10 km Von der Heßhütte gehst du ca. 300 m in Richtung Süden den Normalweg zurück, bis zur beschilderten Weggabelung links hinauf auf den sog. Sulzkarhund. Von der Geländekante des Sulzkarhundes sieht man den Abstieg ins Sulzkar klar vor sich und geht diesen bis zum Almenboden hinunter. Beim See wanderst du vorbei in Richtung Alm und weiter den markierten Weg bis zur Forststraße. Den Markierungen der Straße entlang folgen bis der Wanderweg links weggeht. Durch den Wald gelangst du zu einem Jagdhaus von wo aus die alte Forststraße in den Hartelsgraben führt. Die Straße verläuft geradewegs hinab durch den Hartelsgraben, begleitet durch den immer größer werdenden Bach und zahlreiche kleinere Wasserfälle. Kurz nach dem Bahnübergang erreichst du den Parkplatz Hartelsgraben. Von hier aus hast du drei Möglichkeiten: 1) Beendigung der Wanderung (Südabschnitt) und Rückfahrt mit dem Gesäuse Sammeltaxi zum Ausgangspunkt Admont. 2) Fortsetzen des Hüttenrundwanderweges auf das Buchsteinhaus (Nordabschnitt). Fahrt mit dem Gesäuse Sammeltaxi oder Fußmarsch auf der Bundesstraße und Ennsbodenweg bis zum Holzfällerdorf Gstatterboden. 3) Anhängen einer der beiden Hüttenschmankerln: Ennstalerhütte ab Gstatterboden und Haindlkarhütte ab Parkplatz Haindlkar.   Die Fortsetzung der Hüttenrunde auf das Buchsteinhaus erfolgt ab Gstatterboden (590 m). Entweder noch von der Südrunde unterwegs, oder die Nordrunde gerade am Start, geht es von hier auf das Buchsteinhaus (1.546 m) am Fuße des Buchsteins. Diese leicht über dreistündige Wanderung ist schon vom Optischen her ein Erlebnis: Die Nordwände der Hochtor-Gruppe gegenüber zählen zum Tafelsilber der Nördlichen Kalkalpen. Erstmal auf der Hütte angekommen genießt du diese mächtigen Nordwände bei exklusiven Gerichten von den Kochkünsten des Hüttenwirtes Tschitschi direkt von der idyllischen großen Sonnenterrasse. Die Hütte ist neu renoviert, sitzt wie ein Adlerhorst an der Südflanke des Großen Buchstein und ist mit seiner modernen Bauweise ein echter Blickfang. Ein paar Minuten weiter von der Hütte zum sogenannten Krautgart´l verspricht eine Aussicht nach Admont und ins obere Ennstal, dabei gilt das mächtige Haller Mauern-Massiv als Blickfang. Mit ein bisschen Glück erlebst du gegen Abend auf der Terrasse das Alpenglühen, wenn die untergehende Sonne die Nordwände der Hochtorgruppe in rotgoldenes Licht taucht - ein unvergessliches Erlebnis.   4. Tagesetappe Buchsteinhaus (1.546 m) - Buchauer Sattel - Admonterhaus (1.723 m) - Gehzeit ca. 7,5 Stunden - ca. 18 km Beste Aussichten: Abstieg vom Buchsteinhaus zur Enns und Aufstieg zum besten Aussichtspunkt über Admont – dem Admonter Haus  Vom Buchsteinhaus erreichst Du in 5 Gehminuten einen Aussichtsplatz, von dem uns das Admonter Talbecken zu Füßen liegt - besonders romantisch, wenn im Herbst oft bis zu Mittag die weißen Wattebauschen des Nebels den Blick auf das Tal versperren. Nun führt Dein Steig (Weg Nr. 641) auf felsigem Gelände zuerst in stetigem Zickzack bergauf und später ohne großen Höhengewinn oder –verlust bis zur Abzweigung des markierten Weges rechts durch die Westschlucht zum Gipfel des Großen Buchsteins (vorher lässt Du die Abzweigung zum Klettersteig rechts liegen). Hier hältst Du Dich – weiter dem Weg Nr. 641 folgend – links hinab. Auf den folgenden 400 Höhenmetern bergab ist das Gelände steil und durch Schuttgelände und Geröllhalden etwas unangenehm zu begehen – hier ist Vorsicht geboten! Nach diesem Wegstück führt der Weg durch einen sehr schönen Wald und dann entlang des Billbachgrabens bis in die Buchau.  Bevor Du jedoch die Buchau erreichst, gehst du am rechten, östlichen Rand eines Schotter-Bergbaugebietes vorbei und biegst nach ca. 300 m bei einer Forststraßenkreuzung nach links ab (Wegweiser). Der Markierung folgend bewegst Du dich zuerst auf einem Forstweg, dann querst Du einen Graben und über einen breiten Steig erreichst Du wieder die nach Süden führende Forststraße. (Mountainbikestrecke). Dieser folgst Du bis zur Bundesstraße.  Nun wanderst Du 2,6 km entlang der Bundesstraße bis zum Buchauer Sattel. Hinter einer Brücke beim Gehöft Tonner führt rechts ein Forstweg hinein. Diesen wählst Du, schwenkt aber wenige Meter danach in einen Karrenweg, der Dich nach 500 m zum markierten Hüttenaufstieg (Weg Nr. 636) Grabneralm und Admonter Haus bringt: Dem Steig Nr. 636 folgend über eine Wiese zum Wald. Nun teils auf gutem Waldsteig, teils auf der Forststraße – immer der Markierung 636 folgend - zuerst im Wald, dann auf der baumfreien, aussichtsreichen Almfläche und später über einen steileren Rücken zum wunderschön gelegenen Grabneralmhaus (1395 m).  Westlich der Grabneralm steiler auf einen Rücken (Gesäuse-, Dachstein- und Glocknerblick) und von diesem links ausscherend zur Einmündung in den Anstieg von Mühlau (Steig Nr. 633). Nun steiler unter den Felsen der Admonter Warte zum bald sichtbaren Admonter Haus   5. Tagesetappe Admonterhaus (1.723 m) - Hall - Rohrauerhaus (1.308 m) - Gehzeit ca. 5 Stunden - ca. 14 km Vom Admonterhaus folgst du dem Weg wieder zurück in südlicher Richtung bis zur ersten Wegkreuzung. Dort richtest du dich in Richtung Klosterweg (Nr. 633) und steigst über eine Wildwiese und durch einen Buchenwald den etwas steileren Weg nach Hall ab. Nach dem Schwimmbad kommst du auf die Haller Straße auf der du in nördlicher (rechts) Richtung abbiegst. Nach etwa 300 Metern kommst du an eine Weggabelung an der du dich nach links richtest. Durch eine kleine Siedlung und an weitläufigen Wiesen vorbei gelangst du zu einem Waldstück durch das du in die Mühlau gelangst. Vorbei am Alpenheim und dem Elektrizitätswerk des Stiftes Admont kommst du zu einem Parkplatz mit einer Kapelle. Dabei folgst du dem Weitwanderweg Nr. 601. Anschließend passierst du einen Schranken und folgst der Forststraße (Nr. 601) am Pyhrgasgatterl vorbei bis zum Rohrauerhaus .   6. Tagesetappe Rohrauerhaus (1.308 m) - Admont - Gehzeit ca. 5,5 Stunden - ca. 19 km Beim Rohrerhaus zeigen die Wegweiser in Richtung Ardningalm über die Bacher Alm. Hier gehst du teils auf der Forststraße und auf Wanderwegen durch den Wald bis du unter dem Arlingsattel in ein offenes Almengebiet kommst. Dem Weg folgst du weiter auf die Forststraße und runter zur Ardningalm . Von hier aus gehst du den Weg nach Ardning, danach dem Radweg entlang in östliche Richtung bis Frauenberg. Über die Enns bei der Mödringbrücke und kurz danach (500 m) den Feldweg links nach Admont nehmen. Ein idyllischer Weg folgt der Enns in Flussrichtung nach Admont, wo du am Ziel deiner Reise angekommen bist.
Höchster Punkt
1.982 m
Zielpunkt
Admont, Zentrum
Höhenprofil

Ausrüstung
Feste Bergschuhe oder gute Trekkingschuhe, sowie Wanderrucksack mit entsprechendem Inhalt (Wasserflasche, Blasenpflaster, Wanderkarte, Jause, etc.). Auch für einen Wetterwechsel solltest du gut gerüstet sein. Für die Nächtigung auf den Hütten den Hüttenschlafsack nicht vergessen!
Sicherheitshinweise
Besondere Vorsicht beim Aufstieg von St. Gallen über die Nordflanke des Buchsteins zum Buchsteinhaus - Trittsicherheit unbedingt erforderlich! Besonders im Frühjahr ist in dieser steilen Geröllhalde der Steig oft verlegt. Nach der Haindlkarhütte über die Gsengscharte ist westseitig der Grat "blankgewaschen", ein Drahtseil und Trittbügel erleichtern den Abstieg. Der Wasserfallweg von der Kummerbrücke zur Heßhütte ist teilweise mit Eisenleitern und -stiegen gesichert. Trittsicherheit unbedingt erforderlich! Notruf der Bergrettung: 140
Tipps
Folgende Varianten sind auch sehr reizvoll: *Von Admont über die Markierung "Hemma-Pilgerweg" über die Zirnitz nach Frauenberg und weiter nach Ardning. *Von Ardning über die Hollingalm zur Ardningalm *Von der Ardningalm über den Arlingsattel und weiter über die oberösterreichische Seite zum Rohrauerhaus *Vom Admonterhaus über Admonter Höhe und den Gipfel des Maiereck nach St. Gallen *Nach der Ennstaler Hütte den Gipfel des Tamisschbachturm (leichtester 2.000er im Gesäuse!) in 1 1/2 Stunden bezwingen *Von der Heßhütte aus in 3 Stunden den Zinödl-Panorama-Rundweg einfügen *Von der Klinkehütte in 2 Stunden Admonter Kalbling oder in 1 Stunde den Lahngangkogel anhängen

Anreise

A9 Pyhrnautobahn Ausfahrt Ardning/Admont, dann noch 12 km B 146 Gesäuse-Bundesstraße bis Admont

mit dem Zug: Anreise bis Bahnhof Selzthal oder Liezen, weiter mit Postbus Linie 910 oder 912 nach Admont, oder Anreise bis Bahnhof Kleinreifling oder Weißenbach/St. Gallen und weiter mit Postbus Linie 910 oder 912 bis Admont

Öffentliche Verkehrsmittel

www.oebb.at

www.busbahnbim.at

www.gesaeuse.at/mobil - autofreie Mobilität im Gesäuse mit dem Gesäuse Sammeltaxi

Parken

Parkplatz im Zentrum von Admont westlich von Marktgemeindeamt und Infobüro Gesäuse

Parkplatz Stift Admont


Autor
Die Tour Gesäuse Hüttenrundwanderweg wird von outdooractive.com bereitgestellt.

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