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Etappe 03: BergZeitReise Schiestlhaus - Voisthalerhütte - Seewiesen

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Etappe 03: BergZeitReise...
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Tourdaten
11,73km
926 - 2.160m
Distanz
100hm
1.310hm
Aufstieg
04:30h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Etappe 03: „Unterwegs mit Erzherzog Johann“ - vom Schiestlhaus zur urigen  Voisthalerhütte und bis nach Seewiesen

Start: Schiestlhaus am Hochschwab, Tel.: +43 699 108 121 99, www.schiestlhaus.at

GPS Gradnetz N 47° 37' 19,5"  O 15° 8' 54,2"

Ziel / Nächtigungsort: Seewiesen, das „steirische Heiligenblut“, Tourismusinformation, Nächtigungsmöglichkeiten: Tel.: +43 664 3548485, www.turnau.gv.at/tourismus

Taxidienste: Taxi Steiner Tel.: +43 3862 51333 und Taxi Hochschwab Reisen Tel.: +43 3861 2400

GPS Gradnetz N 47° 37' 14,3"  O 15° 16' 15,3"

 

Etappenlänge: 11,8 Kilometer

Gehzeit gesamt (ohne Pausen): 4 ½ Stunden

Höhenmeter Aufstieg: 100 Höhenmeter

Höhenmeter Abstieg: 1.310 Höhenmeter

Schwierigkeiten: alpiner Steig ohne schwierige Stellen, bei Schlechtwetter / Nebel Orientierung nicht ganz einfach!

 

Diese Etappe der HOCHsteirischen BergZeitReise entspricht Etappe 15 des gesamtsteirischen Weitwanderweges "vom Gletscher zum Wein" - Nordweg

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Schiestlhaus am Hochschwab, Tel.: +43 699 108 121 99, www.schiestlhaus.at



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Auf den Spuren Erzherzog Johanns geht es vom Hochschwab abwärts nach Seewiesen. Einst prägte ein großer See diese Landschaft. Durch Trockenlegung wurde Seewiesen zu einem heute beschaulichen kleinen Ort mit einer berühmten Pfarrkirche (St. Leonhard). Durch die Lage am Fuß des Hochschwabs wird Seewiesen auch als steirisches Heiligenblut bezeichnet.

Erzherzog Johann, der steirische Prinz, startet von Seewiesen aus zur ersten touristischen Ersteigung des Hochschwab - ein Denkmal erinnert noch an diese alpinistische Tat.

Wegbeschreibung

Unsere heutige Etappe gestaltet sich als gemütlicher Ausklang der Hochschwabüberquerung. Wir wandern zunächst vom Schiestlhaus über die Hochfläche abwärts bis zu einer markanten Wegkreuzung in der obersten Dullwitz. 

Dieses Hochtal ist ein Überbleibsel der Gletschertätigkeiten in der letzten großen Eiszeit und führt uns, ihm talauswärts folgend, zur gemütlichen Voisthalerhütte. 

Hier sollten wir unbedingt eine Rast einplanen und auf der Hüttenterrasse die herrliche Felslandschaft von Edelspitzen und Karlmauer genießen – ein traumhaftes Klettergebiet. 

Gleich nach der Hütte geht es steiler bergab durch das Voisthaler Gassl und danach wieder kurz bergauf zum Franzosenkreuz. 

Dieses Kreuz wurde zum Gedenken an die hier einst vor den Truppen Napoleons Schutz suchende einheimische Bevölkerung errichtet. 

Noch einmal geht es etwas steiler bergab, an der unbewirtschafteten Florlhütte vorbei, bis zum Lettanger, dem Talboden bei Seewiesen. 

Einem breiten Forstweg folgend erreichen wir das „steirische Heiligenblut“, wie Seewiesen auch genannt wird, nach rund 30 Gehminuten. Hier oder auf der benachbarten Seebergalm (von Seewiesen noch weitere 45 Gehminuten) nächtigen wir.

Höchster Punkt
2.160 m
Zielpunkt

Seewiesen, das „steirische Heiligenblut“, Tourismusinformation, Nächtigungsmöglichkeiten: Tel.: +43 664 3548485, www.turnau.gv.at/tourismus

Höhenprofil

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Jacke, Haube und Handschuhe. Getränkeflasche und Jausenbox nicht vergessen! Und für den Fall des Falles eine kleine Apotheke mit Blasenpflaster einpacken.

Sicherheitshinweise

Schwierigkeiten: Alpiner Steig ohne schwierige Stellen, bei Schlechtwetter oder Nebel Orientierung nicht ganz einfach!

Tipps

Lange bevor sich Erzherzog Johann im nahen Brandhof niederließ, gelang ihm im Jahre 1803 die erste „touristische“ Besteigung des Hochschwab . In ihm war die Liebe zur steirischen Landschaft und speziell zum „steirischen Gamsgebirg“, wie der Hochschwab auch bezeichnet wurde, früh erwacht. Durch den Gamsreichtum bot sich das Bergmassiv auch als vorzügliches Jagdrevier an. Erzherzog Johann berichtet etwa über eine Jagd in der „oberen Tullwitz“: „Dieses Kar ist der eigentliche Ort, um große Gamsjagden abzuhalten, indem die Gämsen in diesen Kessel hinuntergetrieben werden und nur drei Wege offen haben, um zu entkommen.“ 

1818 erwarb der Erzherzog das naheliegende Bauerngut  Brandhof   bei einer Auktion und richtete hier ein Musterlandgut für alpenländische Viehzucht ein. In der dort neuerrichteten Kapelle heiratete er 1829 die Posthalterstochter Anna Plochl. In Seewiesen erinnert heute eine Skulptur an das Wirken des „steirischen Prinzen“. Dort steht auch ein sehenswertes kleines gotisches Kirchlein, das als „steirisches Heiligenblut“ bezeichnet wird. Das dem Hl. Leonhard gewidmete Kirchengebäude, ursprünglich als letzte Pilgerstätte auf dem Weg nach Mariazell errichtet, braucht – eingebettet in das Panorama des Hochschwabmassivs - den Vergleich mit dem Kärntner Original nicht zu scheuen. Der Name Seewiesen kommt übrigens von einer Seewiese, die hier einst den fruchtbaren Talgrund füllte.

Einer Sage ­zufolge war es ein böser Zauber, der alles unter Wasser setzte. Dem Mut eines Ritters ist es zu verdanken, dass das Wasser wieder abfloss und heute nur noch Reste davon zu sehen sind.

Zusatzinfos

 

www.steiermark.com/wandern 

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Anreise

Bergetappe, keine Zu / Anfahrt möglich.

Öffentliche Verkehrsmittel

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Parken

Bergetappe, keine Zu / Anfahrt möglich.


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