Jakobsweg Weststeiermark Etappe Seckau - Gleinalmschutzhaus - BERGFEX - Pilgerweg - Tour Steiermark

Pilgerweg

Jakobsweg Weststeiermark Etappe Seckau - Gleinalmschutzhaus

Pilgerweg
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Jakobsweg Weststeiermark...

Pilgerweg

Tourdaten
29km
620 - 1.586m
Distanz
1.089hm
360hm
Aufstieg
08:00h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

1. Etappe Abtei Seckau – Kobenz – St. Margarethen bei Knittelfeld – Glein – Gleinalmschutzhaus / Maria Schnee

Diese Etappe ist ein Teilabschnitt des weststeirischen Jakobsweg. Von der Jakobskirche in Thal bei Graz bis Lavamünd (153 km) bzw. von der Abtei Seckau bis Lavamünd (171 km) hat der Pilger die Möglichkeit die Natur und die Menschen am Weg mit ganz anderen Augen kennenzulernen.

Aufbrechen - Unterwegssein - Ankommen

Auf dem Pilgerweg gehört mir jede Stunde des Tages. Der Tagesablauf ist geprägt vom Wandern und Rast und Inne halten, Begegnungen, Essen und Schlafen. Der ganze Tag liegt vor mir. Ich entscheide, wann ich aufbreche, wie die Intervalle aufeinander folgen. Ich entscheide, wie viele Stunden ich unterwegs bin und wie viele mir allein gehören. Meine Stärken und Grenzen nehme ich deutlicher wahr als im Alltag. Ich bin gefordert, achtsam mit mir umzugehen, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu entwickeln. Ich entscheide, wie und wo ich ankomme.

Buen Camino oder wie wir Steirer sagen „An guaten Weg“

Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Abtei Seckau



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Als Start aus der Obersteiermark / Murtal wählen wir den über dem Murtal gelegenen Ort Seckau mit der Basilika Seckau. Die Basilika gilt als eines der schönsten Baudenkmäler im romanischen Stil in Mitteleuropa. Von den vielen kostbaren alten wie modernen Kunstwerken ragen die romanische Kreuzigungsgruppe und die Engelskapelle mit den Fresken aus der Offenbarung des Johannes von Herbert Boeckl heraus. Die Kirche ist aber nicht nur Bauwerk: Zum Leben erfüllt wird sie von den Benediktinern, die ihre Gottesdienste zum Teil im Gregorianischen Choral singen. Seckau wurde 1140 als Augustiner-Chorherrenstift gegründet und 1164 den Heiligen Drei Königen geweiht. Von 1218 bis zur Aufhebung im Jahre 1782 durch Joseph II. war Seckau Bischofssitz. 1883 kehrte nach 100 Jahren mit den Benediktinern aus Beuron wieder klösterliches Leben in die verwaisten Mauern des Stifts ein, die auch das heute noch existierende Abteigymnasium gründeten. Eine Statue des heiligen Jakobus befindet sich am rechten Gang zum Altar bei der Gruppe „Vermählung der heiligen Katharina“.

Gegenüber der Abtei befindet sich das Gemeindeamt, wo wir rechts in die Marktstraße gehen. Vorbei an der Polizei, einer Bank, dem Einkaufsgeschäft Pressler (Pilgerstempel) und dem Gasthaus „Zur Post“ gehen wir ca. 40 m nach dem Cafe Regner links hinunter. Bei der nächsten Gabelung (Holzhaus/Seckau 18) halten wir uns rechts und gehen einige hundert Meter bis zu einem Bildstock. Dort biegen wir links ab und folgen der Asphaltstraße. Nach ca. 20 Minuten kommen wir zu einer Kreuzung, wir biegen rechts ab (Links ist die Ortstafel von Neuhofen). Nach ungefähr 1,5 Stunden erreichen wir die Ortstafel von Kobenz.

Die Marktgemeinde Kobenz liegt auf einer Seehöhe von 621 m und hat im Gemeindewappen ein grünes Schild mit einem wachsenden goldenen Krummstab, rechts von einer silbernen Salzkufe, links von einer zweischneidigen Pflugschar begleitet. Wir gehen bis zur Bundesstraße und biegen links ab (für ca. 100m) und marschieren auf dem Gehweg neben der Bundesstraße. Wir queren die Straße und gehen direkt auf die romanische Pfarrkirche St. Rupert zu. Die Kirche gehört zu den ältesten der Steiermark. Vorbei an der Feuerwehr und dem Musikheim gehen wir über die Brücke und pilgern vorbei an der Ortsendetafel von Kobenz bis wir nach ca. 10 min. die Tafel „Zur Murbrücke“ sehen. Links hinunter über die Brücke (Unterhalb ist die Schnellstraße) und folgen dem Wegweiser „Zur Murbrücke“. Dieser Verbindungssteg wurde von den Gemeinden Kobenz und St. Margarethen 2009 eröffnet und ist während der Sommermonate begehbar. Vor der Freizeitanlage Zechner gehen wir scharf rechts und befinden uns auf einem Schotterweg der uns durch ein Wäldchen direkt zur Murbrücke (Achtung: Wintersperre!) führt. Mitten auf der Brücke laden uns Bänke zum Verweilen ein. Am Ende der Brücke sehen wir das Hinweisschild „St. Margarethen“. Links in Flussrichtung der Mur gehen wir unter einer Hochspannungsleitung durch und gehen bis kurz vor einem Reiterhof. Da biegen wir rechts ab, gehen kurz darauf unter eine Eisenbahnunterführung und pilgern direkt auf die Kirche von St. Margarethen zu, die wir kurz darauf erreichen.

Nach der Kirche in St. Margarethen gehen wir die Dorfstraße geradeaus, vorbei an der Volksschule bis zur Kreuzung - queren geradewegs die Hauptstraße und biegen ca. 50 Meter nach dem ehemaligen Gasthaus Reiter (Haus Nr. 5) durch ein Gehöft links zum Kreuzweg (Weg 524 – rot-weiß-rote Markierungen) ab. Kontinuierlich dem Waldweg bergauf folgen wir den 14 Kreuzwegstationen – beeindruckende Bilder vom Künstler Franz Donner in Stein gemeiselt – bis zur Kalvarienbergkapelle. Hinter der Kapelle können wir noch einmal einen wundervollen Ausblick auf St. Margarethen und der Kirche genießen. Weiter geht es bergauf durch den Wald auf den Höhenrücken des Gleinberg. Steilere Anstiege wechseln sich mit angenehm verlaufenden Wegstücken, wo wir in Ruhe die Natur genießen. Nach ca. 1,5 Stunden kommen wir aus dem Wald und gehen weiter auf der Schotterstraße durch den Bauernhof (freundlicher Hund) der Familie Reiter vulgo Kratzer mit herrlichem Blumenschmuck. Beim Wetterkreuz (ca. 10 Minuten vom Bauernhof Reiter vulgo Kratzer) biegen wir rechts hinunter in den Ort Glein. 200 Meter vor dem Wetterkreuz gibt es eine Abzweigung zur Nächtigungsmöglichkeit der Familie Rainer vulgo Fötscher. Seit St. Margarethen sind wir nun weitere 2 Stunden unterwegs.

Bei der Bushaltestelle biegen links in Richtung Gleingraben (Weg 524) ab. Vorbei an der Feuerwehr und dem Kriegerdenkmal gelangen wir direkt zum Familienbetrieb des Gasthauses Kamper/Schmalzmüllerhof (Stempelstelle). Vor dem Schmalzmüllerhof stehen am Pilgerstein (ca. 100 Meter nach der Abzweigung) die noch zu pilgernden Kilometer bis nach Santiago de Compostela. Wir pilgern durch den Ort Glein und folgen der Asphaltstraße entlang des romantischen Gleinbaches, vorbei an urigen Bauernhöfen - es steigt ganz leicht - bis nach ca. 10 Minuten die Asphaltstraße wieder zur Schotterstraße wird. Ca. 1 Stunde Gehzeit nach Glein (beim Parkplatz) halten wir uns rechts in Richtung Gleinalmschutzhaus. Immer wieder queren wir den Gleinbach (insgesamt 5 Brücken)Nach einigen hundert Meter ist ein Schranken (Fahrverbot für Autos) wird der Weg steiler und doch ist es ein richtiger Genuss die Ruhe und wundervolle Natur zu genießen. Wir sehen ein Kreuz, einige Fischteiche und alte Holzgebäude. An der nächsten Gabelung gehen wir links (Beschilderung) und queren diesmal das Bächlein ohne Brücke. Kurz nach einer scharfen Kurve – links davon ist eine Almhütte queren wir wieder das Bächlein ohne Brücke. Nach einigen hundert Metern verlassen wir die Forststraße und gehen den Steig (ein alter Hohlweg) links hinauf, wo wir nach 10 Minuten vom Wald heraustreten und mit dem Anblick der Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ (im Besitz der Herrschaft Liechtenstein) auf der Gleinalm belohnt werden. Der Anstieg hat sich wahrlich gelohnt – wir sehen das Gleinalmschutzhaus – unser heutiges Etappenziel ist nach fast 8 Stunden Gehzeit erreicht.

Links hinauf sehen wir zum Gleinalmspeik und rechts hinauf sehen wir den Roßbachkogel. Das Gleinalmschutzhaus (Pilgerherberge) mit den Pächtern Christian und Anne Koller ist ein pilgerfreundlicher Betrieb mit Pilgerstempelstelle.

Höchster Punkt
1.586 m
Zielpunkt

Gleinalmschutzhaus


Ausrüstung

Pilgerausrüstung


Anreise

Mit der Bahn bis Knittelfeld, weiter mit Bus oder Taxi nach Seckau

Parken

In Seckau gibt es ausreichend Parkplätze


Link
http://www.jakobsweg-steiermark.at

Quelle
Reinhold Waldhaus
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Wegbeschaffenheit

Asphalt
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Ausgesetzt

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