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BERGFEX: Hemmapilgerweg Route St. Hemma 1. Etappe: St. Hemma b. Edelschrott - Schiefling/Lavanttal - Pilgerweg - Tour Steiermark

Hemmapilgerweg Route St. Hemma 1. Etappe: St. Hemma b. Edelschrott - Schiefling/Lavanttal

Hemmapilgerweg Route St. Hemma 1. Etappe: St. Hemma b. Edelschrott - Schiefling/Lavanttal

Hemmapilgerweg Route St....


Pilgerweg

Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis
Kurzbeschreibung
1. Tagesetappe:

Strecke: St. Hemma/Edelschrott - Schiefling/Lavanttal

Länge: 20,4 km

Gehzeit:  6,5 - 7  Stunden

Schwierigkeit
mittel
Ausgangspunkt
St. Hemma bei Edelschrott/Steiermark

Fotos
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung
Ausgangspunkt der Tagesetappe ist die kleine Landkirche St. Hemma bei Edelschrott.  Sie soll der Überlieferung nach ihren Ursprung der ehemaligen Bergbautätigkeit in diesem Raum verdanken. Der Sage nach ist sie eine Gründung der hl. Hemma von Gurk zu Ehren der Muttergottes.  

Die Pilgerwegetappe von St. Hemma nach Schiefling führt hauptsächlich über Wald- und Almwege, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Almhütten an welchen der Weg vorbeiführt nicht ganzjährig bewirtschaftet sind. Es ist empfehlenswert für diese Etappe sicherheitshalber genügend Proviant mitzunehmen.

Wegbeschreibung
Ausgehend von St. Hemma (1.142 m) wählen wir den zwischen der Filialkirche und dem Kindererholungsheim der Gemeinde Rosental (Wanderweg 43a) bergab führenden Weg zum Hof vulgo Masser. Man quert das Gehöft und gelangt über ein Gatter auf eine Wiese, der man entlang geht, passiert kurze Zeit später wieder ein Gatter und erreicht schließlich den Wald. An der Weggabelung im Wald muss man sich nach rechts halten und erreicht wenig später den Hof vulgo Fackner (bzw. vulgo Schleifer), an dem man oberhalb im Wald vorbei geht. Wir queren bald danach wieder eine Weide, von welcher ein Hohlweg weiter bergab bis zu einer asphaltierten Straße führt. Man wechselt hier nicht auf die Straße, sondern hält sich im Wald zuerst kurz rechts und in der nach ca. 20 m folgenden Weggabelung nach links und wandert fast eben weiter bis zu einem Weidezaun und einem kleinen Bach, die man beide überqueren muss. Nach dem Zaun macht der Weg eine Kurve nach links und wir erreichen am Waldrand entlang marschierend bald darauf das Gehöft vulgo Krumpenbauer. Hier gibt es einen Kräutergarten mit einem Meditations- und Barfußweg. Beim Hof folgen wir dem Straßenverlauf nach rechts und kommen auf einer Schotterstraße als nächstes zum Hof vulgo Spengerhansl. In der ersten Kehre nach dem Hof verlässt man schon wieder die Straße, indem man nach rechts in einen schmalen Wiesensteig einbiegt, der bergab bis zum Ortsbeginn von Hirschegg führt. Auf der nun asphaltierten Straße geht es an ein paar Häusern vorbei, ehe man scharf nach links neuerlich in einen Hohlweg einbiegt, der schon nach wenigen Metern unmittelbar im Ortszentrum von Hirschegg (899 m) endet. Wer diese Stelle übersieht, gelangt auch auf der Straße in den Ort, wobei der Kirchturm der Pfarrkirche für alle als weithin sichtbarer Wegweiser dient. Von der Filialkirche hl. Hemma bis nach Hirschegg beträgt der Weg rund 2,7 km, die problemlos in 40 Minuten zurückzulegen sind, da man ausschließlich bergab geht.

Ausgehend von der Pfarrkirche folgen wir nun der Straße zwischen dem Gemeindeamt und dem Gasthof Kreuzwirt und geht weiter bis zum Hirscheggerhof. Hier wählt man den nach links abzweigenden Schotterweg zur Talstation des Schleppliftes, geht unmittelbar am Lifthäuschen vorbei und dann weiter durch den Wald stetig bergauf. Hier finden sich neben der Hemma Pilgerweg Beschilderung regelmäßig rot-weiß-rot Markierungen an den Bäumen sowie Hinweistafeln zur Bernsteinhütte (Wanderweg 41), dem nächsten markanten Ziel des Pilgerweges. Am Ende des Schleppliftes angelangt, hält man sich nach rechts und geht über eine Wiese (Schipiste) zur Bergstation des Sesselliftes und von dort zur nur wenige Meter entfernten Straße, der man nach rechts bergauf folgt. Nach dem Gehöft vulgo Hansbauer geht die asphaltierte Straße zuerst in eine Schotterstraße und bald danach in einen Waldweg über. Bis zur Bernsteinhütte haben wir als zusätzliche Orientierung die Beschilderung des Österreichischen Alpenvereines sowie regelmäßige rot-weiß-rot-Markierungen an Bäumen und Steinen. Die Gehzeit von Hirschegg bis auf die Bernsteinhütte (1.559 m) beträgt rund zwei Stunden (5 km). Achtung: die Hütte ist nicht ganzjährig bewirtschaftet und sperrt meist bereits Mitte September!

 Von der Bernsteinhütte setzt sich der Pilgerweg nach Westen über den Wanderweg 41 zur Schrottalmhütte und von dort entlang des Oberlavanattaler Rundweges (Wanderweg Nr. 538) bergab bis nach Schiefling im Lavanttal fort. Die erste Markierung findet sich südwestlich der Bernsteinhütte an einem weithin sichtbaren Metallsteher. Wir folgen der Beschilderung dem Verlauf des Bergrückens nach Norden und biegen nach etwa 200 m nach links ab und wandern über weichen Wald- und Almboden fast eben dahin bis zu den so genannten Hühneröfen. Unter dieser markanten Felsformation führt der Weg nach rechts weiter. Es folgt ein längeres Waldstück und danach eine Kuhweide, die man überqueren muss. Man überschreitet schließlich den Auerlingbach, hält sich dem Wegverlauf folgend nach links, durchquert leicht bergauf gehend, ein kleines Wäldchen, ehe man wieder über eine große Weide wandert und einige hundert Meter später bei einer allein stehenden Fichte ankommt. Ab hier geht der Weg nur mehr bergab. Man wechselt bei der nächsten Weggabelung, wenn man den Wegweisern Richtung Schrottalm folgt, vom Wanderweg Nr. 41, auf den Wanderweg Nr. 538. Unser erstes Ziel ist die Schrotthütte (1470 m), die wir nach 4 km und rund einer knappen Stunde Gehzeit erreichen. Auch hier sei darauf hingewiesen, dass die Hütte nur während der Sommermonate bewirtschaftet ist! Von der Schrotthütte geht es weiter Richtung Schiefling. Von der Himmelsrichtung her, geht man jetzt eine Zeitlang genau nach Süden. Zuerst entlang einer Schotterstraße, verlässt man diese bereits nach etwa 700 m wieder nach links, wandert an der Jaukhütte vorbei und erreicht unmittelbar danach einen bergab führenden Hohlweg, dem man nun weiter folgt. Vor allem bei Regenwetter und in nassen Sommern ist hier Vorsicht geboten, da der steinige Untergrund sehr rutschig ist und man in diesem Abschnitt immer wieder auch mit Staunässe und Matsch rechnen muss und außerdem einige Quellen zu queren sind. Der Waldweg wird von einer kurzen Weide unterbrochen, danach setzt sich der Hohlweg weiter fort. Man muss in weiterer Folge genau auf die Markierungen achten, da man schließlich mitten im Wald völlig unerwartet nach rechts in einen schmalen Jägersteig abbiegen muss. Ein paar hundert Meter weiter verlassen wir diesen Steig ebenso unerwartet wieder nach links und gehen mitten durch die Schwarzbeerstauden gerade bergab zu einer Schotterstraße. Unterhalb der Straße setzt sich der Waldweg fort und man kommt bald darauf wieder zu einer Querstraße. Hier hält man sich zuerst für einige Meter nach rechts und verlässt dann die Schotterstraße nach etwa 30 m gleich wieder nach links in den Wald. Man wandert an einem breiten, eben verlaufenden Forstweg weiter, quert zwei Bäche, erreicht schließlich ein Wildgehege, an dem man entlang geht, und kommt danach zu einem Bauernhof. Hier folgen wir dem Verlauf der Schotterstraße und gehen oberhalb eines weiteren Gehöftes (vulgo Kreutzer) vorbei, ehe man kurz vor dem Hof vulgo Holzer nach links auf einen Wiesenweg ein biegt. Man wandert entlang eines Holzzaunes etwa 200 m über die Wiese bergab und biegt dann nachmals nach links in einen Hohlweg ein. Der Weg führt nun auf der unteren Seite des Weidezauns unterhalb des Bauernhofes entlang, welcher rechter Hand auf einer leichten Kuppe steht. Sobald der Wald wieder beginnt, hält man sich rechts und klettert über ein rot-weiß-rot markiertes Holzgatter und folgt dann dem Waldweg bergab bis zur nächsten Weide. Man kommt wieder an ein Holzgatter, von dem aus man schon zum Hof vulgo Oberer Schein hinüber sieht, auf welchen man quer über eine große Weide direkt zugeht. Beim Hof angelangt, beginnt eine Asphaltstraße. Vom Gehöft vulgo Oberer Schein wandern wir an der Straße entlang bergab bis zum Hof vulgo Klöcker. Hier verlässt man die Straße nach rechts, geht durch den Hof direkt vorbei an der Hofkapelle und dahinter dem Feldweg folgend weiter bergab. Sobald man zum Waldrand kommt, wandert man an diesem entlang nach links bergab bis zu einem Waldweg dem man ein kurzes Stück nach rechts folgt. Man erreicht eine Lichtung und muss hier neben einem Bach ein paar Meter ganz steil nach links absteigen, ehe man in der Kehre einer Forststraße herauskommt. Der Schotterstraße entlang bergab marschierend, trifft man nach wenigen Minuten am Hof vulgo Kraxner ein, von wo nur mehr 1,5 km entlang der Straße bis nach Schiefling zurückzulegen sind.

Von der Schrotthütte bis nach Schiefling muss man mit einer Gehzeit von 2 bis 2,5 Stunden rechnen, je nachdem wie flott man unterwegs ist (Schrotthütte – Schiefling: 8,2 km). Neben der Hemma Pilgerweg Beschilderung finden sich am Weg regelmäßig die üblichen rot-weiß-rot oder auch nur rot-weiß Markierungen des Alpenvereines, zwischendurch auch Hinweistafeln aus Holz die zuerst zur Schrottalm bzw. Schrotthütte und später nach Schiefling weisen, sowie an wichtigen Stellen auch die neuen gelben Hinweisschilder des Alpenvereines, die alle gemeinsam eine gute Orientierung im Gelände ermöglichen.

 

Höchster Punkt
1.627 m
Zielpunkt
Schiefling im Lavanttal
Höhenprofil

Ausrüstung
Gutes Schuhwerk ist auf dieser Etappe dringend notwendig.

Anreise
Die Anfahrt nach St. Hemma bei Edelschrott erfolgt mit dem PKW über die A2 bis zur Ausfahrt Packsattel, dort muss man in Richtung B 70 fahren und der Ausschilderung nach Hirschegg folgen. In Hirschegg durchquert man den Ort nach Norden und biegt kurz danach Richtung St. Hemma ab.
Öffentliche Verkehrsmittel
Es besteht eine Busverbindung von Graz über Köflach und St. Martin a. W.  nach St. Hemma bei Edelschrott. Von Kärnten kommend gibt es von Wolfsberg einen Postbus auf die Pack und von dort  eine Verbindung  nach St. Hemma.
Parken
Im Nahbereich der Kirche von St. Hemma gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten.

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