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BERGFEX-Mariazeller Weg Anbindung von Slowenien über Mureck - Pilgerweg - Tour Steiermark

Pilgerweg

Mariazeller Weg Anbindung von Slowenien über Mureck

Pilgerweg
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Mariazeller Weg Anbindung...

Pilgerweg

Tourdaten
80,98km
1.214hm
27:00h
230 - 463m
1.052hm
Distanz
Aufstieg
Dauer
Kurzbeschreibung

Haben Sie Lust auf Magie? Möchten Sie den Moment, den Augenblick wieder einmal als das erleben, was er ist – nämlich ein Geschenk, eine gesunde Dosis Kraft? Pilgern heißt das Zauberwort. Tempo rausnehmen, die Gerüche rundherum auf- und die Landschaft in ihrer Vielfalt wahrnehmen. Lassen wir uns auf ein Abenteuer der stillen aber unvergesslichen Art ein. Auf den Spuren der Jungfrau Maria auf dem nach ihr benannten Pilgerweg. Entdecken wir Zeugen längst vergangener Zeit, halten wir inne bei den kulturellen Höhepunkten, die uns auf unserer Reise erwarten. Auf unserer Reise ins Innere. Während die Füße uns nordwärts Richtung Mariazell tragen, öffnet sich der Kopf, wird die Seele weit und bleiben Stress und Sorge auf der Strecke. Unser Weg ist diesmal Teil des Weitwanderweges 06 und schließt bei Graz an den eigentlichen, großen Mariazellerweg an, der von Soboth über eben Graz, das steirische Almenland bis zur sagenhaften Basilika führt. Wir starten in Mureck. Vielleicht hat unser Weg aber auch schon in Maria Bistrica begonnen und hat uns bereits, gespickt mit vielen Eindrücken, quer durch Slowenien und Kroatien geführt.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Mureck



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Die Idee des Pilgerns, der Reise ins „Ich“, ist so alt wie der Wunsch des Menschen nach Reinheit und Gesundheit. Vielleicht hat sich mancher Begriff im Laufe der Jahrhunderte geändert, die Grundidee ist geblieben, erlebt eine Renaissance! Danken für wiedererlangte Gesundheit, Bitten um Genesung, Buße tun, ein Gelübde ablegen, Ablass erbitten – oder schlicht und einfach die Sehnsucht nach Ruhe, nach Frieden, nach einer neuen Sinnfindung – hat all das nicht heute ebenso, wenn nicht sogar mehr Berechtigung, wie vor Hunderten von Jahren? Und selbst wenn Ihre Motive keine sinnlichen sind, wenn Sie einfach einmal ein paar Tage drauf los wandern wollen ohne Ihr Gepäck schleppen zu müssen, weil es von Quartier zu Quartier gebracht wird. Oder weil Sie wissen, dass es keine gesündere Art sich fortzubewegen gibt, als gleichmäßig, stetig. Den Puls nie überlastet, aber das Herz-Kreislaufsystem immer angeregt. Also auch wenn es Ihnen in erster Linie darum geht, gesunden Urlaub fernab der Hektik des Alltags zu verbringen und dabei einige wirkliche kulturelle Höhepunkte zu erleben – auch dann sind Sie „auf dem richtigen Weg“: von Mureck bis nach Graz und in weiterer Folge bis nach Mariazell, dem großen Ziel aller Marienwege.

Wegbeschreibung

Wenn wir aus Maria Bistrica kommen freuen wir uns jetzt, gleich zu Beginn unserer Route über Mureck. Es begrüßt uns ein aussagekräftiges Grenzmarterl: 1968 wurde es eingeweiht und sollte daran erinnern, dass es nie wieder Krieg geben soll: Zwei Mädchen, eines aus Mureck und das andere aus Pettau sollen versinnbildlichen, dass der Wunsch nach Frieden über die Grenzen getragen werden soll. Auerdem ist das Wappen des Grafen Cilli im Marterl verarbeitet. Immerhin sind Schloss und Markt Mureck einst im Besitz derer zu Cilli gestanden. Völkerfreundschaft und der Wunsch nach einem friedlichen Europa also am Start unseres Weges. Auf dem Hauptplatz von Mureck dann begrüßt uns der Anblick der Mariensäule. Sie wurde zu Ehren der Heiligen Jungfrau und Mutter Gottes Maria im Jahre 1665 errichtet. In Zeiten des Zweiten Weltkrieges stand sie „im Weg“ und wurde also kurzerhand abgetragen und weggeräumt. 1949 war sie neu geweiht und alles war wieder beim Alten.

Mureck selbst liegt eingebettet in der unberührten Natur der Murauen und ist ein entzückendes Grenzstädtchen. Vielleicht geht sich in unserer Planung auch der Besuch des Stadtmuseums aus, in dem originalgetreu das Zimmer des bekannten Murecker Dichters Julius Franz Schütz erhalten ist. Ganz fix sollte aber der Besuch der Stadtpfarrkirche sein. Auch sie hat, wie viele andere eine lange Geschichte, gezeichnet von Bränden, Wiedererneuerung und Türkenangriffen. Aber auch sie strahlt heute mit aller Kraft… Der Weg führt teilweise durch das steirische Vulkanland und teilweise durch die Südsteiermark, bevor man in der Hauptstadt eintrifft.

Der Weg über Weitersfeld und St. Nikolai ob Draßing, Wolfsberg, Allerheiligen bei Wildon, Fernitz ist ein besonders schöner. Immerhin führt der erste Teil unserer Wanderung Richtung Mariazell durch die Südsteiermark. Wein, sanfte Hügel, bezaubernde und romantische Buschenschanken und wunderschöne Ausblicke in das Land und anfangs auch in das Nachbarland. Es ist eine Landschaft, die keine Jahreszeit bevorzugt. Hier ist immer Saison der Natur. Übrigens, unmittelbar zur Grenze zu Slowenien steht die sogenannte Murecker Schiffsmühle. Nach dem Prinzip eines Hausbootes gebaut, drehten sich hier Jahrhunderte lang die großen Räder, die Kraft der Mur nützend. 1997 wurde sie originalgetreu wieder hergerichtet und ist heute die einzige schwimmende und auch funktionierende Mühle Mitteleuropas in traditioneller Bauweise.

St. Nikolai ob Draßing gilt als Wohlfühlgemeinde, und bevor wir nach Allerheiligen bei Wildon kommen sollten wir unbedingt die schöne Kirche von Glojach besuchen. Die Umgebung um Wildon selbst wartet auf uns mit dem imposanten Schloss Trautenburg mit seinem romantischen Säulenkapitell. In Wildon, einem Straßenort wiederum steht das Schloss. Sehenswertes begegnet uns auch in Fernitz: Die Mariatroster Kirche hier ist ein wunderbares spätgotisches Gebäude. Fernitz galt schon 1150 ein Wallfahrstort und zählt damit zu den ältesten der Steiermark. Der Legende nach war aus Vasoldsberg, einer Gemeinde nahe Graz, eine Marienstatue verschwunden und in den Auen von Fernitz in einem Dornbusch gefunden worden. Obwohl man die Statue dreimal an ihren eigentlichen Platz nach Vasoldsberg zurückbrachte, soll sie immer wieder in den Fernitzer Auen gefunden worden sein. Türken, Pest – nichts konnte die Kirche erschüttern. Heute erinnert einiges an ihr an den Grazer Dom, arbeiteten doch oft dieselben Künstler mit, die auch in Graz tätig waren. Wir nähern uns Graz aus Süden kommend und schwenken in den bekannten und beliebten Murradweg ein, um in die Landeshauptstadt zu gelangen. Graz: die Stadt des Genusses, der Kultur, der Kunst, der roten Dächer. Graz ist einen Besuch an sich wert. Die roten Dächer der Innenstadt, Weltkulturerbe ebenso wie die vielen Innenhöfe, von denen keiner dem anderen gleicht. Wunderbaren Hausfassaden, steirischen Restaurants mit steirischer Herzlichkeit. Und Graz, auch die Stadt des imposanten avantgardistischen Kunsthauses und der Murschnecke und natürlich der Uhrturm, der altehrwürdig über der gesamten Stadt auf dem Stadtberg steht. Und sie ist auch der Stadt der Marienkirchen. Die Mariahilferkirche zum Beispiel, in deren Nähe sich auch der Knotenpunkt zum Anschluss an den großen Mariazellerweg befindet: Bereits im 13. Jahrhundert siedelten die Minoritenmönche hier an, ihr Kloster grenzt heute noch an den großartigen, erst kürzlich renovierten Bau. Achten wir vor allem auf den Giebel über dem Kirchenportal, den eine barocke Statue des Erzengel Gabriels, der Luzifer in die Hölle stößt, krönt. Eine zweite Kirche sei erwähnt – die Josefskirche in der Schönaugasse. Schon das Hauptportal ist beeindruckend. Die Kirche gilt als der letzte Sakralbau des Historismus in Graz. Schlicht und einfach gilt: Genießen wir Graz, bevor wir weitergehen – bis nach Mariazell.

 

1. Tagesetappe 

Mureck (237 m) - St. Nikolai ob Draßling (333 m) - Wolfsberg im Schwarzautal (304 m)

Sie führt uns von Mureck bis nach Wolfsberg. Wir passieren die schönen Orte Weitersfeld, St. Nikolai und kommen dann, am Ende der Etappe nach Wolfsberg.

Länge: etwa 29 km
 

2. Tagesetappe 

Wolfsberg im Schwarzautal (304 m) - Kapelle Glojach (468 m) - Kirchbach (334 m) - St. Ulrich am Waasen (380 m)

Weiter geht es von Wolfsberg in Richtung Graz, wechseln heute von der Südsteiermark ins Vulkanland mit seinen erwähnten Schönheiten, bevor uns die Beine weiter tragen bis St. Ulrich am Waasen.

Länge: etwa 32 km
 

3. Tagesetappe

St. Ulrich am Waasen (380 m) - Fernitz (321 m) - Graz (353 m)

Wir kommen über Fernitz nach Graz-Umgebung und gelangen auf den Murradweg, der uns fern von Verkehr direkt in die Innenstadt von Graz bringt. Rechts von uns die Mur, links ihre Auen. Graz empfängt uns mit all seinen Sehenswürdigkeiten und seinen kulinarischen Höhepunkten. Ein guter Platz, um Kraft zu tanken für die Weiterreise bis nach Mariazell.

Länge: etwa 19 km

Die weitere Wegbeschreibung finden Sie hier.

Höchster Punkt
463 m
Zielpunkt

Graz

Höhenprofil

Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung – Antworten auf die sechs W-Fragen geben: Was ist passiert? Wieviele Verletzte? Wo ist der Unfall passiert (eventuell GPS-Koordinaten)? Wer meldet (Rückrufnummer)? Wann ist der Unfall passiert? Wetter am Unfallort?

Zusatzinfos

Thermen- & Vulkanland Steiermark, Tel +43 3385 66040, www.thermenland.at

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.


Anreise

Detaillierte Informationen zur Anreise finden Sie hier.

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und/oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store

Parken

In Mureck stehen mehrere Parkplätze zur Verfügung.


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Allgemeine Infos

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