Durch den Hartelsgraben ins Sulzkar und auf's Zinödl - BERGFEX - Wanderung - Tour Steiermark

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Durch den Hartelsgraben ins Sulzkar und auf's Zinödl

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Durch den Hartelsgraben ins...

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Tourdaten
16,63km
521 - 2.191m
Distanz
1.663hm
1.320hm
Aufstieg
08:30h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Die Zinödl-Überschreitung bietet wahrhaftig ein komplettes Bergwandererlebnis. Die tolle Aussicht und die Abwechslungen in der Wegführung werden nur noch vom Besuch der Heßhütte getoppt. Und damit nicht genug, erspart man sich durch die Überschreitung nach Johnsbach ungefähr 300 Höhenmeter im Abstieg.

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Parkplatz Hartelsgraben



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Bei dieser Bergtour musst du zwar ca. 17 km und 1700 Hm zurücklegen, aber dafür ist wirklich alles dabei, was zu einem erlebnisreichen Bergwandertag dazugehört. Die schon in der Einleitung erwähnte, abwechslungsreiche Wegführung kann sich wirklich sehen lassen: die historische Forststraße im Hartelsgraben wird vom rauschenden Sulzkarbach begleitet und bald darauf von weiten Alm- und Wiesenflächen abgelöst, bevor du steile alpine Passagen überwinden musst, die auf das weitläufige Gipfelplateau des Zinödls führen. Dort wartet eine hervorragende Aussicht auf die Gesäuseberge. Später erreichst du die berühmte Heßhütte, die zwischen Hochtor und Zinödl am Ennseck liegt und bei der du einfach einkehren musst, bevor man in das Bergsteigerdorf Johnsbach absteigt.

Wegbeschreibung

Auf 521 m Seehöhe, direkt an der Ennsbrücke zwischen Gstatterboden und Hieflau, befindet sich der Ausgangspunkt für diese Tour, die anfangs durch den Hartelsgraben in Richtung Süden verläuft. Die historisch bemerkenswerte Forststraße, die gleichzeitig ein Themenweg zur historischen Forstwirtschaft und Köhlerei ist, führt entlang des Sulzkarbaches und quert diesen auf Brücken des Öfteren. Nach ungefähr drei Kilometern erreichst du die Jagdhütte Hartelsgraben und wenig später eine Kreuzung, an der du den Weg Nr. 665 in Richtung Westen verlässt und nun dem markierten Weg Nr. 601, der anfangs eine gut ausgebaute Forststraße ist, über einige Kehren ins Sulzkar folgst. Auf dessen weiten Almflächen befindet sich die nächste Kreuzung, an der du der Markierung folgend nach Norden in Richtung Zinödl wanderst. Die folgende Passage ist gekennzeichnet von immer steiler werdendem Gelände, wo die Wegmarkierungen im Herbst 2017 noch zum Teil schlecht sichtbar waren. Neben dem Orientierungsvermögen brauchst du bald auch Trittsicherheit und solltest darauf achten, dass du keine lockeren Steine lostrittst, die womöglich weiter unterhalb befindliche Wanderer in Gefahr bringen könnten. Zudem herrscht hier allgemein große Steinschlaggefahr wegen der steilen Felswände, an deren Fuß der markierte Weg etwas später auch vorbeiführt. Am Ende dieser Passage befindest du dich am Ostende des Zinödl-Plateaus und es trennen dich nur mehr ein paar hundert Meter gemütliche Kammwanderung vom Gipfel. Von weitem siehst du schon das dort befindliche Gipfelkreuz und die Wetterstation. Der Abstiegsweg führt Richtung Norden bis zur „Goß“, von der du sehenswerte Tiefblicke ins „Gseis“ wagen kann.

Der folgende Wegabschnitt ist eine Querung in Richtung Heßhütte und nach ca. zwei Kilometer erreichst du diese auch. Von hier folgst du dem Normalweg vorbei am Gamsbrunnen, über Stadlalm, die Koderböden und den „zachen Schuh“ zum Gasthof Kölblwirt.

Höchster Punkt
2.191 m
Zielpunkt

Gasthaus Kölblwirt


Ausrüstung

Feste Bergschuhe oder gute Trekkingschuhe, sowie Wanderrucksack mit entsprechendem Inhalt (Wasserflasche, Blasenpflaster, Wanderkarte, Jause, etc.).

Auch für einen Wetterwechsel solltest du gut gerüstet sein.

Sicherheitshinweise

Gewisse Passagen sind sehr steil und erforden Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie Bergerfahrung!

Notruf Bergrettung: 140

Tipps

Im Hartelsgraben folgst du dem Themenweg mit Infotafeln zur historischen Forstwirtschaft und Köhlerei
Bei der Johnsbach-Brücke vor dem Gasthaus Kölblwirt besteht die Möglichkeit sich im kühlen Nass zu erfrischen

Zusatzinfos

 Tourismusverband Gesäuse

Hauptstraße 35,

8911 Admont, Österreich

+43 (0) 3613 21160 10

Email: info@gesaeuse.at

www.gesaeuse.at

 


Anreise

A9 Phyrnautobahn bis Abfahrt Ardning/Admont und von dort an Frauenberg vorbei, ca. 10 km nach Admont. Über die B146 (Gesäuse Bundesstraße) von Westen kommend weiter ins Gesäuse.

Oder über Leoben, Vordernberg und Eisenerz bis nach Hieflau und von dort über B146 in westliche Richtung ins Gesäuse.

A1 Westautobahn bis Abfahrt Ybbs und von dort Richtung Süden durch Scheibbs, Lunz am See, Göstling an der Ybbs und Palfau nach Hieflau. Von dort über B146 in westliche Richtung ins Gesäuse.

Öffentliche Verkehrsmittel
Parken

Ein kostenfreier Nationalpark-Parkplatz mit Infotafeln befindet sich von Hieflau kommend vor der Ennsbrücke, die man nach ca. 5 km erreichen würde. auf der rechten Straßenseite. Um den Ausgangspunkt der Tour zu erreichen, also den Beginn des markierten Wanderwegs in den Hartelsgraben, muss man über die Ennsbrücke gehen und die Straßenseite wechseln.


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Kulturell/Historisch
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