Teufelssee-Runde - BERGFEX - Wanderung - Tour Steiermark

Wanderung

Teufelssee-Runde

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Teufelssee-Runde

Wanderung

Tourdaten
20,69km
691 - 1.509m
Distanz
1.079hm
1.079hm
Aufstieg
07:15h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Eine beschauliche Rundwanderung an der Nordseite des Hochschwab-Massivs, die durch außergewöhnlich schöne Landschaft zum einsamen Zwillingsbruder des „Grünen Sees“ führt - und darüber hinaus.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Parkplatz Winterhöh



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

„Infernalisch“ wirkt der Teufelssee am ehesten dann, wenn er fast kein Wasser führt und seine trockengefallenen Gestade einen verödeten Eindruck erwecken – ähnlich wie dies auch beim „Grünen See“ in Tragöß der Fall sein kann. Nach Meinung mancher Einheimischer schwankt der Wasserstand beider Seen auch immer im Gleichklang…
Ist der Teufelssee jedoch gut gefüllt, dann wirkt er einfach nur idyllisch. Sein Blaugrün spiegelt die umliegenden Felswände auf malerische Weise und der raue Karst spiegelt sich anmutig in den sanften Wellen.
Von Kreuzpfäder aus führt der Zustieg über einen gut erhaltenen, unmarkierten Steig durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen kleinen Kuppen und Karstsenken, die von lichtem Lärchenwald und offenen Latschenfeldern geprägt ist.
Der Weiterweg vom Teufelssee zum Hirschboden folgt zunächst der alten Wegtrasse in Richtung Eisenerzer Höhe, quert später jedoch aus dem Steilwald in eine Wasserrinne und durch Latschen schräg bergauf zu einem breiten Sattel unter dem Höllkogel; ein Pfad, der merkwürdigerweise in kaum einer Karte verzeichnet ist.
Der Abstieg vom Hirschboden zum Siebenbürgersattel führt schließlich über einen alten Almweg, der noch vor kurzem v.a. für den Viehtrieb benutzt wurde.

Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz Winterhöh aus folgt man der Markierung in Richtung Sonnschienhütte vorbei am Antonikreuz bis zu einer großen Forstweg-Mehrfachgabelung namens „Kreuzpfäder“.
Von Wildalpen kommend wendet man sich hier scharf nach rechts und folgt einem Fahrweg, der nach einer Kehre bergauf an einer Wetterstation vorbeiführt und dort in einen Ziehweg übergeht. An seinem Ende führt in gerader Linie ein deutlich ausgeprägter Pfad leicht bergab weiter, dem man folgt. Bald geht es auf diesem Pfad wieder kurz bergauf und dann neuerlich bergab, vorbei an einer Abzweigung, an der man sich geradeaus hält, bis man die Seltenheim-Jagdhütte erreicht hat.
Links vor der Hütte setzt sich der Pfad in lichtem Lärchenbestand bergab fort. Bei einer Gabelung hält man sich links (*Rotpunktmarkierung*) und durchschreitet eine Karsenke, hinter der es wieder bergauf geht.
Bald danach zweigt nach links ein Steig ab, der mit einem roten Pfeil und „Hirschwald“ am Felsen gekennzeichnet ist. Man geht hier jedoch nach rechts und weiter bergab bis zu einem Schuttfeld, das man überquert.

Bei der Steig-Gabelung danach hält man sich rechts und erreicht über Schuttkehren bergab das Ufer des Teufelssees und das „Seebuch“.
Am See geht man rechts entlang, bis man die andere Seite erreicht hat, wo ein Pfad über ein Geröllfeld steil bergauf führt und einen kleinen Sattel erreicht. Anschließend geht es flach durch eine langgestreckte Karstsenke bis zum Waldrand und im lichten Wald bis zu einer mit Holztafeln beschilderten Weggabelung weiter. Geradeaus würde man eine Fortstraße erreichen, die in langen Kehren über den Siebenbürgerboden zurück zum Ausgangspunkt führt.
Interessanter ist es jedoch, links in Richtung Eisenerzer Höhe/Hirschboden weiterzuwandern. Dieser Pfad führt hier den Wald steil bergauf. Bei einer Abzweigung nach links in Richtung Brandstein geht man geradeaus weiter in Richtung Eisenerzer Höhe. Mehrere Wasserrinnen werden überquert und es geht in Kehren bergauf bis zu einem kleinen Sattel im Wald und von dort nach links in Kehren weiter bergauf und bald durch eine Latschengasse, in die bei einem Holzpflock spitz von links ein schmaler Steig einmündet. Man folgt dem Pfad geradeaus durch die Latschen weiter bis zu einem breiten Wiesensattel, den man an seinem tiefsten Punkt in gerader Richtung und vorbei an einem weiteren Holzpflock überquert. (Der Weg in Richtung Eisenerzer Höhe würde hier fast unsichtbar links bergauf abzweigen.)
Auf der anderen Seite des Sattels führt ein deutlich sichtbare Pfad bergab und am Fuß einer Felsmauer entlang, bis er eine tiefe Wasserrinne erreicht hat. Diese Rinne wird überquert. An ihrem Rand geht es auf der anderen Seite in engen, stark erodierten Kehren ein Stück weit steil nach oben, bis ein deutlicher Pfad in eine Latschengasse nach rechts und in eine lange Querung führt, die stetig ansteigend schließlich den Hirschboden erreicht.
Vom Hirschboden aus kann man über Latschengassen den Höllkogel ersteigen.
Der Rückweg vom Hirschboden führt an einer Wetterstation vorbei und über die Weide bergab bis an ihr unteres Ende, wo nach rechts ein Kuhsteig zu einem Gatter führt. Hinter diesem Gatter beginnt ein breiter Almweg, der schräg bergab bis zu einer Forststraße am Siebenbürgersattel führt.
Vom Siebenbürgersattel aus folgt man der Forststraße nach rechts, die in langen Kehren zurück zu den Siebenseen führt, wo man auf die Aufstiegsroute trifft. Etwas weiter talauswärts ist es noch lohnend, nach rechts zum Hartlsee abzuzbiegen und auf der anderen Seite einer Brücke über den „Seeweg“ zum Ausgangspunkt abzusteigen.

Höchster Punkt
Hirschboden / Höllkogel (1.509 m)
Zielpunkt

Parkplatz Winterhöh


Ausrüstung

Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Sicherheitshinweise

Diese Route ist über weite Strecken unmarkiert, allerdings nirgends weglos. Orientierungssinn ist erforderlich.


Anreise

Auf der B24 nach Wildalpen, Abzweigung in Richtung Hinterwildalpen und ca. 1 km nach dem Ortsende links in Richtung Hartlsee/Antonikreuz (gelbe Hinweistafel) über eine Doppelkehre zum Parkplatz Winterhöh.

Parken

Parkplatz Winterhöh


Quelle
Wolfgang Drexler
Bewertung
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Wegbeschaffenheit

Asphalt
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Ausgesetzt
Verkehr

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