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Hochblaser und Kalte Mauer mit Hasenwilzing-Direktabstieg (SG I+) - BERGFEX - Wanderung - Tour Steiermark

Wanderung

Hochblaser und Kalte Mauer mit Hasenwilzing-Direktabstieg (SG I+)

Wanderung
Karte
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Hochblaser und Kalte Mauer...

Wanderung

Tourdaten
17,04km
1.418hm
08:30h
628 - 1.912m
1.418hm
Distanz
Aufstieg
Dauer
Kurzbeschreibung

Eine anstrengende, aber landschaftlich äußerst lohnende Rundtour zum wahrlich einsamen Gipfel der Kalten Mauer - mit einem etwas anspruchsvolleren Direktabstieg (optional).

Schwierigkeit
schwer
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Parkplatz am Leopoldsteiner See



Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Der Normalweg vom Leopoldsteiner See auf den Hochblaser ist schrofig und sehr steil, aber gut versichert und technisch nicht schwierig. Er besticht durch wirklich eindrucksvolle Tiefblicke auf den See.
In den Wiesenhängen unterhalb des Hochblaser-Gipfels lebt eine außergewöhnlich große Population der eigentlich sehr seltenen Apollo-Falter. Bei einem einzigen Aufstieg wurden dort schon einmal acht Exemplare dieser wunderschönen Schmetterlinge gezählt.
Der direkte Weg vom Hochblaser in Richtung Kalte Mauer ist merkwürdigerweise in den meisten Karten nicht verzeichnet, obwohl er einst sogar markiert war. Andererseits ist der ursprüngliche Hasenwilzing-Abstieg, der noch als markiert ausgewiesen wird, mittlerweile in den Latschen untergegangen, sodass man auf den Hochblaser-Gipfel zurückkehren muss, wenn man nicht die hier beschriebene Direktvariante wählen möchte.
Die Kalte Mauer selbst ist ein Ort der Ruhe und Einsamkeit, wo das Gipfelbuch auch nach 20 Jahren immer noch nicht voll ist.

Wegbeschreibung:
Am Parkplatz folgt man dem Hinweisschild „Zu den Klettersteigen“, überquert den Seeabfluss und folgt dem markierten Weg 822 in Richtung Hochblaser (Tafel). Bei mehreren Gabelungen hält man sich jeweils an den Hinweis „Hochblaser“ bzw. „822“. Bald führt der Pfad steil bergauf, das Gelände wird felsig und man passiert einige versicherte Stellen, während die Tiefblicke auf den See immer eindrucksvoller werden. Später führt der Pfad durch dichten Wald auf eine Geländeschulter, wendet sich bei einem Windbruch nach rechts und wird dort flacher. Ein weiterer Windbruch wird rechts in Richtung Klettersteig umgangen. An seinem oberen Ende wendet man sich wieder nach links bergauf und kehrt auf den Bergrücken zurück, wo man bald eine große Wiese mit einer Klettersteig-Hinweistafel erreicht. Hier folgt man der Markierung nach links zu einem Gatter und wendet sich dort nach rechts (bergwärts). Der Weg wird undeutlich, man folgt dem Bergrücken an seinem rechten Rand nach oben, bis das Gipfelkreuz des Hochblasers erstmals sichtbar wird und der weitere Aufstieg eindeutig ist.
Am Gipfel wendet man sich nach Norden und folgt der Hinweistafel „Kalte Mauer“ über eine markierte Route bis zum Sattel mit der Abzweigung „Hasenwilzing“. Hier geht man geradeaus weiter und folgt bald danach einer lange Latschenquerung links unterhalb des Bergkammes. An ihrem Ende führt die Markierung wieder rechts nach oben auf den Rücken und an ihm entlang bis zum Gipfelbuch am Plateau der der Kalten Mauer, von wo es nach links auch nicht mehr weit bis zum höchsten Punkt ist. Das Gipfelkreuz selbst steht weiter im Westen etwas tiefer und ist nur in einer ausgesetzten Felskraxelei erreichbar.
Von der Kalten Mauer geht man am selben Weg zurück bis zum Sattel mit der Hasenwilzing-Abzweigung. Wenn man den weglosen Abschnitt vermeiden will, kehrt man von dort auf den Gipfel des Hochblaser zurück und folgt dann der Markierung in Richtung Seeau, ansonsten steigt man vom Sattel aus steil nach links unten (Osten) ab und quert anschließend schräg nach rechts hinunter in eine Grasrinne, wo sich noch alte Markierungsreste befinden. (Der Weiterweg entlang dieser Markierungen ist leider im Schneebruch der Latschen untergegangen und müsste erst wieder begehbar gemacht werden.) Man folgt (ab hier weglos und unmarkiert) der Grasrinne nach links bergab und wendet sich unterhalb der Latschen nach rechts, wo man ein Bächlein quert. Den nachfolgenden Hang passiert man schräg nach rechts unten, bis man eine tiefe Schotterrinne erreicht hat, an deren linken Rand man bis ins Kar absteigt. Man folgt der Rinne so lange, bis man von den immer dichter werdenden Latschen in den meist trockenen Wasserlauf gedrängt wird, der hier bereits felsig ist. In der Rinne steigt man dann über mehrere leichte Kletterstelen (SG I+), bis zu einem Steilabbruch weiter ab. Hier wendet man sich nach rechts und wechselt in die Nachbarrinne, die breiter, schrofig und sehr steil ist, überquert diese Rinne ganz oben und steigt anschließend an ihrem rechten Rand sehr steil (SG I+) ab, bis man tief unten von links einen deutlich ausgeprägten Quersteig aus dem Wald führen sieht. Hier wendet man sich etwas nach links und klettert über unangenehm steile und rutschige Schrofen bis zu diesem Quersteig ab, dem man anschließend nach rechts leicht ansteigend bis zur Hasenwilzing-Hütte folgt, wo er knapp unterhalb der Hütte auf den markierten Abstieg zur Seeau trifft. Anschließend folgt man der Markierung talwärts und zurück bis zum Leopoldsteiner See.

Höchster Punkt
1.912 m
Zielpunkt

Parkplatz am Leopoldsteiner See


Alternativen

Man kann diese Tour deutlich abkürzen, indem man vom Hochblaser direkt über die Hasenwilzing-Hütte zur Seeau absteigt.
Wer den weglosen Abschnitt vermeiden möchte, der geht von der Kalten Mauer auf den Hochblaser-Gipfel zurück.

Ausrüstung

Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Sicherheitshinweise

Der hier beschriebene Hasenwilzing-Direktabstieg ist weglos und führt über sehr steiles Schrofengelände (SG I+). Absolute Trittsicherheit ist dort unbedingt erforderlich!


Anreise

B115 über Hieflau bzw. Eisenerz bis zur Abzweigung „Leopoldsteiner See“ und weiter bis zum Park[platz am Ostufer des Sees.

Parken

Parkplatz am Leopoldsteiner See.


Quelle
Wolfgang Drexler
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Wegbeschaffenheit

Asphalt
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Ausgesetzt
Verkehr

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