Tremmelberg "Turm im Gebirge" über Vorder-Tremmel

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Tourdaten
9,37km
697 - 1.190m
Distanz
443hm
460hm
Aufstieg
03:30h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Eine gemütliche Wanderung über Forststraßen bis zu den Türmen.

Schwierigkeit
leicht
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Parkplatz in Sachendorf

Wegverlauf
Einhörn
0,3 km
Tremmelberg (1.194 m)
4,6 km
Einhörn
8,9 km


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Die Wanderung auf den Tremmelberg über den Bauerhof vlg. Vorder-Tremmel ist eine einfache Tour, die ausschließlich über Forststraßen geführt wird. Es steigt gleichmäßig auf den 1194 m hohen Tremmelberg an. Am höchsten Punkt angekommen, sieht man mitten im Wald auf einer kleinen Lichtung den 42 m hohen Aussichtsturm „Turm im Gebirge“. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das Judenburg-Knittelfelder Becken und auf die umliegende Bergwelt der Seckauer Alpen, das Steirischen Randgebirge und die Seetaler Alpen. Das Bauwerk ist insgesamt 42 m hoch, wobei sich die oberste Aussichtsplattform auf 36 m Höhe befindet und über 202 Stufen erreicht werden kann (Drehkreuz zum Aufstieg: 2 € Gebühr, Wintersperre von November bis März). Im Jahr 1999 wurde der Turm, der rund sechs Millionen Schilling gekostet hat und mit dem „Deutschen Architekturpreis“ und dem „Steirischen Holzbaupreis“ ausgezeichnet wurde, fertiggestellt. Bei der Eröffnungsfeier am 24. Mai 1999 wanderten ca. 8000 Menschen auf den Tremmelberg, um diesen besonderen Tag mitzuerleben. Damals wie heute ist der Tremmelberg mit dem „Turm im Gebirge“ ein beliebtes Wanderziel.

 

Tipp - Sagenhaftes Wandererlebnis:

Hier die Sage "die erlöste Seele" aus dem Buch "Geheimnisvolles Murtal" von Markus Beren und Tamara Markel

E s war einmal eine gar fromme Magd bei einem Bauern am Fuße des Tremmelberges. Als diese einst schlief, kroch eine Schlange zu ihrem Bett heran und sagte: „Geh mit, geh mit!“ Doch diese ging nicht mit, sondern machte ein Kreuz und betete, dass der Teufel sie nicht in Versuchung führe. Des anderen Tages nach der Frühmesse begab sie sich dann zum Pfarrer und erzählte ihm, was ihr die Schlange gesagt. Dieser riet ihr nun, falls selbe die nächste Nacht wieder kommen sollte, ihr ein geweihtes Kreuz auf den Kopf zu legen, ihr zu folgen, aber nicht anzurühren, was sie ihr gäbe, es sei denn, dass das Kreuz darauf liege. Die Magd versprach, den Rat des Pfarrers zu befolgen, und ging getrost nach Hause. 

Des Nachts kam tatsächlich wieder die Schlange zu ihrem Bett und sagte in bittendem Ton: „Geh mit, geh mit!“ Da stand die Magd auf und legte ein geweihtes Kreuz auf den Kopf der Schlange. Diese verwandelte sich allsogleich in ein altes Weibchen. Diesem folgte nun die fromme Magd. Sie gingen über eine Stiege, welche die Magd früher nie gesehen, und gelangten in einen Keller, der eine eiserne Tür hatte. Diese machte das alte Weibchen durch eine bloße Berührung ganz leicht auf und verschwand dann durch dieselbe, während die Magd davor stehenblieb. Gleich darauf kam das Weibchen wieder zurück, in der Hand einen Kessel, ganz voll mit Dukaten, den sie der Magd antrug. Aber diese rührte nichts an, wie es ihr der Pfarrer befohlen hatte. Da ging das Weibchen wieder weg mit dem Kessel. Nun hörte die Magd ein „Jammerwerk“, dann darauf einen starken Ächzer und gleich darauf kam das Weibchen wieder mit dem Kessel voll Dukaten, aber darauf lag das geweihte Kreuz, welches die Magd der Schlange auf den Kopf getan. Nun sagte die Alte: „Dies gehört dir zum Dank, dass du mich erlöst hast!“, machte hierauf einen Knicks und verschwand. 

Wegbeschreibung
Beim Parkplatz Sachendorf (1), 697 m, folgen wir der Asphaltstraße, bei den Wiesen- und Ackerflächen vorbei, leicht bergauf. Nach wenigen Minuten erreichen wir ein paar Häuser und kommen zur Kreuzung (2), 715 m, der Wanderwege „Temmelberg über Wolfsgrube“ und „Tremmelberg über Vorder-Tremmel“. Wir halten uns links und folgen der breiten Forststraße ca. 3,2 km bergauf und bleiben dabei immer auf dem deutlich zu erkennenden Hauptweg, der bis zum Bauernhof vlg. Vorder-Tremmel (3), 1040 m, führt. Der Wanderweg führt knapp oberhalb des Bauernhofes vorbei und bietet in diesem Teilabschnitt einen wunderbaren Ausblick ins Judenburg-Knittelfelder Becken. Wieder im Wald angekommen, zweigt eine Forststraße nach rechts ab. Wir folgen dieser und kommen bei einem roten Schranken und in Folge bei einer Holzscheune vorbei. Kurz darauf erreichen wir ein eingezäuntes Wegkreuz, an dem wir rechts daran vorbei wandern. Ab nun beginnt der steilere Abschnitt dieser Wanderung. Wir folgen der schmalen Schotterstraße, die in einer Linie bergauf führt. Erst kurz vor unserem Ziel mündet die Straße in die breite Forststraße, die auch als private Zufahrtsstraße für den Tremmelberg benützt wird. Hier gehen wir links und folgen der Straße, die leicht bergauf bis zum Tremmelberg (4), 1194 m, führt. Der Rückweg ist gleich der Aufstiegsroute. Eine steilere Abstiegs-Alternative verläuft über die Wolfsgrube (siehe Wanderung Tremmelberg über Wolfsgrube).
Höchster Punkt
1.190 m
Zielpunkt

Tremmelberg, Turm im Gebirge

Höhenprofil

Ausrüstung
Rucksack mit Regenhülle Teleskop- / Wanderstöcke Berg- / Wanderschuhe Handschuhe: wasserdicht und wärmend Kopfbedeckung / Sonnenbrille Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze Wanderhose Sitzunterlage Trinkflasche / Thermoskanne (an kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm) Snack bzw. Jause Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster und Zeckenzange

Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände

Wegbeschreibung Detailplan der Wanderung Wanderkarte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1 : 50 000 der jeweiligen Region GPS-Gerät Handy
Sicherheitshinweise

Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist. (Quelle: www.sichere-almen.at – 09/2020)

Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten! Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken! Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden! Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen! Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen! Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen! Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen! Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen! Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren! Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!

Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 9/2020)

Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind. Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achtet darauf, dass Ihr keinen Müll im Wald hinterlässt. Zelten und Feuer machen - ist im Wald streng verboten! Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.

Alpiner Notruf: 

Notrufnummer der Bergrettung: 140

EU-Notruf: 112

Wetterdienst:

www.zamg.ac.at

Direktlink Bergwetter Steiermark:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark

 

 

 

 

Tipps

Für eine Rundwanderung kann man über den steileren Abstieg über die Wolfsgrube nach Sachendorf wandern.

Eintritt Türme über ein Drehkreuz (2-Euro-Münze). Wintersperre von November bis März.

Zusatzinfos

 Diese Tour finden Sie auch auf folgender Wanderkarte: 

Region Murtal - Wanderkarte 1 & 2 -  Tour 25

Die Wanderkarten 1,2&3 - Erhalten Sie gratis beim Tourismusverband Murtal - info@murtal.at - Tel.: +43 3577 26600

Weitere Informationen zur Region finden Sie außerdem auf - www.murtal.at

 

Einkehrmöglichkeiten und Unterkünfte:

Jausenstation am Tremmelberg, Tel.: +43 664 3383301, 8732 Seckau, Weitere Infos

Gasthof Bachwirt, Tel.: +43 3512 85706, 8720 Knittelfeld, Sachendorfergasse 2, www.bachwirt.at

Paul`s Hotel, Tel.: +43 3512 72200-0, 8720 Knittelfeld, Kapuzinerplatz 9, pauls-hotel.at

Cafe Lipizzaner, Tel.: +43 3512 44266, 8720 Knittelfeld, Herrengasse 23, www.cafe-lipizzaner.at

La Veneta, Tel.: +43 664 5611008, 8720 Knittelfeld, Herrengasse 23, laveneta.at


Anreise

Von St. Michael in Obersteiermark über die Murtal Schnellstraße S36 (vignettenpflichtig) bis zur Ausfahrt "Knittelfeld-West"; weiter über Sachendorf (Richtung Gaal) zum gut sichtbaren Parkplatz am Ortsende  (27 km, ca. 20 Minuten). 

 

Von Judenburg über die Murtal Schnellstraße S36 (vignettenpflichtig) bis zur Ausfahrt "Knittelfeld-West"; weiter wie oben. (19 km, ca. 20 Minuten). 

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Ausgangspunkt in Sachendorf ist mit dem Bus gut zu erreichen (Haltestelle "Sachendorf Abzw Maßweg", von dort 15 Gehminuten). Der nächstgelegene Bahnhof ist in Knittelfeld. 

Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in die Region: www.verbundlinie.at

 

Murtal Taxi, Tel.: +43 660 1018101, 8740 Zeltweg, www.murtal-taxi.at

Taxi Jäger, Tel.: +43 3512 44833, 8720 Knittelfeld

Taxi Steiner, Tel.: +43 3512 71718, 8720 Knittelfeld

Parken

Großer Parkplatz am Waldrand in Sachendorf

Anfahrt zum Parkplatz


Autor

3.4
Gesamtbewertung

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GPS Downloads
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  • KML Google Earth, Google Maps
QR Download Codes für Mobiltelefone

Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Aussichtsreich
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