Tourdaten
12,14km
1.544 - 1.914m
Distanz
468hm
479hm
Aufstieg
04:00h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Eine Wanderung im Herzen des Steirischen Randgebirges

Wir wandern vom Parkplatz des Alten Almhauses entlang eines Forstweges bis zum "Gerti Törl", wo sich die Wanderwege teilen. Nun halten wir uns rechts und folgen dem markierten Wanderwege 505 B, um 300Höhenmeter bergauf bis zum Gipfel des Rappoldkogels, 1928 m, anzusteigen. Der etwas steilere Abstieg führt uns direkt bis zum Salzstiegelhaus. Der Rückweg gestaltet sich flacher und führt über den Forstweg (Wanderweg 505) zurück bis zum Alten Almhaus.

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Altes Almhaus

Wegverlauf
Altes Almhaus
0,0 km
1580
1,9 km
Rappoldkogel (1.928 m)
4,2 km
Salzstiegelhaus
6,3 km
Hirschegger Sattel
6,3 km
1580
10,1 km
Altes Almhaus
12,0 km


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Der Startpunkt dieser Wanderung ist der Berggasthof "Altes Almhaus". Von der aus führt der Wanderweg 505 auf flacher Strecke in Richtung Rappoldkogel. Auf der linken Seite kann man in der Ferne, die steineren Marienstatue erkennen - dort finden im Sommer immer wieder Gottesdienste statt. Den Weg 505 entlang bis zum "Gerti-Thörl" dort zweigt vom Wanderweg 505 die Rappoldkogeltour mit der Wanderwegnummer 505B ab. Langsam beginnt die Steigung auf den Rappoldkogel (die Rappoldkogelvariante sollten nur geübte Wanderer ins Auge fassen) - gemütlichen und langsamen Schrittes wird auf einem Wanderpfad der Gipfel des Rappoldkogels (1900m) erreicht - vom Gipfel aus hat man eine wunderschöne Fernsicht in das Murtal - nach dem obligatorischen Gipfelbild geht es weiter in Richtung Salzstiegelhütte - gleich nach dem Gipfel geht es über einige Steinstufen nach unten wo den Stufen ein schöner Wanderweg folgt. Nach ca. 2,5 Stunden vom Start erreichen Sie das Salzstiegelhaus - schmackhafte Hausmannskosten laden zum Verweilen und zum Erholen ein - frisch Gestärkt geht es auf der Wanderwegmarkierung 505 wieder zurück zum Alten Almhaus - ein flacher, breiter Weg (im Winter eine Langlaufloipe) - Gehzeit ca. 1,5 Stunden 

 

Tipp - Sagenhaftes Wandererlebnis:

Hier die Sage "die Pestwolke auf der Stubalpe" aus dem Buch "Geheimnisvolles Murtal" von Markus Beren und Tamara Markel

Auf der Stubalpe (Rappoldkogel) soll es früher einmal ein tiefes Loch gegeben haben, aus dem zuweilen ein Rauchwölkchen aufstieg. Jedes Mal, wenn sich das Wölkchen zeigte, brach in der Gegend die Pest aus. Die Leute nannten das Wölkchen die „Pestwolke“. Als sich einmal wieder die Pestwolke zeigte, brach gleich darauf wirklich die furchtbare Krankheit aus und raffte viele Menschen dahin. Nun beschlossen die Leute, dieses Unglücksloch am Johannistag zu verschütten. Scharenweise kamen sie beim Loch zusammen, stellten sich betend ringsum im Kreis auf und warfen Steine, Erde und Grasbüschel hinein. Endlich war das Loch verstopft und nun pflanzten sie einen Baum darauf. Dann zogen sie lustig singend und hoffnungsvoll nach Hause. Seit diesem Ereignis hat sich auf der Stubalpe nie wieder das Pestwölkchen gezeigt und die Gegend blieb von der Seuche verschont.

 

 

Wegbeschreibung

Wir starten beim Alten Almhaus (1649 m) und gehen auf einem breiten Fahrweg eben bzw. leicht bergab in Richtung Südwesten. Bei der Kreuzung der Wanderwege 505a und 505b halten wir uns leicht rechts und wandern durch den Wald bergauf. Mit der Waldgrenze erreichen wir einen kleinen Sattel und sehen nun den bevorstehenden Anstieg - über den baumfreien Bergrücken - direkt vor uns. Am Rappoldkogel (1928 m) angekommen, genießen wir u.a. die Aussicht auf die Höhenrücken des Ameringkogels und des Größenberges, die zum Greifen nahe scheinen. Der Abstieg führt uns über den markierten – teilweise steileren Steig – in Richtung Salzstiegelhaus. An markanten Felsblöcken vorbei und über eingezäunte Weideflächen geht es bis zum Salzstiegelhaus (1553 m). Nach einer gemütlichen Pause wandern wir bis zur letzten Wegkreuzung zurück, halten uns rechts und folgen dem Fahrweg zum Ausgangspunkt. 

Höchster Punkt
1.914 m
Zielpunkt

Altes Almhaus

Höhenprofil

Ausrüstung
Rucksack mit Regenhülle Teleskop- / Wanderstöcke Berg- / Wanderschuhe Handschuhe: wasserdicht und wärmend Kopfbedeckung / Sonnenbrille Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze Wanderhose Sitzunterlage Trinkflasche / Thermoskanne (an kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm) Snack bzw. Jause Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster und Zeckenzange

 

Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände

Wegbeschreibung Detailplan der Wanderung Wanderkarte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1 : 50 000 der jeweiligen Region GPS-Gerät Handy
Sicherheitshinweise

Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist. (Quelle: www.sichere-almen.at – 06/2021)

Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten! Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken! Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden! Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen! Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen! Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen! Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen! Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen! Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren! Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!

 

Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 6/2021)

Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind. Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achte darauf, dass Du keinen Müll im Wald hinterlässt. Zelten und Feuer machen - ist im Wald streng verboten! Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.

 

Alpiner Notruf: 

Notrufnummer der Bergrettung: 140

EU-Notruf: 112

Wetterdienst: www.zamg.ac.at

Direktlink Bergwetter Steiermark: https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark

Tipps

Bitte beachtet, dass der Auf- und Abstieg teilweise recht steil sein kann. 

Zusatzinfos

Anreise

Abfahrt Zeltweg West der Murtalschnellstraße, Umfahrung Zeltweg nach Weißkirchen weiter Richtung Voitsberg auf der Gaberlbundestrasse B77 bis Passhöhe Gaberl.

Öffentliche Verkehrsmittel

Diese Tour gilt NICHT als "mit Bahn und Bus erreichbar", da keine regelmäßige Anbindung besteht.

Parken

NEU: Parkplatz Gaberl gebührenpflicht, Automat Einwurf € 3,- Münzen, 


Autor
Die Tour Rappoldkogel wird von outdooractive.com bereitgestellt.
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Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Aussichtsreich

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