Kulturwanderweg Reith - BERGFEX - Wanderung - Tour Tirol

Wanderung

Kulturwanderweg Reith

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Kulturwanderweg Reith

Wanderung

Tourdaten
3,4km
992 - 1.158m
Distanz
75hm
Aufstieg
02:30h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

9 Historische Denkmäler und Kultur Informationen über Reith

Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Informationsbüro Reith



Beschreibung

Der Reither Kulturwanderweg führt Sie von Reith nach Leithen und wieder retour. Auf der Wanderung entdecken wir historische Denkmäler und lernen ihre Geschichte kennen.
Station 1 / Informationsbüro Reith: wurde urkundlich erstmals 1095 erwähnt, 1157 schenkt Graf Berchtold von Andechs dem Kloster Benediktbeuren ein Stück des so genannten Scharnitzwaldes, das heutige Reith. Die Mönche begannen das Gebiet zu roden, daher stammt auch der Name Reith. Die Infotafel beim Informationsbüro bietet einen kleinen, geschichtlichen Abriss der Gemeinde sowie eine Erklärung des Gemeindewappens. Station 2 / Musikplatzl: 1914 bis 1918 mussten alle wehrfähigen Männer an die Front. 13 Reither sind aus dem 1. Weltkrieg nicht heimgekehrt. Während des 2. Weltkrieges (1939-1945) sind 15 aus unserer Gemeinde gefallen. Mit dem Ende des Krieges war die völlige Zerstörung des Dorfes verbunden. Es
wurden 6 schwere Bombenangriffe auf unser Dorf geflogen, um die Eisenbahnbrücke über dem Gurgelbach zu zerstören. Das Bombenjahr 1945 - ein Katastrophenjahr für Reith. 22 Häuser wurden total zerstört, weitere 12 Häuser sowie die Kirche und die Schule wurden schwer beschädigt. Erst nach dem Wiederaufbau erfuhr das Ortsbild wesentliche Änderungen, da auch einige Aussiedlungen aus dem beengten Dorf vorgenommen wurden. Station 3 / Sunnroanweg: Die Karwendelbahn wurde nach den Plänen des Innsbrucker Architekten Josef Riehl gebaut und gilt noch heute, der großartigen Brücken- und Tunnelbauten wegen, als Meisterstück damaliger
Ingenieurkunst. Unser Ort liegt in unverwechselbarer Umgebung am so genannten „Sunnroan“ (Sonnenhang). Genießen Sie den wunderbaren Blick über das Inntal. Station 4 / Die Pfarrkirche: Seit 1391 ist die Kirche in Reith als St. Nikolaus Kirchlein bekannt. Der Kirchenpatron, der Heilige Nikolaus, wird von den Dorfbewohnern
bis heute hoch verehrt. Der Neubau des Langhauses und Turmes
erfolgte in den Jahren 1832-1835, beim Großbrand 1892 wurde die Kirche mit dem gesamten Dorf völlig eingeäschert. Im Zuge des Wiederaufbaues entstanden die besonders schönen Wandmalereien im Inneren (1911-1921). Nach den Fliegerangriffen 1945 konnte der nochmalige Wiederaufbau 1950 im Wesentlichen abgeschlossen werden. 1989 / 90 wurde das Kircheninnere umfassend renoviert und erstrahlt heute wieder in vollem Glanz. Station 5 / Der Meilenstein: Im Jahr 1703 plünderten bayrische Soldaten unser Dorf und schlugen die geschnitzte Figur des Kirchenpatrons des heiligen Nikolaus vom Sockel. Seit dieser Zeit steht der Meilenstein als „Mahnmal“ hier
allein. Der Meilenstein befindet sich auf der Dorfstraße in Richtung Leithen bei einer Weggabelung rechts in Richtung Meilerhof Station 6 / Unsere Frau: An der Obergrenze zwischen Zirl und Leithen stand seit undenklichen Zeiten ein Bildstock mit einem wunderschönen geschnitzten Madonnenbild. Nach 1900 drohte das hölzerne Marterl zu verfallen. Die Jungbauern von Leithen errichteten die heutige gemauerte Säule. Einer wollte das Schnitzwerk mit seinem Messer untersuchen, doch es floss Blut aus dem Holz und sogleich ließ er von seinem Vorhaben ab. Leider wurde die Madonna 1972 gestohlen.
Station 7 / Kapelle zum Hl. Magnus: Die „St. Magnus-Kapelle“ in Leithen stand mitten im Dörfl neben einem Meilenstein und soll der Überlieferung nach älter als die Kirche in Reith gewesen sein. Die Kapelle wurde 1980 abgebrochen und in der ursprünglichen Form 50 m nördlich auf die Anhöhe versetzt. Der Tag des Heiligen Magnus, der 6. September, ist seit jeher der Leithner Kirchtag.
Station 8 / Gasthof Hirschen: In Reith gibt es Wirtshäuser mit Tradition; eines davon ist der Gasthof „Hirschen“ in Leithen. Ein echtes „Tiroler Wirtshaus“, mit Gerichten aus Produkten vom eigenen Hof. Station 9 / Das Riesenhaus: Der Riese Thyrsus soll zur Pestzeit schwer erkrankt sein. Um die übrigen Dorfbewohner nicht anzustecken, habe er sich im Gewölbekeller seines Hauses erkrochen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde ein solcher an der Ortsdurchfahrt am Riesenhaus abgetragen. Er ließ sich die Nahrung durch das Kellerfenster reichen, genas und so blieb Leithen von der
Seuche verschont. Station 10 / Die Pestsäule: Am Ortsrand von Leithen Richtung Reith steht eine Säule aus dem Jahr 1637. Sie zeigt Bilder der Kreuzigung Christi und von Pestheiligen und erinnert an die Zeit des 30jährigen Krieges, in der durchziehende Truppen die Pest ins Land einschleppten, welche die folgenden 3 Jahre weitum fürchterlich wütete. Ein wohlhabender Innsbrucker Kaufmann flüchtete mit seiner Familie nach Leithen, wo er schwer erkrankte. Er schwor, im Falle seiner Genesung einen Bildstock zu errichten; sein Versprechen löste er nach überstandener Krankheit auch ein.

Höchster Punkt
1.158 m

Rast/Einkehr

eine aktuelle Liste der Einkehrmöglichkeiten finden Sie unter
www.seefeld.com/de/informationen/inte...


Info-Telefon

+43 (0) 50880 30

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