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BERGFEX: Ötztal Trek Route 1 - Wanderung - Tour Tirol

Ötztal Trek Route 1

Ötztal Trek Route 1


Wanderung

Kondition
Technik
Ausgangspunkt
Öztal Bahnhof
Fotos
Beschreibung

Ein Meer im Hochgebirge

 

ETAPPE 1 – 5

Ötztal-Bahnhof (704 m) – Dortmunder Hütte (1.949 m) – Schweinfurter Hütte (2.028 m) – Winnebachseehütte (2.361 m) – Amberger Hütte (2.136 m) – Hochstubaihütte (3.174 m) Die Einsteigerroute verlangt sehr wohl Kondition, doch nicht ganz die alpine Erfahrung, da die Übergänge - bis auf die letzten zwei Etappen - eisfrei sind. Vor diesen Etappen ist ein Ausstieg leicht möglich.

 

ETAPPE 1:

ÖTZTAL-BAHNHOF (704 m) –> MARLSTEIN –> MAREIL –> DORTMUNDER HÜTTE (1.949 m)

Strecke: Steig, Fußweg, Fahrweg Anforderungen: Trittsicherheit, Kondition, Ausdauer; Bergweg rot Schwierigkeiten: keine besonderen Schwierigkeiten Ausrüstung: normale Wanderausrüstung Gehzeit: ca. 6,5 h Höhenunterschied: ca. 1.450 Hm Aufstieg, rund 200 Hm Abstieg Höchster Punkt: 1.949 m Entfernungskilometer: ca. 17 km Übernachten, einkehren: Familiengasthof Marlstein, Almhof Mareil, Dortmunder Hütte Quereinstieg, -ausstieg: Linienbus von Oetz nach Kühtai

Weiler, ein Moorsee und einsame Pfade

Los geht’s in Ötztal-Bahnhof an der Hauptstraße östlich der Ortseinfahrt bei der Bauschuttdeponie Richtung „Larchet, Höpperg“. Bald zieht ein Steig in Serpentinen im Wald hinauf, bis wir auf einem Fahrweg nach Larchet wandern. Vor der Kapelle rechts Richtung „Grün“, bis wir bei der Abzweigung nach Höpperg erneut rechts abbiegen. Bei den Häusern angelangt halten wir uns am nicht asphaltierten Fahrweg, bis er abwärts läuft und zweigen links zum Steig ab. Bald ist das versteckte Highlight dieser Etappe erreicht, der Brandsee – auch als Amberger See bekannt! Das bezaubernde Moorgewässer vor der Kulisse des Acherkogels bietet sich für ein Bad an. Durch den Wald führt die Route zuletzt auf einem Fahrweg Richtung „Sattele“, welcher am Ende in einen Steig übergeht. Am Sattele nehmen wir östlich der Straße den mit 45 min angeschriebenen Steig nach Marlstein. Von Marlstein geht es bald leicht hinunter nach Mareil und anschließend auf dem Kaiser-Franz-Josef-Weg links der Straße folgen. Nun sind es nur noch 200 Höhenmeter bis zur Dortmunder Hütte. Eine Option ist freilich eine Übernachtung in Marlstein oder Mareil; Gehzeit Ötztal Bahnhof – Marlstein: 4,75 h, eine weitere 30 min nach Mareil.

 

ETAPPE 2:

DORTMUNDER HÜTTE (1.949 m) –> SCHWEINFURTER HÜTTE (2.028 m)

Strecke: Steig, Fußweg Anforderungen: Trittsicherheit, Grundmaß an Schwindelfreiheit; Bergweg rot Schwierigkeiten: keine besonderen Schwierigkeiten Ausrüstung: normale Wanderausrüstung Gehzeit: ca. 4 h Höhenunterschied: ca. 850 Hm Aufstieg, ca. 800 Hm Abstieg Höchster Punkt: 2.777 m Entfernungskilometer: ca. 10 km Übernachten, einkehren: Dortmunder Hütte, Schweinfurter-Hütte Quereinstieg, -ausstieg: Linienbus von Oetz nach Kühtai; von Niederthai (Gemeinde Umhausen) zur Schweinfurter Hütte (ca. 2 h Aufstieg, ca. 1,5 h Abstieg)

Fast ein Meer im Hochgebirge

Am Ortsbeginn von Kühtai orientieren wir uns an der „Finstertaler Scharte“ bzw. „Schweinfurter Hütte“. Östlich der Straße zum Finstertaler Stausee führt der Steig dann durch Wiesen aufwärts, dabei hat man stets den mächtigen, 149 m hohen Steinschüttdamm vor Augen. Nach einem Steilhang erreichen wir die Dammkrone des Stausees, der ein Fassungsvermögen von 60 Mio. Kubikmetern hat. Weiter geht es östlich des Sees entlang bis der Steig am südlichen Seeufer recht steil in einen Kessel empor- und in Folge steil hinauf zur Finstertaler Scharte führt. Auf der Scharte, auf 2.777 Metern, hat man eine tolle Aussicht: Gegen Süden hin zeigt sich die Wildspitze, Tirols höchster Berg. Beim Abstieg leitet die Route durch Almgelände, ehe sie in Serpentinen und meist neben dem Bach hinab zur Schweinfurter Hütte führt. Diese steht an der Stelle, wo das Horlachtal und das Zwieselbachtal aufeinander treffen.

 

ETAPPE 3:

SCHWEINFURTER HÜTTE (2.028 m) –> WINNEBACHSEEHÜTTE (2.361 m)

Strecke: Fahrweg, Steig Anforderungen: Ausdauer; Bergweg rot Schwierigkeiten: keine besonderen Schwierigkeiten Ausrüstung: normale Wanderausrüstung Gehzeit: ca. 4,5 h Höhenunterschied: ca. 850 Hm Aufstieg, ca. 500 Hm Abstieg Höchster Punkt: 2.868 m Entfernungskilometer: ca. 10 km Übernachten, einkehren: Zwieselbacher Sennhütte, Schweinfurter Hütte, Winnebachseehütte Quereinstieg, -ausstieg: von Niederthai (Gemeinde Umhausen) zur Schweinfurter Hütte (ca. 2 h Aufstieg, ca. 1,5 h Abstieg); von Gries im Sulztal (Gemeinde Längenfeld) zur Winnebachseehütte (ca. 2,25 h Aufstieg, ca.1,75 h Abstieg)

Durch das Zwieselbachtal

Wir orientieren uns an der „Winnebachseehütte“ und wandern auf dem Fahrweg das Zwieselbachtal einwärts, vorbei an der Zwieselbacher Sennhütte und weiter sanft empor im grünen Zwieselbachtal. Auf 2.150 m endet der Fahrweg und wir wandern auf einem Steig voran. Wir erreichen in der Folge ein großes Geröllfeld, das wir am rechten Rand ansteigend durchschreiten – Ausdauer ist erforderlich, weil die Strecke vielfach weglos durch die Steine verläuft. Die Route führt im Hochsommer eis- und schneefrei auf das Zwieselbachjoch – zuletzt rechts neben dem Zwieselbachferner. Westlich über dem Joch ist der Grießkogel mit seinem Gletscher zu sehen. Jenseits des Sattels geht es zügig hinunter und durch das Winnebachkar erreichen wir schließlich die Winnebachseehütte.

 

ETAPPE 4:

WINNEBACHSEEHÜTTE (2.361 m) –> BACHFALLENFERNER –> AMBERGER HÜTTE (2.136 m)

Strecke: Steig, Fußweg, Fahrweg Anforderungen: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, hochalpine Erfahrung; Bergweg schwarz, abschnittsweise alpine Route Schwierigkeiten: Passage am Bachfallenferner (jeweils Spalten); Bergführer empfohlen Ausrüstung: normale Wanderausrüstung, (je nach Verhältnissen) Pickel, Steigeisen; in jedem Fall Seil; Anseilen am Gletscher Gehzeit: ca. 5 h Höhenunterschied: ca. 700 Hm Aufstieg, ca. 900 Hm Abstieg Höchster Punkt: 3.054 m Entfernungskilometer: ca. 10 km Übernachten, einkehren: Winnebachseehütte, Vordere Sulztalalm, Amberger Hütte Quereinstieg, -ausstieg: von Gries im Sulztal (Gemeinde Längenfeld) zur Winnebachseehütte (ca. 2,25 h Aufstieg, ca. 1,75 h Abstieg); von Gries im Sulztal (Gemeinde Längenfeld) zur Amberger Hütte (ca. 2 h Aufstieg, ca. 1,5 h Abstieg)

Entlang des Grieser Gletschermarsches

Von der Winnebachseehütte zieht der Steig zunächst in Serpentinen hinauf, vorbei an der Ernst-Riml-Spitze. Kurz bevor wir den Bachfallenferner vor uns liegen haben, müssen wir nochmals steil und in kleinen Kehren über die Moräne hoch steigen. Sehr aufregend ist der Anblick und der Übergang über den Bachfallenferner, zuerst sehr flach, später ein bisschen steiler. Auf die Gaislehnscharte, dem höchstem Punkt heute, muss noch gekraxelt werden, doch es lohnt sich auf alle Fälle. Steiler Abstieg durch das Schrankar ins Hintere Sulztal und zur Amberger Hütte.

 

ETAPPE 5:

AMBERGER HÜTTE (2.136 m) –> WÜTENKARSATTEL (3.103 m) –> HOCHSTUBAIHÜTTE (3.174 m)

Strecke: Steig, Pfad Anforderungen: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition, hochalpine Erfahrung; Bergweg schwarz, abschnittsweise alpine Route Schwierigkeiten: Passage am Sulztalferner und am Wütenkarferner (jeweils Spalten); Bergführer empfohlen Ausrüstung: normale Wanderausrüstung, (je nach Verhältnissen) Pickel, Steigeisen; in jedem Fall Seil; Anseilen am Gletscher Gehzeit: ca. 4,5 h Höhenunterschied: rund 1.100 Hm Aufstieg, rund 100 Hm Abstieg Höchster Punkt: 3.174 m Entfernungskilometer: ca. 8 km Übernachten, einkehren: Amberger Hütte, Hochstubaihütte Quereinstieg, -ausstieg: von Gries im Sulztal (Gemeinde Längenfeld) zur Amberger Hütte (ca. 2 h Aufstieg, ca. 1,5 h Abstieg); von Sölden über die Kleblealm und den Laubkarsee zur Hochstubaihütte (ca. 5 h Aufstieg, ca. 4 h Abstieg); von Sölden über die Fiegl‘s Hütte im Windachtal und den Seekarsee zur Hochstubaihütte (ca. 5,5 h Aufstieg, ca. 4,5 h Abstieg); alternativ Linienbusse zur Kleblealm. und zur Fiegl‘s Hütte (ca. 3,5 h Aufstieg zur Hochstubaihütte, ca. 2,5 h Abstieg); Infos Linienbusse T +43 (0) 57200 200

Gletschertour zur Hochstubaihütte

Wir wandern zunächst im flachen Talboden der Sulze nach Süden und weiter rechts den Hang hinauf, wo sich bald der Steig teilt und wir die rechte Variante nehmen. Über die westliche Randmoräne geht es südlich empor, bis sich der Blick zum Sulztalferner öffnet. Am Sulztalfernen heißt es anseilen, dann steigen wir am rechten Gletscherrand gemächlich auf und passieren den Fuß der Wilden Leck. Zuletzt geht’s etwas zügiger hinauf zum Wütenkarsattel (Achtung Spalten!). Jenseits steigen wir in brüchigem Gelände hinab auf den Wütenkarferner und kommen an einem kleinen See vorbei. Der Gletscher wird in einem Rechtsbogen überquert und am westlichen Rand verlassen – hier mündet der Pfad in die Zustiegsroute von Sölden zur Hochstubaihütte. Die Aussichtswarte der Sonderklasse wird rasch erreicht und ein Steig leitet auf einem breiten Grat einfach die letzten 100 Höhenmeter empor zum Schutzhaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Höchster Punkt
3.163 m
Zielpunkt
Hochstubaihütte
Höhenprofil

Ausrüstung

Das Tragen von Wanderausrüstung wie atmungsaktive und dem Wetter angepasste Outdoor-Bekleidung, knöchelhohe Bergschuhe, Wind-, Regen- und Sonnenschutz, Mütze und ev. Handschuhe wird empfohlen! Wichtig ist auch die Mitnahme ausreichender Verpflegung sowie eines Erste-Hilfe-Pakets, einem Handy und ev. einer Wanderkarte.

 

 


Autor
Die Tour Ötztal Trek Route 1 wird von outdooractive.com bereitgestellt.

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