Wanderung

Juppenspitze mit Abstieg nach Schröcken

Wanderung
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Tourdaten
13km
1.329 - 2.393m
Distanz
886hm
1.307hm
Aufstieg
05:10h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Von Oberlech hinauf auf die Juppenspitze und Abstieg nach Schröcken über den Mohnenfluhsattel/ Jägersteig

Schwierigkeit
mittel
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Lech- Oberlech, 1700m

Wegverlauf
Juppenspitze (2.412 m)
4,3 km
Mohnenfluhsattel;Mohnensattel (2.315 m)
6,6 km
Schröcken (1.269 m)
12,9 km

Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

der Ausgangspunkt ist Oberlech. Entweder man kommt zu Fuß hier hoch, bequemer und Zeitsparender ist es mit der Bergbahn Oberlech und am direktesten mit der Buslinie 4 nach Oberlech (blaue Wanderbusse) Wenig steigend geht es los zur unteren Gaisbühelalpe. Hier zweigt ein Wanderpfad zur Oberen Gaisbühelalpe mit Fernziel Mohnenfluh und Mohenfluhsattel ab. Diesem folgt man. Er ist gut zu wandern, teilweise etwas steiler und Serpentinenartig. Ein Stück unterhalb der Bergstation der Rotschrofenbahn biegt man dann recht ab in Richtung Juppenspitze. Es gibt keine Markierten Wege, und es ist nichts ausgeschildert, dennoch kann man immer wieder den verlauf der Trampelpfade in Richtung des Gipfels erkennen oder erahnen. Orientierungssinn sollte man aber zwingend haben. Irgendwann überquert man einen Weidezaun. Hier ist das Gras viel höher und man läuft am steilen Hang entlang weiter, bis man zu einer Felshalde gelangt. Man sieht nun ein Joch unterhalb des Gipfels, dem man zuläuft. Am besten auf der Seite südöstlich unter Juppenspitze (rechts halten) hier findet man auch einen Weg. Auf dem Joch erkennt man dann gut die Trittspuren und in wenigen Metern erreicht man das Gipfelkreuz.

Überwältigend und überraschend weitläufig ist das Panorama hier oben. Die "Nordwand" der Juppenspitze ist etwa 700m hoch und erlaubt so direkte und spektakuläre Tiefblicke ins Auenfeld, zum Körbersee, zum Salober Kopf, Hochtannbergpass und Schröcken. Westlich sieht man schön in den Bregenzerwald hinein, umrahmt von Hochkünzelspitze und weiter unten im Tal die Kanisfluh. Weiter Südwestlich der höchste Berg im Bregenzerwald und von Schröcken, die mächtige Braunarlspitze (2649m) und die Rote Wand weiter hinten. Direkt südlich die Mohnenfluh. Südöstlich das Kriegerhorn, Omeshorn und die Wildgrubenspitzen. Im Osten die Lechtaler Alpen mit Rüfikopf und Rüfispitze im Vordergrund. Nordöstlich dann der schöne Blick ins Lechtal umrahmt von Höllenspitze und Hohes Licht sowie Biberkopf, Karhorn und Nördlich Gaishorn und Widderstein. Der Blick in die Allgäuer Alpen ist weitreihend und abschließend Nordwestlich Höferspitze, Hoher Ifen und Diedamskopf. Das Panorama ist also sehr vielseitig und sehr lohnenswert.

Bis zum Wanderweg steigt man auf selbem Weg wie im Aufstieg wieder ab. Unterhalb der Steinmähder- Bergstation ist es nur noch weniger Meter weit bis zum Mohnenfluhsattel. Der Aufstieg zur Mohnenfluh lohnt sich in diesem Fall nicht mehr unbedingt, da man nicht viel mehr Panorama als auf der mit 2412 etwa 130m tieferen Juppenspitze hat. Natürlich kann man über den Sulzenkopf und die Kriegeralpe eine Rundtour zum Petersboden und weiter nach Oberlech/ Lech machen. Eine lohnenswerte Abstiegsvariante ist aber hinunter nach Schröcken. Hier steigt man ab zum Butzensee (2124m) und über den Anspruchsvollen Jägersteig zur Hochgletscheralpe. Teilweise ist der Weg, der auch in Felsgelände herumführt mit Drahtseilen versichert. Jedenfalls hat der Steig steile und schmale Passagen. Der weitere Weg zur hinteren Fellealpe ist ein Trampelpfad, bei dem man sehr bei Nässe aufpassen sollte. Ab der unteren Fellealpe erreicht man dann auch wieder breiten Wanderweg, der abschließend ins Tal nach Schröcken führt (1269m). Um Gelenke und Muskeln bei den fast 1100 Höhenmeter Abstieg zu schonen empfehlen sich Wanderstöcke. Mit dem Bus geht es dann wieder zurück nach Lech über Warth.

Höchster Punkt
2.393 m
Zielpunkt

Schröcken, 1269m


Alternativen

Um nicht nach Schröcken abwandern zu müssen kann man natürlich in zahlreichen Varianten zurück in Richtung Lech gehen. Eine Variante wäre über den Butzensee und um das Zuger Hochlicht, dann über Steinmähder, Obere Gipslöcher und Zuger Tobel nach Zug und Rückfahrt mit dem Blauen Wanderbus Linie 2.
Weitere Variante bei den Gipslöchern zur Kriegeralpe und über die Grubenalpe oder Petersboden nach Oberlech oder runter nach Lech zu wandern.

Rast/Einkehr

Es ist nur die untere Fellealpe bewirtschaftet. Bei Variante 2 zusätzlich noch die Kriegeralpe.

Ausrüstung

Genügend Vesper und Trinken, Wanderstöcke und Wetterschutzkleidung sowie Knöchelhohe Wanderschuhe, außerdem Kamera und Fernglas nicht vergessen. Eventuell für eine kurze Abkühlung im Butzensee ein kleines Handtuch mitnehmen!

Sicherheitshinweise

Vorsicht bei Nässe. Die Tour ist Höhenmeterintensiv, besonders im Abstieg. Der Auf und Abstieg auf die Jupenspitze ist nicht Markiert und Beschildert und teilweise Weglos!

Kartenmaterial

z.B. Kompass Wanderkarte Nr. 33 Arlberg, Verwallgruppe


Anreise

Vom Bregenzerwald/ Lechtal über Warth und die L 198 nach Lech.
Von Innsbruck und Bludenz über Arlberg- und Flexenpass nach Lech (L 198)

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Blauen Wanderbusse benutzen. Ab Schröcken nach Warth und Lech geht es zurück mit der Bregenzerwaldlinie 40a. Hier muss man aber unbedingt beachten, ob der Bus bis Lech durchfährt, oder man in Warth umsteigen muss. Deshalb empfiehlt es sich auch in Warth zu Parken und mit dem Bus nach Lech zu fahren um die Bus Rückreise Entspannter und Flexibler gestalten zu können.

Parken

Parkmöglichkeiten (meist Kostenpflichtig) in Lech
Überlegenswert ist das kostenlose Parken in Warth, um mit dem Bus (Linie 3, 40a und Lechtallinie) nach Lech zu gelangen.


Quelle
schneeberglift
Bewertung 3,0
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Wegbeschaffenheit

Asphalt
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Ausgesetzt

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