Löwenpfad "Steigen-Tour" - Entlang des schwäbischen Jahrhundertbauwerks
Schwierigkeitsgrad: T2
Fotos unserer User
Auf die Spuren des Löwen kann man sich im Landkreis Göppingen begeben: Die Löwenpfade stehen für Wandern mit Qualitätsanspruch und locken mit eindrucksvollen Ausblicken, abwechslungsreichen Naturlandschaften...
Der Löwenpfad "Steigen-Tour" in Geislingen an der Steige ist ein vom Deutschen Wanderverband zertifizierter Rundweg in der Kategorie "kulturerlebnis". Die 17,8 Kilometer lange Tour startet am Parkplatz der Jahnhalle (Parkhinweis siehe Anreise, Parken) in der Stadtmitte und widmet sich schwerpunktmäßig der verkehrstechnischen Überwindung des Albaufstiegs. Der Weg verläuft über die imposante Burgruine Helfenstein über den mittelalterlichen Ödenturm immer am Albtrauf entlang Richtung Amstetten bis zur Ziegelhütte, wo man sich schwäbisch-zünftig stärken und den imposanten Ausblick auf die kurvige und steile Bahnstrecke genießen kann.
Weiter geht es auf einem der ältesten Handelswege der Schwäbischen Alb hinab ins Tal zur Straubmühle, die mit einer großen Auswahl an Mühlenprodukten lockt. Entlang des Flüsschens Rohrach bewegt man sich in dem im Tal befindlichen Naturschutzgebiet bevor es über schmale Pfade wieder steil bergauf geht. Vorbei am Geiselstein mit eindrucksvollen Ausblicken ins Tal geht es weiter bis zum Ostlandkreuz, von wo aus man weit in das Filstal hinab bis zum Hohenstaufen blicken kann.
ACHTUNG: Aufgrund von Bauarbeiten im Bereich der B 10 kommt es derzeit zu einem geänderten Wegeverlauf. Bitte der ausgeschilderten Umleitung folgen. Die Straubmühle ist trotzdem erreichbar und offen.
Mehr Informationen unter loewenpfade.de

Zu Beginn kommen wir an Geislingens beliebtesten Aussichtspunkten, der Burgruine Helfenstein und dem mittelalterlichen Ödenturm, vorbei und genießen den Blick direkt über die historische Altstadt und die Geislinger Steige.
Wo der Erlebnispfad weiter dem Tal folgt, wandern wir ein zweites Mal bergauf zum Albtrauf und dort entlang naturnaher Pfade, und entdecken von der gegenüberliegenden Seite aus neuen Perspektiven auf die Geislinger Steige und das Naturschutzgebiet Rohrachtal.
Abschließend erblicken wir vom Ostlandkreuz alle fünf Täler der Stadt und sehen dabei weit ins untere Filstal bis zum Hohenstaufen.
Rutschfestes Schuhwerk wird empfohlen.
Bei Nässe können einige Pfade rutschig und gefährlich sein. Achte auf deine Schritte und nutze gegebenenfalls Wanderstöcke zur Stabilität.
Die Stadt Geislingen an der Steige erreichen Sie mit dem PKW über die A8, Stuttgart - Ulm, Ausfahrt Mühlhausen (B 466) oder Ausfahrt Merklingen (L 1230) Richtung Geislingen an der Steige.
Alternativ ist eine Anfahrt auch über die B10, Abfahrt in Geislingen an der Steige möglich.
Navigation zum Startpunkt mit Google Maps
In Geislingen/Steige besteht Anschluss an die MEX und RE Züge der Filstalbahn auf der Strecke Stuttgart-Ulm. Vom Bahnhof sind es ca. 5 min Fußweg bis zum Startpunkt Parkplatz Jahnhalle.
Den Kreisfahrplan finden Sie unter: www.vvs.de/fahrplan
Parkplatz Jahnhalle (sonntags unbegrenzt und kostenlos, von Mo-Sa 4h kostenlos (beachte Wanderzeit)
Parkhäuser: MAG (Schillerstraße) – Tagespreis 15 € //Sonne-Center (Hauptstraße 43) - Tagespreis 10 €
Parkplatz am Bahnhof Geislingen (kostenpflichtig) - Tagespreis 5,20€
Alternative Einstiege: Parkplatz Ziegelhütte (Steighof 1, Amstetten), Parkplatz an der Straub Mühle (kostenlos)
T2
Verhaltenskodex:
Respektiere Wegsperrungen und die in der Freizeitwegekonzeption entwickelten Ruhezonen. Hinterlasse keine Spuren wie Müll sowie Tierkot, behandle Deinen Weg schonend. Handle vorausschauend und rücksichtsvoll. Passe dein Verhalten der jeweiligen Situation an. Sicherheit geht vor. Respektiere andere Nutzer von Wald und Flur. Nimm Rücksicht auf Tiere und Pflanzen. Plane im Voraus und nutze das Tageslicht. Versuche die Dämmerung am Morgen und am Abend zu meiden. Beachte das Betretungsverbot landwirtschaftlich genutzeter Flächen während der Vegetationszeit. Bleibe auf den bezeichneten Wegen und meide Waldränder, so können sich Wildtiere besser an den Menschen gewöhnen.Mehr Informationen unter ruecksicht-macht-wege-breiter.de
Der Bau der Geislinger Steige war nicht zuletzt deshalb ein schwieriges Unterfangen, weil man die Bahntrasse an vielen Stellen in die Felsen sprengen musste. Eine besondere Herausforderung war der wuchtigeMühltalfelsen, der sogenannte „General“:
Bei der Sprengung Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Bohrlöcher noch von Hand in den Fels getrieben, um 75 Kilogramm Sprengstoff darin zu platzieren. Die Rechnung der Ingenieure ging auf und heute können wir von dort die Postkartenansicht auf die Geislinger Steige genießen.
Beliebte Touren in der Nähe
Verpasse keine Angebote und Inspirationen für deinen nächsten Urlaub
Deine E-Mail-Adresse wurde in den Verteiler eingetragen.












