Zugspitze Eisenzeit
Schwierigkeitsgrad: max. UIAA 4-
Fotos unserer User
Von der Bedarfshaltestelle Riffelriss folgt man dem Weg Richtung Riffelscharte. Kurz nach Ende des Waldes sucht man sich den einfachsten Weg rechts hoch zum bereits sichtbaren Häusl der alten Sprengbahn....
Von der Bedarfshaltestelle Riffelriss folgt man dem Weg Richtung Riffelscharte. Kurz nach Ende des Waldes sucht man sich den einfachsten Weg rechts hoch zum bereits sichtbaren Häusl der alten Sprengbahn. Von dort folgt man deutlich sichtbaren Steigspuren bis man eine große Schuttrinne quert. Danach geht es weiter über schmaler werdende Grasbänder bis zum "Gamseck". Von hier folgt man dem Band noch etwas, dann weitet sich das Gelände und links oben ist bereits der alte Strommast erkennbar. Der Weg sucht sich von hier die einfachste Linie nach oben und ist sogar teilweise mit neon-grüner Sprühfarbe markiert. Weiter oben ist der Weg in den Fels geschlagen worden und wird so immer ausgesetzter. Dann folgt die "Harakiri-Leiter", welche man über je einen Bohrhaken vor und nach der Leiter sichern kann. Wer mehr Vertrauen in die eigenen Kletterkünste als die wacklige Leiter hat, kann direkt links neben der Leiter hochklettern. Kurz danach ist der Strommast erreicht.
Von dort folgt man dem angelegten Steig (und auch den teilweise vorhandenen grünen Markierungen) nach oben bis in einer großen Nische die erste 4- Stelle folgt. Die Stelle kann noch gut frei geklettert werden und ist meiner Meinung nach nicht wirklich ausgesetzt. Zudem sind die Sicherungsmöglichkeiten schlecht: bis auf einen Schlaghaken kurz nach dem ersten Aufschwung konnte ich nichts entdecken. Von dort geht es im Zick-Zack weiter nach oben bis eine kurze Querung über eine glatte Platte folgt. Die Tritte sind hier zwar klein doch die Griffe sehr gut. Dann geht es über eine (bessere) Leiter hoch und direkt die nächste Leiter rechts wieder nach unten. Kurz ums Eck und dann ist das Tunnelfenster IV erreicht. Man folgt dem Tunnel an einem alten Gebäude vorbei bis man diesen durch das letzte Tunnelfenster wieder verlässt.
Von hier startet die eigentliche Klettertour: Über einen kurzen Absatz folgt man einer markanten Rampe in Richtung der sichtbaren Gipfelstation der Zugspitze. Hier macht es in meinen Augen noch wenig Sinn zu sichern, da das Gelände noch recht einfach und die Absicherung schlecht ist. Gegen Ende der Rampe steigt man auf ein tiefer liegendes Band leicht nach unten ab: Hier befindet sich die erste Möglichkeit and zwei Klebehaken Stand zu machen. Man folgt dem Band ums Eck herum (wo sich das Gelände weitet) bis zum nächsten Stand. Von diesem im Zickzack (erst nach rechts dann nach links) nach oben zum nächsten Stand. Weiter zuerst flach querend nach rechts zum ersten sichtbaren Bohrhaken, dann über Platten nach oben zum nächsten Haken. Von diesem über oft feuchte Plattenstellen nach rechts in einen engen, kleinen Kamin queren und durch diesen nach oben zum nächsten Standplatz. Danach durch leichtes Gelände nach rechts oben zum nächsten Stand. Es folgt die Überquerung der großen Schlucht. Vom Stand quert man zuerst zu einem Pfeiler mit Bohrhaken, hinter diesem dann nach oben und an den zwei folgenden Bohrhaken nach rechts rausqueren (am besten direkt zum Stand wenige Meter unter der Sanduhr absteigen). Nun folgt die "brüchige Stufe" (meiner Meinung nach die Schlüsselstelle der Tour). Den kurzen Absatz hoch, dann nach rechts in die Rinne queren und diese hinauf. Beim dritten Bohrhaken der Seillänge die Rinne nach rechts zum Stand verlassen. Von hier aus (am besten am laufenden Seil) dem markanten Band in Richtung der Spornen folgen. In einer seichten Rinne nach dem 2. Sporn ist dann erstmal Ende mit Sicherung und festem Fels (wir haben hier das Seil erstmal wieder weggepackt). Erst einer Rampe nach rechts oben folgen, dann das breite Schuttfeld gerade nach oben (eher rechts halten). An wenigen herausstehenden Absätzen findet man auch einzelne Bohrhaken. Weiter über mittlerweile sichtbare Spuren nach rechts zum Rand des Schuttfeldes queren. Von dort durch gestuftes, brüchiges Gelände zum leicht überhängenden schwarzen Wulst, unter welchem man an einem Bohrhaken vorbei ums Eck zum nächsten Stand quert. Von diesem eine Rinne leicht nach rechts hinaufklettern dann wieder leicht nach links an die Kante zum nächsten Stand wahlweise am Felsköpfl oder den 2 Bohrhaken direkt daneben. Von hier die letzte Seillänge leichter werdend nach oben zum Ausstieg (Achtung kurz über dem Stand viele lose Griffe/Tritte!).
Vom Ausstieg durch leichtes gestuftes Gelände zum ersten Abseilstand am markanten Felskopf. Der zweite Abseilstand befindet sich leicht rechts, etwas über einem markanten Band. Von diesem über das Band auf den direkt darunter liegenden Klettersteig abseilen. Auf Steinschlag und Begeher im Klettersteig achten!
Dem Klettersteig dann bis zum Gipfel der Zugspitze folgen.

50m Einfachseil; Helm; Standplatzmaterial und Sicherungsgeräte; 4 Exen (2 davon verlängerbar); evtl. Schlingen für Köpfl;
max. UIAA 4-
00:00:00
00:00:00
00:00:00
3/6
Hilfreiche Topo und weitere Infos auf bergsteigen.com
Webcams der Tour
Beliebte Touren in der Nähe
Verpasse keine Angebote und Inspirationen für deinen nächsten Urlaub
Deine E-Mail-Adresse wurde in den Verteiler eingetragen.



















































