Wandergebiet Köterberg - Panorama-Tour
Die Panorama-Tour im Wandergebiet Köterberg erschließt auf überwiegend naturbelassenen Pfaden die charakteristische Landschaft um die Kuppe des Köterbergs sowie die historische Siedlung Strohberg. Bereits...
Die Panorama-Tour im Wandergebiet Köterberg erschließt auf überwiegend naturbelassenen Pfaden die charakteristische Landschaft um die Kuppe des Köterbergs sowie die historische Siedlung Strohberg. Bereits in der Anfangsphase der Wanderung, ausgehend vom Dorf Köterberg, offenbart die Rote Wand fundierte Einblicke in die spezifische geologische Formation des Berges. Entlang weitläufiger Wiesenwege und lichter Waldränder eröffnen sich von strategisch platzierten Verweilpunkten immer wieder weitläufige Panoramen über die umgebende Region des Weserberglandes, einer als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ prämierten Landschaft.
Diese Rundtour durchquert während ihres Verlaufs zweimal die Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Der historisch gewachsene, schmale niedersächsische Grenzschlauch dokumentiert dabei die einstigen territorialen Ansprüche des Herzogtums Braunschweig, welche mutmaßlich mit der Erwartung mineralischer Vorkommen am Berg korrelierten. Die Route ist als Rundweg konzipiert und bietet zudem Einkehrmöglichkeiten, die das Erlebnis dieser thematisch facettenreichen Wanderung abrunden. Die Kombination aus geologischen Besonderheiten, kulturhistorischen Spuren und der umfassenden Fernsicht gestaltet die Köterberg-Panorama-Tour zu einem herausragenden Angebot für Natur- und Geschichtsinteressierte.
Vom Parkplatz im Dorf Köterberg folgen wir dem asphaltierten Weg in südliche Richtung. Hinter der eindrucksvollen Mergelkuhle (Rote Wand) biegen wir links ein und halten uns nach einigen Metern an der Bank rechts. Nach kurzer Zeit mit schönen Ausblicken ins Niesetal erreichen wir einen lichten Waldrandpfad. Diesem folgen wir, bis wir den Wald wieder verlassen und auf einen Wiesenweg stoßen. Wir halten uns links. Jetzt bieten sich schöne Ausblicke ins Wesertal und zum Solling. Am Wegesrand zeugen viele besondere Pflanzen von der Artenvielfalt der Vegetation dieses sonnigen Standortes. Auf Ruhebänken lässt sich die vollkommene Stille genießen. In Sichtweite der Strohbergsiedlung biegen wir nach rechts ab und schauen uns die einsam gelegenen, verlassenen Gehöfte (heute Jagdhütten) an. Wie schwer mag das Leben und Arbeiten hier oben gewesen sein. Wir halten uns nach diesem Abstecher nun wieder links und erreichen unseren Ausgangsweg. Vorbei an den beiden ehemaligen Höfen geht es immer geradeaus weiter Richtung Ostflanke des Köterbergs, verlassen an der zweiten Abzweigung den breiten Forstweg und folgen geradeaus dem schmaleren Waldpfad. Hier kreuzen wir zweimal die Grenze von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (alte Grenzsteine sichtbar). Der schmale niedersächsische Grenzschlauch zeugt noch von den Gebietsansprüchen des Herzogs von Braunschweig, verbunden mit der Hoffnung, so Zugang zu den vermeintlichen Schätzen des Berges zu haben. Diese Hoffnung hat sich leider nicht erfüllt, doch können sich die Niedersachsen so noch heute rühmen, Anteil am schönsten Aussichtsberg im Weserbergland zu haben. Bald erreichen wir einen breiteren Forstweg, den wir an einem Abzweig (Markierung X18/19) nach links folgen. Hier bieten sich uns am Waldrand schöne Ausblicke zur Ottensteiner Hochebene und ins Poller Wesertal mit dem Voglerkamm. Wir überqueren die Gipfelstraße, erklimmen auf der gegenüberliegenden Seite einen Pfad und halten uns auf dem breiter werdenden Weg links. Nach wenigen Metern zweigt er nach rechts in einen wunderschönen schmalen Waldrandpfad ab. Der Blick über das Dorf Köterberg zum Westerberg und Hohen Mörth bis ins Pyrmonter Tal lässt uns verweilen. Bald stoßen wir oberhalb der Roten Wand auf den steilen Bergweg zum Gipfel. Wir gehen rechts hinunter und folgen dem Asphaltweg zum Ausgangspunkt zurück.
Parkplatz im Dorf Köterberg
In den Wintermonaten lockt der Köterberg große und kleine Besucher mit herausragenden Ski- und Rodelmöglichkeiten.
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