Rodalber Felsenwanderweg
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44,27 km
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Rodalber Felsenwanderweg

Distanz
44,27 km
Dauer
13:30 h
Aufstieg
887 hm
Seehöhe
249 - 383 m

Schwierigkeitsgrad: T2

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44,27 km

Der Rodalber Felsenwanderweg, den man im Übrigen auch in Etappen erwandern kann, hat als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland 2022 bei der Wahl des Wandermagazins zu Deutschlands Schönstem Wanderweg in...


Beschreibung
Der Rodalber Felsenwanderweg, den man im Übrigen auch in Etappen erwandern kann, hat als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland 2022 bei der Wahl des Wandermagazins zu Deutschlands Schönstem Wanderweg in der Kategorie der Mehrtagetouren einen hervorragenden 2.Platz erreicht. Er führt durch die herrlichen Mischwälder des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen und bietet beeindruckende Felsenhöhlen, wunderbare Ausblicke, gemütliche Rast- und Verweilmöglichkeiten sowie unzählige, bizarre Buntsandsteinformationen, die - in dieser Dichte wohl einmalig - Erdgeschichte lebendig werden lassen. Es würde zu weit  führen, alle Highlights entlang dieser Tour rund um das schöne Städtchen Rodalben aufzuzählen. Besonders zu erwähnen sind jedoch der sagenumwobene Bruderfelsen als Wahrzeichen der Stadt, die Aussichtsplattform oberhalb des Kanzelfelsens und die größte natürliche Felsenhöhle der Pfalz mit ihrem kleinen Wasserfall, das "zweistöckige" Naturdenkmal Bärenhöhle.

Der Felsenwanderweg hat im Übrigen zu jeder Jahreszeit seine Reize. Im Frühling explodiert das Grün der Natur förmlich und man kann den Ästen und Trieben beinahe beim Wachsen zusehen. Der Sommer bietet kühle und angenehme Luft, da er zum größten Teil durch wunderschöne Naturparkwälder verläuft. Besonders reizvoll ist in den Herbstmonaten der sog. "Indian Summer" mit all seiner Farbenpracht, bevor der Wald dann in seinen Winterschlaf fällt, Schnee und Eis das Regiment übernehmen und phantasievolle Gebilde an die Felsen zaubern.

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.

Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.

Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause. Nutze für Pausen & Picknicke ausschließlich die möblierten Rastplätze.

Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

Weitere Infos unter: www.pfalz.de/uffbasse 

Wegverlauf
Wegverlauf
Karte
Rodalber Felsenwanderweg
schwer
Wanderung
44,27 km
Rodalben
(259 m)
Dorf
0,0 km
Schlangenbrunnen
(361 m)
Quelle
1,1 km
Mühlkopf
(341 m)
Gipfel
7,5 km
Osterbrunnen
(339 m)
Quelle
9,3 km
Hodental
(313 m)
Flur/Gelände
9,6 km
Klosterbrunnen
(343 m)
Quelle
11,2 km
St. Pirminius
(296 m)
Andachtsstätte
12,2 km
Rodalben
(259 m)
Dorf
12,7 km
Geißendelle
(347 m)
Flur/Gelände
14,3 km
Abbrunnen
(380 m)
Quelle
15,7 km
Hilschberghaus
(341 m)
Restaurant
17,1 km
Rodalben
(259 m)
Dorf
17,1 km
Saufelsen
(354 m)
Aussichtspunkt
18,4 km
Zigeunerbrunnen
(386 m)
Quelle
22,0 km
Im Hessel
(369 m)
Flur/Gelände
22,4 km
Wiesentalquelle
(350 m)
Quelle
23,8 km
Eisenbörnchen
(348 m)
Flur/Gelände
24,2 km
Wiesental,Wldgehege
(312 m)
Aussichtspunkt
24,4 km
Hirschbrunnen
(263 m)
Quelle
27,0 km
Hanauisches Eck
(313 m)
Gipfel
27,9 km
Hungerpfuhlquelle
(379 m)
Quelle
31,2 km
Germersbrunnen
(367 m)
Quelle
32,9 km
Rodalben
(259 m)
Dorf
34,2 km
Sommerwaldquelle
(375 m)
Quelle
38,8 km
Pirmasens
(427 m)
Stadt
39,5 km
Bärenhöhle
(347 m)
Wasserfall
40,0 km
Obere Bärenhöhle
(364 m)
Höhleneingang
40,1 km
Bärenhöhle
(333 m)
Wasserfall
40,2 km
Untere Bärenhöhle
(334 m)
Höhleneingang
40,2 km
Bärenhalde
(360 m)
Flur/Gelände
41,1 km
Rodalben
(259 m)
Dorf
42,6 km
Baumbusch
(360 m)
Flur/Gelände
42,7 km
Toureninfo

Erleben Sie den Zauber des Waldes und der Felsen auf dem 1. zertifizierten Qualitätsweg Wanderbares Deutschland in der Pfalz, dem Rodalber Felsenwanderweg. Ein Naturerlebnis der Spitzenklasse!

Technik
2 / 6
Kondition
6 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
6 / 6
Ganzjährig begehbar
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
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Gipfelstürmer-Sitzgruppe mit Blick ins Clauser Tal
Gipfelstürmer-Sitzgruppe mit Blick ins Clauser Tal
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Wanderer am Saufelsen auf dem Rodalber Felsenwanderweg
Wanderer am Saufelsen auf dem Rodalber Felsenwanderweg
© Pfälzerwald Tourismus e.V. - Christian Fernández Gamio
Rastplatz beim Hirschbrunnen am Rodalber Felsenwanderweg
Rastplatz beim Hirschbrunnen am Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Blick von der Kanzelplattform auf Rodalben
Blick von der Kanzelplattform auf Rodalben
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Naturdenkmal obere Bärenhöhle
Naturdenkmal obere Bärenhöhle
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Gipfelstürmerhütte mit Sitzgruppen am Rodalber Felsenwanderweg
Gipfelstürmerhütte mit Sitzgruppen am Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Karl-May-Felsen am Rodalber Felsenwanderweg
Karl-May-Felsen am Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Auf dem Rodalber Felsenwanderweg
Auf dem Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Wassertretbecken mit Bärenskulptur unterhalb des Naturdenkmals Bärenhöhle
Wassertretbecken mit Bärenskulptur unterhalb des Naturdenkmals Bärenhöhle
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
PWV-Hilschberghaus
PWV-Hilschberghaus
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Rastplatz an den Hungerpfuhlfelsen
Rastplatz an den Hungerpfuhlfelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Romantisches Clauser Tal beim Kuhfelsen
Romantisches Clauser Tal beim Kuhfelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Saufelsen
Saufelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Auf dem Rodalber Felsenwanderweg
Auf dem Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Felsen Am Rappenteich mit Sitzgruppe
Felsen Am Rappenteich mit Sitzgruppe
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Panoramaterrasse des PWV-Hilschberghauses
Panoramaterrasse des PWV-Hilschberghauses
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Treppe hoch zur Kanzel-Aussichtsplattform
Treppe hoch zur Kanzel-Aussichtsplattform
© Gräfensteiner Land Tourismus
Familienpicknick am Bruderfelsen bei Rodalben
Familienpicknick am Bruderfelsen bei Rodalben
© Gräfensteiner Land Tourismus - Christian Gamio
Felsen mit Einschlüssen am Rodalber Felsenwanderweg
Felsen mit Einschlüssen am Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Karl-May-Felsen
Karl-May-Felsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Lindersbachfelsen
Lindersbachfelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Wanderin beim Krappenfelsen auf dem Rodalber Felsenwanderweg
Wanderin beim Krappenfelsen auf dem Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Harald Kröher
Naturdenkmal obere Bärenhöhle
Naturdenkmal obere Bärenhöhle
© Gräfensteiner Land Tourismus - Harald Kröher
Panoramaterrasse des PWV-Hilschberghauses
Panoramaterrasse des PWV-Hilschberghauses
© Gräfensteiner Land Tourismus - Harald Kröher
Felsmassiv Alte Burg
Felsmassiv Alte Burg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Schweinefelsen
Schweinefelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Dekan-Ehling-Schutzhütte mit Sitzgruppen
Dekan-Ehling-Schutzhütte mit Sitzgruppen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Felsmassiv "Alte Burg"
Felsmassiv "Alte Burg"
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Wanderer am Krappenfelsen auf dem Rodalber Felsenwanderweg
Wanderer am Krappenfelsen auf dem Rodalber Felsenwanderweg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Harald Kröher
Blick auf Rodalben von der Alten Burg
Blick auf Rodalben von der Alten Burg
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Bruderfelsen im Winter
Bruderfelsen im Winter
© Gräfensteiner Land Tourismus - Daniela Loreth
Felsenwanderweg bei den Karl-May-Felsen
Felsenwanderweg bei den Karl-May-Felsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Blick vom PWV-Hilschberghaus auf Rodalben
Blick vom PWV-Hilschberghaus auf Rodalben
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Geschützte Sitzgruppen an den Hettersbachfelsen
Geschützte Sitzgruppen an den Hettersbachfelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Naturdenkmal untere Bärenhöhle
Naturdenkmal untere Bärenhöhle
© Gräfensteiner Land Tourismus - Harald Kröher
Geißbühlkopffelsen
Geißbühlkopffelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Bruderfelsen im Herbst
Bruderfelsen im Herbst
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Teufelshütte mit Wassertretbecken am Osterbrunnen
Teufelshütte mit Wassertretbecken am Osterbrunnen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Dirk Weber
Rastplatz an den Hungerpfuhlfelsen
Rastplatz an den Hungerpfuhlfelsen
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Kanzelfelsen mit Sitzgruppe
Kanzelfelsen mit Sitzgruppe
© Gräfensteiner Land Tourismus - Thomas Russold
Familie am Wanderbahnhof Rodalben
Familie am Wanderbahnhof Rodalben
© Gräfensteiner Land Tourismus - Christian Gamio
Logo der Urlaubsregion Gräfensteiner Land
Logo der Urlaubsregion Gräfensteiner Land
© Gräfensteiner Land Tourismus - Bettina Mertz
Ein Weg der WANDERarena Pfälzerwald-Nordvogesen
Ein Weg der WANDERarena Pfälzerwald-Nordvogesen
© Pfälzerwald Tourismus e.V.
Ein Weg des Wandermenü Pfalz
Ein Weg des Wandermenü Pfalz
© Pfalz.Touristik
Auszeichnung zu Platz 2 unter den Mehrtagestouren bei Deutschlands Schönster Wanderweg 2022
Auszeichnung zu Platz 2 unter den Mehrtagestouren bei Deutschlands Schönster Wanderweg 2022
© Wandermagazin
Weginformationen
Wegverlauf
Start- und Ziel der ca. 44 Kilometer langen Wanderung, die man gerne auch in Etappen erwandern kann, ist der Wanderbahnhof in der Bahnhofstraße. Über die Marienbrücke, die Baumbusch- und die Bergstraße gelangt man so zum Felsenwanderweg, der - stets auf halber Berghöhe - vorbei an unzähligen, beeindruckenden Buntsandsteinformationen rund um die schöne Stadt im Rodalbtal mit all seinen Seitentälern führt.  An zahlreichen, markanten Stellen findet man rustikale Schutzhütten bzw. gemütliche Sitzgelegenheiten, die geradewegs zum Rasten, Verweilen und die Seele baumeln lassen einladen.

Auf dem Felsenwanderweg angekommen findet man zunächst - oberhalb des Fohnbachtals gelegen - den sog. "Alten Bierkeller". Vorbei am Schlangenbrunnen, den Fohnbach- und Kiesfelsen kommt man schließlich zum beeindruckenden Felsmassiv "Alte Burg", welches früher - als vorgeschichtliche Fliehburg - der keltischen Ur-Bevölkerung des gesamten Tales mit all ihrem Vieh und samt tragbarer Habe bei Überfällen als Rückzugsort diente. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über die Dächer von Rodalben, die man bei einer ersten Rast in Ruhe genießen kann. Abends wird die "Alte Burg" dann angestrahlt, so dass sie schon von weithin gut zu sehen ist.

Nächste Highlights entlang des Weges sind die mächtigen Hettersbach- und Horbergfelsen mit weiteren Picknickmöglichkeiten. Im Hettersbachtal, das man hierbei umläuft, befinden sich im Übrigen auch die Gaststätte Zur Alten Burg (aktuell wegen Pächterwechsels geschlossen), die man gerne für eine Einkehr nutzen kann - und die Wohnmobilstellplätze des Spielmannszugs Rodalben, eine der zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten in Rodalben. Nachdem man auch das Horbergtal umlaufen hat, muss man schließlich ein Stück durch den Ort gehen. Über den Petersberger Weg, die Zweibrücker Straße und den steilen Eischweiler Weg gelangt man so zurück in den herrlichen, lichtdurchfluteten Mischwald. Im Bereich des Mühlkopf führt die Tour schließlich in östlicher Richtung weiter, wofür man spitzwinklig rechts abbiegen muss.

Nun passiert man weitere, sehenswerte Zeitzeugen aus Buntsandstein, ehe man am Ende des Hodentals zum Osterbrunnen und der Teufelshütte gelangt. Hier besteht die Möglichkeit, seine Füße in einer schönen Wassertretanlage zu kühlen und ein wenig zu Rasten bzw. - bei schlechten Witterungsverhältnissen - kurzzeitig in der Hütte Schutz zu suchen. Im weiteren Verlauf führt der Weg an den wunderschönen Maibrunnenfelsen vorbei ins Leiterstal, wo sich auch der Friedhof der Stadt Rodalben befindet. 

Nachdem man den Talkessel verlassen hat, folgt der Aufstieg in Richtung des Kanzelfelsens mit seiner geschützt unter einem Felsvorsprung liegenden Sitzgruppe. Kurz bevor man diese erreicht, sollte man jedoch keinesfalls versäumen, einen kurzen Abstecher steil hoch zur Aussichtsplattform zu machen, von der aus man wunderbar den alten Ortskern von Rodalben mit seinen historischen Gebäuden wie der Marienkirche und dem Geburtshaus von Dr. Johann Peter Frank sehen kann.

Der Felsenwanderweg führt jedoch weiter am Schweinefelsmassiv mit seinen kleinen Höhlen und Stollen, die aufgrund ihrer geringen Durchgangshöhe gerade bei Kindern beliebt sind (Achtung: Taschenlampe/Taschenlampen-APP erforderlich), vorbei, umrundet das idyllische Lindersbachtal mit der Geißendelle sowie den mächtigen Lindersbachfelsen und führt schließlich weiter ins Tal Am Haweracker. An dessen Ende liegt - nur wenige Meter unterhalb - das Vereinsheim der Schützengesellschaft 1900 Rodalben e.V..

Von hier aus führt der Pfad - immer in südwestlicher Richtung - hoch hinaus zum weithin bekannten Hilschberghaus des örtlichen Pfälzerwaldvereins mit seinem neu angebauten, markanten Turm (weitere Doppelzimmer und Tagungsräumlichkeiten), das mit seiner deftigen Pfälzer Küche und der großen, sonnigen Panoramaterrasse in prädestinierter Lage sowie einem schönen Biergarten für eine zünftige Einkehr in gemütlicher Atmosphäre genutzt werden kann. Kinder können sich hier auf dem Spielplatz nach Herzenslust austoben.

Vom Hilschberghaus aus führt die Tour schließlich eine ganze Weile nach Osten, wobei man nacheinander Krappen-, Hilschberg-, Sau-, Rappenteich- sowie vorderen und hinteren Rappenkopffelsen passiert. All diese Felsformationen sind auf ihre Art interessant, absolut sehenswert und teils mit weiteren Sitzgruppen oder Bänken ausgestattet. Insbesondere die extrem hohen Felswände des Saufelsens und die "überdachte" Sitzgruppe am Rappenteichfelsen beeindrucken doch sehr.  Aber auch die überall sichtbaren Auswaschungen, Buntsandsteinstrukturen und -schichten sowie Felseinschlüsse versetzen naturverliebte Menschen mit einem Auge für die wunderbaren Kleinigkeiten am Wegesrand immer wieder neu in Begeisterung. 

Am östlichen Ortsende von Rodalben erreicht man schließlich das weitläufige Clauser Tal, wo der Felsenwanderweg - großteils über Clauser Gemarkung - nach Norden führt. Abseits von allen Straßen kann man hier die Stille und Abgeschiedenheit des Naturparks Pfälzerwald genießen. Nach einer Weile gelangt man so zur Gipfelstürmer-Sitzgruppe, von der aus man eine wunderbare Aussicht auf das Tal und die umliegenden Naturparkwälder genießen kann. Nur wenige Meter weiter folgt dann die Gipfelstürmer-Schutzhütte, die mit ihren Sitzgelegenheiten zum Rasten und Picknicken geradezu einlädt. Nachdem man nun auch noch an einem kleinen Brunnen vorbei gekommen ist und den Pilzfelsen hinter sich gelassen hat, gelangt man ans äußerste Ende des romantischen Clauser Tals und zum Kuhfelsen, in dessen mächtigem Schutz sich in früheren Zeiten schon die Hirten niederließen. Auch an den hier vorhandenen Sitzgruppen kann man nochmals rasten und sich stärken.

Das Clauser Tal mit seinen Quellen und Bächlein hat seinen ganz eigenen Charme und wird Sie mit Sicherheit verzaubern. Von hier aus führt der Felsenwanderweg auf der anderen Seite des Tals nach Süden, zunächst zu den Eisenbörnchen-Felsen und dann, nachdem man das Wiesental mit seinem Damwildgehege (Partnerbetriebs des Unesco-Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, der u. a. auch geführte Wanderungen und Schulungen anbietet, Kontakt: Damtierhaltung Clausen, Alfred Weber junior, Tel. 0173-6660160) durchquert hat, hoch hinaus zu den Klaus- und Fuchsfelsen. Nach dem Fuchsfelsen führt die Tour schließlich nach rechts über einen Pfad hinab ins Tal, wo man über den Talweg in südlicher Richtung zum Hirschbrunnen und dem dort befindlichen Wanderparkplatz gelangt.

Nun muss man die L497 zwischen Rodalben und Münchweiler/Rodalb überqueren und gelangt so zu einer kleinen Holzbrücke, die über die Rodalb führt. Hier, nahe des Hirschbrunnen, befindet ein idyllisch gelegener Rastplatz, der gerne genutzt werden darf.  Das Rodalbtal ist wildromantisch, da der Bachlauf wunderschön mäandrierend ist und die Ufer mit gewässerbegleitenden Gehölzen bewachsen sind. Von hier aus gelangt man in südwestlicher Richtung zum Ortsteil Rodalben-Neuhof. Dort folgt man kurz der Straße in Richtung Neuhof und gelangt so, indem man scharf links abbiegt, in die Neulandstraße.

Am Ende dieser Straße führt der Felsenwanderweg schließlich über einen kleinen Pfad linkerhand nach Osten. Nach wenigen Metern hält man sich schließlich rechts und kurz darauf wieder rechts. Nun geht es bergan zum Hohen Kopf mit seinen urigen Felsen und der "Fledermaushöhle". Gerade für Kinder ist diese mit dem kleinen, kuppelartigen Raum am Ende interessant, da man sie nur über einen niedrigen Tunnel, in dem sich auch große Kinder leicht bücken müssen, erreicht. Taschenlampen bzw. Handys mit Taschenlampen-APP sind auch hier erforderlich, da man ansonsten nichts sieht. Ein Stück weiter befinden sich dann die bekannten Karl-May-Felsen, die durchaus als Filmkulisse für die Winnetou-Filme hätten dienen können, so wild-romantisch, wie sie sich rechts und links des Pfads in die tolle Landschaft einfügen.

So gelangt man - weit oberhalb von weitläufigen Wiesen- und Weideflächen wie Hungerpfuhl und Gemerstal - zur Hungerpfuhlquelle. Nachdem man diese passiert hat folgen zunächst die Hungerpfuhl- und etwas später die Seibelsbachfelsen, ehe sich dem Wanderer mit der Dekan-Ehling-Schutzhütte eine weitere Rast- und Picknickmöglichkeit bietet. Diese ist dem verstorbenen Dekan Martin Ehling gewidmet, der lange Jahre in Rodalben als Pfarrer tätig war.

Von hier aus führt der Weg ins idyllische Langenbachtal mit seinem kleinen, naturbelassenen Bachlauf. Vorbei am geschützten Rastplatz der Wüstlangenbachfelsen und den beeindruckenden Langenbachfelsen gelangt man schließlich zum bekannten Naturdenkmal Bärenhöhle, der größten natürlichen Felsenhöhle der Pfalz. In ihr entspringt eine Quelle, die als Bächlein über einen kleinen Wasserfall ins Tal führt. Dort findet man neben einer Sandstein-Bärenskulptur des örtlichen Künstlers Stephan Müller auch eine natürliche Wassertretanlage sowie diverse Sitzgelegenheiten. Diese, wie auch die Bänke und Tische an der der oberen Bärenhöhle, laden geradewegs dazu ein, zu verweilen und diesen Naturtempel der Ruhe und Erholung in vollen Zügen zu genießen. Beachten Sie bitte, dass die Bärenhöhle sozusagen "zweistöckig" ist und sehen Sie sich sowohl die direkt am Weg gelegene, riesige obere, als auch die etwas kleinere, aber nicht minder interessante untere Höhle an. Beide sind bezaubernd und werden sie in ihren Bann ziehen.

Von der Bärenhöhle aus hat man nun 2 Möglichkeiten:

Entweder man bleibt unten im romantischen Tal und folgt dem relativ breiten, nahezu ebenen Weg immer entlang des Bachlaufs in nördöstlicher Richtung, ehe man nach etwa eineinhalb Kilometern links abbiegt und steil Richtung L482 und Bruderfelsen abbiegt.

Oder aber man geht über den Zick-Zack-Weg wieder hoch zur oberen Bärenhöhle, biegt dort rechts ab und gelangt so auf dem Felsenwanderweg durch herrliche, lichtdurchflutete Mischwälder - vorbei an zahlreichen weiteren, interessanten Felsgebilden wie z. B. den Wasserfelsen - ebenfalls immer weiter in nordöstlicher Richtung. Auf dieser Route kommt man an kleinen Quellen vorbei bzw. kreuzen Rinnsale den Pfad, was sich auch an der üppigen Vegetation mit Farnen und anderen, die Feuchtigkeit liebenden Pflanzen, zeigt. Nach etwa 1.800 Metern gelangt man ebenfalls zur L482, im Volksmund in Anlehnung an das berühmte Naturdenkmal auch "Bärenhalde" genannt, die man vorsichtig überqueren muss.

Gegenüber beginnt nun der letzte, kleinere aber steile Anstieg der Tour zum Bruderfelsen. Dieser thront hoch über der Stadt Rodalben und stellt ihr Wahrzeichen dar. Der Sage nach soll es sich bei den mächtigen, von Witterung und Erosion geformten Sandsteinsäulen um zwei Brüder handeln, die im heftigen Streit um eine Frau zu Stein erstarrt sind. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über weite Teile von Rodalben. Eine Sitzgruppe und eine Bank laden dazu ein, an diesem schönen Platz noch etwas zu Verweilen. Unterhalb des Bruderfelsens gelegen befindet sich im Übrigen die Verbandsgemeindeverwaltung mit der Tourist-Information Gräfensteiner Land.

Unweit von hier beginnt schließlich der Rückweg, vorbei am „Alten Bierkeller“ hinunter zum Wanderbahnhof, wo der Felsenwanderweg schließlich endet. Ganz in der Nähe, an der Ecke Bahnhof-/Dr.Johann-Peter-Frank-Straße gibt es im Übrigen 2 Wohnmobilstellplätze ohne Ver- und Entsorgung, die kostenlos genutzt werden können.

Nach Abschluss der Wanderung bietet Rodalben mit seinen zahlreichen Gaststätten, Restaurants, Kneipen und Cafés vielfältige Einkehrmöglichkeiten, um einen rundum gelungenen Tag in gemütlicher Atmosphäre abzuschließen.

Aufgrund der Länge der Tour bietet es sich an, den Felsenwanderweg in mehreren Etappen zu erwandern. Auskünfte und individuelle Etappenvorschläge erhalten Sie bei der Tourist-Information Gräfensteiner Land (tourist@graefensteiner-land.de, 06331 - 234180). Zudem gibt es dort auch entsprechendes Karten- und Infomaterial.

Geologische Highlights

Ja

Familientauglich

Ja

Ausrüstung
Für unsere Wandertouren empfehlen wir die folgende Ausstattung als Standard: Festes Schuhwerk Dem Wetter angepasste Kleidung Sonnen- und Regenschutz Ausreichender Vorrat an Essen und Getränken (Rucksackverpflegung), da nicht überall Einkehr-/Einkaufsmöglichkeiten vorhanden bzw. geöffnet sind Wanderkarte (vgl. Sicherheitshinweise)
Sicherheitshinweise
Wandern auf Naturpfaden und Wegen - Trotz der Markierung empfehlen wir aus Sicherheitsgründen, immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, sodass man zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet. Wegsperrungen und Umleitungen sind unbedingt zu beachten! 

Besonders im Herbst ist u. a. auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art muss bei Wanderungen immer gerechnet werden. Falls man bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung ist, dass diese nicht begehbar sind, sollte man sie besser umgehen. 

Außerdem sind grundsätzlich nicht alle Felsen oder Abhänge mit Seilen oder Geländern gesichert. Teilweise ist Trittsicherheit erforderlich. Felsen sollten insbesondere von Kindern nicht beklettert werden, da gerade der brüchige Sandstein für Laien eine Absturzgefahr darstellt. Geländer und Absturzsicherungen dürfen niemals überklettert werden (Lebensgefahr). 

Hinweis - Wir sind stets bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten oder Jagdgesellschaften auftreten, auf dieser Plattform anzukündigen. Trotzdem gibt es Situationen, in denen Wanderwege gesperrt sind und wir vielleicht nicht informiert wurden. Sollten Sie unerwartet auf eine solche Wegsperrung oder Umleitung treffen, bitten wir Sie, die Hinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit unbedingt zu beachten.

Anreiseinformationen
Anreise
B10, Ausfahrt Münchweiler/Rodalb, L496 Richtung Rodalben, diese wird nach der Abfahrt Richtung Merzalben zur L497, dieser folgen bis zur Ausfahrt Richtung Rodalben-Stadtmitte/Clausen, hier geradeaus der Hauptstraße folgen, links abbiegen in die Straße Am Spiegelbrunnen, an deren Ende rechts abbiegen in die Bahnhofstraße. Der Bahnhof, von wo aus die Tour startet, liegt dort linkerhand.

B270, im Bereich Donsieders-Biebermühle auf L497 Richtung Rodalben wechseln, auf dieser fahren bis zur Ausfahrt Rodalben-Stadtmitte/Pirmasens, rechts abbiegen auf L482 (Pirmasenser Straße), von dieser aus an der Kreuzung links in die Hauptstraße einbiegen, nochmals links abbiegen in die Straße Am Spiegelbrunnen, an deren Ende schließlich rechts abbiegen in die Bahnhofstraße. Der Bahnhof, von wo aus die Tour startet, liegt dort linkerhand.

L482 aus Richtung Clausen/Donsieders, dieser folgen Richtung Pirmasens, Lindersbachstraße bis zum Ende durch fahren, dort rechts in die Hauptstraße einbiegen, dann zunächst geradeaus und dann links abbiegen in die Straße Am Spiegelbrunnen, an deren Ende schließlich rechts abbiegen in die Bahnhofstraße. Der Bahnhof, von wo aus die Tour startet, liegt dort linkerhand.

L482 aus Richtung Pirmasens, diese wird innerorts zur Pirmasenser Straße, links abbiegen in die Hauptstraße, dann gleich wieder links abbiegen in die Straße Am Spiegelbrunnen, an deren Ende schließlich rechts abbiegen in die Bahnhofstraße. Der Bahnhof, von wo aus die Tour startet, liegt dort linkerhand.

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Zug (VRN) oder Linienbus des Südwestpfalz Nahverkehr (Linie 249 Rodalben-Pirmasens  oder 248 Waldfischbach-Pirmasens) zum Wanderbahnhof Rodalben, der Start- und Zielpunkt der Tour ist. Fahrplanauskunft über die Webseiten der Bahn und der Verkehrsverbünde oder die APPs „DB Navigator“ oder „myVRN“. Ideale Fahrkartenangebote wie z. B. das Rheinland-Pfalz-Ticket machen die Bahnanreise zudem zu einem preiswerten Vergnügen. Ergänzend gibt es von den Bushaltestellen im Gebiet der Verbandsgemeinde Rodalben aus auch die Anrufsammeltaxi-Linie 2571.
Parken
Das Parken am Wanderbahnhof Rodalben selbst ist kostenlos, teils aber auf zwei Stunden begrenzt. Wenige Meter entfernt davon, ebenfalls noch in der Bahnhofstraße, gibt es allerdings auch zahlreiche Parkplätze ohne diese Zeitbeschränkung sowie zwei kostenlose Wohnmobilstellplätze.

Außerdem gibt es am Felsenwanderweg, der durchaus in mehreren Etappen erwandert werden kann, auch noch mehrere weitere, kostenlose Wanderparkplätze, von denen man in die Tour einsteigen kann. Nähere Auskünfte zur Anfahrt bzw. Etappenvorschläge erhalten Sie bei der Tourist-Information Gräfensteiner Land (tourist@graefensteiner-land.de, 06331 - 234180).

Bitte parken Sie grundsätzlich nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen und halten Sie unbedingt Zufahrten für Rettungsfahrzeuge sowie Arbeitswege im Wald frei. Zur Übernachtung im Camper & Caravan nutzen Sie bitte nur explizit dafür ausgewiesene Wohnmobilstellplätze. Neben den vorgenannten im Zentrum von Rodalben gibt es im Übrigen auch noch welche In der Hettersbach, einem ruhigen Seitental von Rodalben.

Zusatzinfos & Tipps
Zertifikat Wunderbares Deutschland

Ja

Schwierigkeitsgrad

T2

Zusatzinfos
Tipps

Nehmen Sie sich Zeit, planen Sie den Weg in 2-3 Etappen mit Rucksackverpflegung und begeben Sie sich wie ein Pfadfinder auf grandiose Abenteuertour!

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