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Karte
Gisinger
mittel
Wanderung
11,03 km
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Gisinger

mittel
Wanderung 4,0
Distanz
11,03 km
Dauer
03:00 h
Aufstieg
214 hm
Seehöhe
228 - 377 m

Gleich zu Beginn der Wanderung der kulturelle Höhepunkt: In einem der alten Gisinger Bauernhäuser befindet sich das Heimat- und Bauernmuseum „Haus Saargau.“ Das originalgetreu restaurierte Lothringer Bauernhaus...

Beschreibung

Gleich zu Beginn der Wanderung der kulturelle Höhepunkt: In einem der alten Gisinger Bauernhäuser befindet sich das Heimat- und Bauernmuseum „Haus Saargau.“ Das originalgetreu restaurierte Lothringer Bauernhaus aus dem 18 Jahrhundert beherbergt neben altlothringischen Möbeln Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im 1000 Quadratmeter großen Garten wachsen Kräuter- und Würzpflanzen.

Bereits im Anstieg zum Gipfel des Gallenbergs weite Blicke ins Land, auf der einen Seite reicht der Blick bis in Dreiländereck, Deutschland, Frankreich und Luxemburg, auf der anderen Seite bis ins Saartal, die Bergehalde der ehemaligen Grube Duhamel in Ensdorf ist gut zu erkennen. Im ausgedehnten Waldgebiet über Schichten des Mittleren Muschelkalks unterhalb von Gisingen der erste geologischer Höhepunkt: eine Kalktufftreppe des kalkhaltigen Leitersteiner Baches. Im Bachbett kann man Steine, Blätter und Zweige entdecken, die von einer Kalkkruste überzogen sind. Es folgt die Leitersbacher Quelle am Leitersbacher Born, das Naturdenkmal „Pastorgrät“  sowie das Itzbacher Tal. Dort befinde sich ein weiterer geologischer Höhepunkt: Die „Grott“ auch „Raufels“ genannt. In einer von Buntsandstein geprägten Umgebung findet sich ein  riesengroßer, grauer Felsen aus Kalkstein, entstanden durch das stark kalkhaltige und kohlenstoffdioxidreiche Wasser des höher gelegenen Lehrborns.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 63 Erlebnispunkten bewertet.

Wegverlauf
Gisingen
(335 m)
Dorf
0,0 km
Gallenberg
(377 m)
Gipfel
1,9 km
Blick auf Siersburg
(345 m)
Aussichtspunkt
8,1 km
Gisingen
(335 m)
Dorf
10,6 km
Tratoria da Michele
(332 m)
Restaurant
10,7 km
Wegverlauf
Karte
Gisinger
mittel
Wanderung
11,03 km
Gisingen
(335 m)
Dorf
0,0 km
Gallenberg
(377 m)
Gipfel
1,9 km
Blick auf Siersburg
(345 m)
Aussichtspunkt
8,1 km
Gisingen
(335 m)
Dorf
10,6 km
Tratoria da Michele
(332 m)
Restaurant
10,7 km
Toureninfo

This trail called `Gisinger` after the village of Gisingen treats hikers to wonderful panoramic views of the Saargau region, the Saar valley and the Lorraine region. On this varied hike, ramblers can discover Gisingen and its surrounding cultural monuments as well as rugged valleys and rock formations, open meadows and large forests.

Technik
k.A.
Kondition
2 / 6
Landschaft
4 / 6
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Klaus Wallach
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Karte
Gisinger
mittel
Wanderung
11,03 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Vom Wanderparkplatz und Gisinger Kirmesplatz folgt man nun zunächst einem kurzen Teilstück der „Viezstraße“ (L352) in Richtung Sportplatz, biegt nach rechts und gelangt zu saftigen Wiesen und Feuchtwiesen entlang des Weinbaches. Nach Durchqueren eines kleinen Waldstückes gelangt man zu zwei Angelweihern. In dem angrenzenden jungen Waldstück steht das älteste Gisinger Wegekreuz aus dem Jahr 1807. Unterhalb der heutigen Weiher sind die Reste eines alten Mühlweiherdammes aus dem 18. Jahrhundert noch erkennbar.

Nun steigt man an Bäumen und abwechslungsreichem Buschwerk vorbei zu den Höhen des Gallenberges, dem höchsten Punkt der Gisinger Gemarkung, auf dem die Schichten des Oberen Muschelkalkes zu Tage treten. Heute kaum noch erkennbar, wurden hier bis ins 19. Jahrhundert Kalksteinbrüche und Kalköfen betrieben. Hier sieht man über die sanften Saargau-Hügelflächen bis über die Grenze nach Frankreich und auf dem anschließenden Banngrenzweg zwischen Rammelfangen und Gisingen eröffnen sich herrliche Panoramen sowohl über das Niedland in Richtung Mosel als auch in Richtung Gisingen auf den Scheidberg bzw. bis hinunter ins Saartal. Hinter dem Modellflugplatz steigt man vorbei an naturnahen Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien sowie anStreuobstwiesen der „Husterheck“ hinab über Schichten des Mittleren Muschelkalkes zu den„Dachslöchern“ und „Gräten“ im Buntsandstein des Gisinger Waldes. Besondere Sehenswürdigkeiten sind dort drei geologische Naturdenkmale. Zunächst steigt man entlang einer Kalktufftreppe, die ein Produkt des kalkhaltigen Wassers des Leitersteiner Baches ist. Im Bachbett entdeckt man Steine, Blätter und Zweige, die von einer Kalkkruste überzogen sind. Hier ist durch den Vorgang der Kalksinterung Kalksinter oder Kalktuff entstanden. Am Waldrand vorbei gelangt man zur Leitersteiner Quelle am Leitersteiner Born, der sowohl Viehtränke als auch Trinkwasser und Waschbrunnen für Gisingen war.

Von dort aus führt der Weg weiter zum Naturdenkmal „Pastorsgrät“; eine tief in den Sandstein eingeschnittene Schlucht, geschaffen von einem kleinen Rinnsal, das in einem Wasserfall zu Tal stürzt. Dieser tiefe Einschnitt gibt einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Erde, zeigt den obersten Teil des Mittleren Buntsandsteins und ein Profil des Oberen Buntsandsteins. Ein monumentales Ergebnis der Kalksinterung findet man dem Weg folgend mit der „Grott". Unter diesem mächtigen Fels befand sich noch bis in die Dreißigerjahre des vorigen Jahrhunderts eine Tropfsteinhöhle, die inzwischen eingestürzt ist. Man gelangt von dort zum tiefsten Punkt der Gisinger Gemarkung und findet dort Reste einer ehemaligen Kneippanlage sowie einen ehemaligen Festplatz. Entlang des Itzbachs folgt man durch den Itzbacher Laubwald einer idylischen Waldwiesenlandschaft, um durch Misch- und Nadelwald an eine Schutzhütte am nördlichsten Gisinger Punkt mit herrlichen Blick auf Siersburg zu gelangen. Entlang des Golfplatzes geht es nun in Richtung Oberlimberg. Am „Landgraben“, der Grenze zur Gemarkung Oberlimberg, sind noch Reste einer keltischen Wallanlage zu erahnen; am Friedhof überquert man dann dort die Straße.

Am Abgrund zum „Mookenloch“ geht man entlang der Gisinger Gemarkungsgrenze, die an dieser Stelle von 1697 bis 1718 auch Staatsgrenze zur französichen Exklave Saarlouis war. Im Bereich eines ehemaligen Steinbruchs wurde eine alte Baumbrücke über eine Grät durch eine neue Baumbrücke überbaut. Hier im Wald an der Grenze zum Villeroyschen Forst findet sich auch ein Gedenkstein, der an einen hier zu Tode gekommenen Revierförster erinnert. Über Streuobstwiesen erreicht man wieder freie Saargau-Feldlandschaften mit Blick aufs Saartal.

Der Weg führt nun an einen Hohlweg mit altem Eichenbestand vorbei über eine große freie Wiese zurück über den Oberlimberger Weg in den Ort auf die Gaustraße. Von dort sind es nur noch wenige Meter zum Wanderparkplatz. Alternativ findet man in der Gaustraße aber auch mehrere Einkehrmöglichkeiten. In der Straße zum Scheidberg, können Sie ergänzend einige renovierte Lothringer Bauernhäuser entdecken, die restauriert an das frühe Ortsbild von Gisingen erinnern. Eines dieser Lothringer Bauernhäuser ist das „Haus Saargau“; hier befinden sich neben einem bäuerlichen Museum ein Informationszentrum des Naturparks Saar –Hunsrück sowie ein Büro der Tourist – Information des Landkreises Saarlouis. Altlothringische Möbel aus der Sammlung des Pfarrers Louis Pinck (1873 – 1940), Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens aus dem 19. / 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung alter Kamin- , Taken- und Ofenplatten geben einen Eindruck vom Leben unserer Vorfahren. Ein besonderes Schmuckstück ist der nach altem Vorbild angelegte Bauerngarten, eingegliedert in die Reihe der "Gärten ohne Grenzen". Die unmittelbar in der Nähe liegende Kirche „St. Andreas“ besitzt sowohl im Pfarrgarten als auch im Inneren die Möglichkeit einer besinnlichen Rast. Im Pfarrgarten ist neben einem historischen Kreuzsockel der ehemaligen Gisinger Kappelle auch ein modernes Kruzifix des saarländischen Bildhauers Leo Kornbrust zu bewundern. Im Inneren der Kirche laden neben Heiligenfiguren ein Kreuzweg des Bildhauers Heinz Oliberius sowie Kirchenfenster des Benediktinerpaters Bernhard (Robert Köck) zu einer besinnlichen Schlussrast ein.

Sicherheitshinweise
 

Please note:

Entering the forest and using the hiking trails is always at one’s own risk.

Depending on season and weather individual legs of hiking trails require a particularly sure foot. Therefore, please make sure to wear hiking shoes with rugged soles for traction and clothes that are appropriate for the respective season and weather conditions.

Anreiseinformationen
Anreise

A620 , auf A620 Ausfahrt 2-Wallerfangen,

Hauptstraße, Lothringer Str. und Schloßbergstraße bis L352 in Wallerfangen nehmen

Parkplätze am Dorfplatz Gisingen, Gaustr. 46, 66798 Gisingen-Wallerfangen

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Saarlouis.

SVV Linien 421, Haltestelle Abzweigung Oberlimberg,
Linie 422 Haltestelle Haus Saargau, Linie 423 Haltestelle Dreieck

Zusatzinfos & Tipps
Tipps

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