Goldtoni - Wandern - Ortler
Fotos unserer User
15 bis 16.07.2023 Von Sulden zur Payerhütte und am nächsten Morgen auf den Ortler und den gleichen weg wieder zurück *Beschreibung:* Nachdem wir über die Nacht in ca 6 Std mit dem Auto angereist waren...
15 bis 16.07.2023 Von Sulden zur Payerhütte und am nächsten Morgen auf den Ortler und den gleichen weg wieder zurück
Beschreibung: Nachdem wir über die Nacht in ca 6 Std mit dem Auto angereist waren kamen wir rechtzeitig zum Frühstück in Sulden an. Gegen Mittag starten wir vom Parkplatz auf die Tabarettahütte und ohne Stop weiter zur Payerhütte, wo wir den ganzen Nachmittag bei guten Wetter auf der Terrasse vor der Hütte verbringen. Aufgrund der ausgebuchten Hütte entschließen wir uns möglichst vor allen anderen zu starten um den morgendlichen Stau zu vermeiden. Wir starten also um 3:45 mit Stirnlampe von der Payerhütte. Da von uns vieren noch keiner am Ortler war stellt sich die Wegfindung im dunkeln dann doch als nicht so einfach heraus. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr Markierungen erwartet, in Wirklichkeit sind so gut wie keine Markierungen und dadurch das sehr viel im Fels zum gehen beziehungsweise zum klettern ist kann im dunkeln oft kein Weg ausgemacht werden, erst in schottrigen Passagen ist dieser wieder erkennbar. Dadurch das wir bestimmt 4-5 mal vom Weg abkommen sind, verlieren wir dann doch einiges an Zeit was aber durch den frühen Start kein großes Problem darstellt, außer das wir halt mehr am klettern sind als eigentlich nötig. Gegen 5:30 erreichen wir aber dann doch die Anseilstelle vorm Gletscher und haben damit die Felskletterei hinter uns. An einigen Stellen gibt es Ketten die es doch etwas einfacher machen, aber es sind auch viele sehr ausgesetzte Passagen die ungesichert zu Klettern sind. Im Aufstieg und im Dunkeln wo man nicht ganz so weit runter sieht, jedoch kein allzu großes Problem.
Über den Gletscher gehts dann eigentlich, bis auf eine richtige steile Stelle, ganz entspannt rauf bis zum Gipfel. Mitte Juli sind die Spalten gut sichtbar und trotzdem fest, teilweise darf man halt nicht über die Seracs, unter denen man rüberquert, nachdenken. Um so wärmer es wird um so größer die Gefahr das es hier zu einen unkontrollierten Eisbruch kommen kann. Im August würde ich die Tour dann schon nicht mehr machen, ist aber nur meine Meinung.
Um Punkt 8 Uhr erreichen wir schließlich den Gipfel wobei die letzten 150 Höhenmeter großteils im Nebel zu bewältigen waren. Auch am Gipfel haben wir nur wenig bis gar keine Sicht dafür aber einiges an Wind. Somit treten wir schon 10 Minuten später wieder den Rückweg an. Der Abstieg übern Gletscher ist wieder relativ unspektakulär aber wunderschön. Die Felskletterei können wir bis auf die Abseilstelle auch sehr gut und stressfrei bewältigen. bei der Abseilstelle sind wir vier aber dann doch die Stauverursacher da wir richtig abseilen, wobei die ganzen Bergführer mit ihren Gästen einfach nur mit dem Seil die Gäste runterbegleiten. Ich muss aber dankenswert festhalten das uns keiner von den Nachfolgenden Bergführern gestresst oder gar beschimpft hat. Um 12Uhr 15 erreichen wir dann schließlich sicher die Payerhütte und genießen dort noch für fast 2 Stunden den Ausblick das Essen und vor allem das kalte Bier. Zum Schluss gehts noch entspannt bis runter nach Sulden.
Alles in allem eine sehr schöne aber nicht ungefährliche Gipfeltour mit sehr guten Essen und natürlich auch Trinken auf der Payerhütte. Einen Dank an die Hüttenwirtin die noch sehr kurzfristig einen Schlafplatz für unseren vierten Begleiter organisiert hat, ursprünglich war die tour nur zu dritt geplant. Natürlich auch noch einen Herzlichen Dank an meine tollen Bergkameraden Kathi, Jan und Jochen.

Tabarettahütte, Payerhütte
komplette Hochtourenausrüstung
Sulden
Webcams der Tour
Aktivitäten entlang der Tour
Beliebte Touren in der Nähe
Verpasse keine Angebote und Inspirationen für deinen nächsten Urlaub
Deine E-Mail-Adresse wurde in den Verteiler eingetragen.
























































