AVDB - Etappe 5: Malga Erera - Val Canzoi – Rif. Boz
Vom grünen Wiesenplateau der Piani Eterni geht es hinab ins wilde Val Canzoi, wo der Lago della Stua wie ein Smaragd im Wald schimmert. Der Weg führt dann hinauf zu den offenen Almwiesen der Malga Alvis, zwischen...
Vom grünen Wiesenplateau der Piani Eterni geht es hinab ins wilde Val Canzoi, wo der Lago della Stua wie ein Smaragd im Wald schimmert. Der Weg führt dann hinauf zu den offenen Almwiesen der Malga Alvis, zwischen Lärchen und Stille, bis zum Erreichen des Passo Alvis. Von hier öffnet sich der Blick auf die südlichen Belluneser Dolomiten, bevor es sanft hinab zur Rifugio Boz geht, die in einer authentischen und einsamen alpinen Umgebung liegt.

Vom Pian dei Piani Eterni nimmt man den CAI-Weg 802, der in das Val Canzoi hinabführt (optionale steile Variante Porzil).
Man kreuzt die Talgrundstraße, verlässt sie aber fast sofort für einen Pfad links, der den Caorame-Bach überquert und zu den Case Tumitano hinaufsteigt.
Von dort nimmt man den CAI-Weg 811 in Richtung Malga Alvis. Der Aufstieg erfolgt allmählich im Wald, zuerst auf einem Schotterweg, dann auf einem Pfad, bis zur Mulde von Alvis (Möglichkeit zur Rast bei der Hütte und dem Biwak).
Der Anstieg geht in Serpentinen weiter zum Passo di Alvis (1880 m). Von hier geht es kurz hinab zur Rifugio Boz (1718 m) auf demselben CAI-Weg 811.
Ja
Ja
Die Alta Via zu begehen erfordert eine geeignete Ausrüstung für den Hochgebirgsbereich. Unverzichtbar sind Wanderschuhe, Teleskopstöcke, technische Kleidung in Schichten, Regenjacke, Handschuhe und Mütze, auch im Sommer.
Mitführen sollte man einen Hüttenschlafsack (obligatorisch in Hütten), Erste-Hilfe-Set, Sonnenbrille, Sonnencreme, Powerbank, Stirnlampe mit Ersatzbatterien und eine gute Karte, die man mit einer Offline-GPS-App ergänzen kann.
Außerdem wird ein Insektenschutzspray und eine Zeckenzange empfohlen, da Zecken in der Höhe zunehmend vorkommen.
Die Alta Via Dolomiti Bellunesi ist eine anspruchsvolle Wanderung, die nur erfahrenen und gut trainierten Wanderern vorbehalten ist. Der Weg beinhaltet exponierte Stellen, technische Passagen und erfordert sicheren Tritt, Schwindelfreiheit und Orientierungssinn, insbesondere in den abgelegeneren Abschnitten.
Die Markierung (eine violette Glockenblume) ist an Schlüsselpunkten vorhanden, aber nicht immer durchgängig: Es ist fundamental, sich mit Karte und GPS orientieren zu können.
Freies Zelten ist nicht erlaubt: Das Aufstellen von Zelten ist nur mit Genehmigung bei einigen Hütten möglich. Es wird empfohlen, die Unterkünfte im Voraus zu kontaktieren, um Verfügbarkeit und Reservierungen zu klären.
Die empfohlene Zeit für die Begehung der Alta Via reicht von Mai bis September, wobei man Tage mit Schneerisiko oder unmittelbar nach starken Regenfällen meiden sollte. Aufgrund der Exposition und der Länge des Weges ist es wichtig, leicht, aber gut ausgerüstet zu starten.
Beachtet die „Regel der 3 Wechsel“: Einen Satz anziehen, einen sauberen im Rucksack und einen zum Trocknen. Entlang des Weges gibt es Hütten und Biwaks, aber es ist wichtig, sich im Voraus zu organisieren, besonders in Zeiten hoher Besucherzahl.
Für aktuelle Informationen zu Etappen und GPS-Tracks konsultiert die offizielle Website der Alta Via Dolomiti Bellunesi, die auch eine Kontaktmail bietet.
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