Von Venlo nach Kevelaer (Spargelfrühling) #LL2ROM N012 [Erkelenz-Kevelaer 3/3]
Wir starten in Venlo – erst noch mit Stadtgefühl, dann zieht es uns Schritt für Schritt hinaus ins offene Gelände. Es ist einer dieser Tage, an denen wir schnell in den Rhythmus kommen: ankommen, losgehen,...
Wir starten in Venlo – erst noch mit Stadtgefühl, dann zieht es uns Schritt für Schritt hinaus ins offene Gelände. Es ist einer dieser Tage, an denen wir schnell in den Rhythmus kommen: ankommen, losgehen, durchatmen. Und während wir uns auf den Weg Richtung Kevelaer machen, liegt dieses leise „Heute wird’s lang“ schon mit im Rucksack – nicht als Druck, eher als freundliche Erinnerung, dass rund 33 km machbar sind, aber eben Zeit brauchen.
Was diese Etappe so angenehm macht: Wir sind fast durchgehend weg von Straßen. Die Strecke führt zu etwa 98% nicht über Straßen – rund 80% gehen wir auf Wanderwegen, der Rest verteilt sich auf Bürgersteige und Radwege. Genau dadurch entsteht dieses ruhige Unterwegsgefühl: immer wieder kleine, tolle Waldflächen, kurze grüne Korridore und Grüngürtel, in denen wir das Tempo automatisch finden und die Gedanken mitlaufen dürfen.
Unterwegs wird die Strecke abwechslungsreich, ohne hektisch zu werden: Flur und Gelände, kleine Abschnitte, in denen wir die Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze spüren, und dann ein Moment, der hängen bleibt – das Überschreiten der Niers. Kein großes Spektakel, aber genau so ein Punkt, an dem wir innerlich kurz „Check“ machen: wieder ein Stück weiter, wieder ein Abschnitt, der sich wie eine Linie auf unserer Karte und wie ein Gedanke im Kopf festsetzt.
In Walbeck wird es besonders: Spargelfrühling am ersten Maisonntag – und dann auch noch die Begegnung mit der Spargelprinzessin aus Walbeck. Wir schmunzeln, weil das so herrlich in den Tag passt: ein bisschen regional, ein bisschen festlich, ein bisschen „genau jetzt“. Die Einkehr ist im Haus Deckers – eine Pause, die sich verdient anfühlt und uns nochmal erdet, bevor wir die nächsten Kilometer angehen. Gestärkt durch ein paar Wald- und Feldflächen kommt erreichen wir nach finalen 12 km den Wallfahrtsort Kevelaer.
Dies ist die in der Überschrift genannte Nachfolgetappe meines Wanderprojektes 2025 von Erkelenz nach Rom mit dem Namen LL2ROM. Mit dem Projekt unterstütze ich ein Projekt für Lungenkrebsprävention zugunsten betroffener Mitglieder freiwilliger Feuerwehren durch den Einsatz des Geruchssinns von Hunden (www.ll2rom.de).
Startet in Venlo und geht zunächst durch den städtischen Bereich in Richtung der ersten grünen Abschnitte außerhalb der Stadt. Haltet euch anschließend auf Wegen durch Flur und Gelände und orientiert euch grob an der Richtung Kevelaer – mit dem Gefühl, immer wieder nahe an der deutsch-niederländischen Grenze entlang zu wandern.
Bleibt möglichst konsequent auf den Wanderwegen: Die Route ist so angelegt, dass sie zu etwa 98% nicht über Straßen führt – rund 80% auf Wanderwegen, ergänzt durch Bürgersteige und Radwege.
Plant einen klaren Fixpunkt ein: die Überquerung der Niers. Danach bleibt ihr weiter auf ruhigen Wegen durch Gelände- und Feldabschnitte sowie durch kleine Waldflächen/Grüngürtel.
Steuert Walbeck als wichtigen Zwischenpunkt an. Hier bietet sich eine Pause an – besonders passend im Spargelfrühling. Kehrt beispielsweise im Haus Deckers ein, bevor ihr die zweite Tageshälfte angeht.
Geht nach der Einkehr weiter in Richtung Kevelaer und stellt euch darauf ein, dass sich das Wetter im Tagesverlauf ändern kann (bei uns wurde es am Nachmittag regnerisch).
In Kevelaer orientiert ihr euch in den Zielbereich der Wallfahrtsstadt und endet im Bereich der Wallfahrtskirche/der Kapellen.
Einfache Wanderausrüstung
Über die A61 nach Venlo/NL
Mit der DB nach Venlo
Am Bahnhof oder an Hotel Boveste Molen
Am ersten Maisonntag ist Spargelfest in Walbeck
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