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Der Auwald mit Flora und FaunaDas Augebiet, welches zum Baumgartner Burgfrieden zählt, ist größer als jenes von Marchegg oder Zwerndorf. Teile der Au stehen unter Naturschutz und im unteren Abschnitt hat der „World-Wildlife-Found" (WWF) im Jahr 1970 ein Reservat errichtet. Keine andere Waldformation ist so vielfältig wie der Auwald. Bestimmte Weiden und Pappelarten bilden die sogenannte weiche Au. Eichen, Ahorn, verschiedene Eschenarten und Hainbuchen schließen sich zur harten Au zusammen. Die zu Baumgarten gehörende Au beinhaltet beide Au-Typen. Schilf- und Segentbestände, nasse und feuchte Wiesen und die verschiedenartigsten Wasserflächen – wie Autümpel, Altwasser, tote Flussarme – sind nicht nur Lebensräume vieler Pflanzenarten, sie bilden auch vielfältige Möglichkeiten für allerhand Getier hier zu leben. In Tümpeln mit reichlichem Pflanzenwuchs laichen Kröten und Frösche, leben Molche und Ringelnatter. Früher einmal gab es auch die Teichschildkröte. Wildenten, Zwergtaucher und Teichhühner bauen ihre Schwimmnester. Im Schilf lebt die Blaumeise und eine Vielzahl von Drosselarten. Auf Sandbänken sind Bachstelzen und Uferläufer unterwegs, tummeln sich Flussregenpfeifer und Wasserpieper. Der Graureiher brütet im Auwald in der Kolonie, der Nachtreiher und der Kormoran bauen ebenfalls ihre Nester. Vereinzelt auch der Schwarzstorch. Besonders zahlreich findet man die Nester der Weißstörche, die in den Marchauen auf Bäumen horsten.
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