Der achteckige Bau aus dem 13. Jh. steht inmitten des ehemaligen Gemeindefriedhofes.

Er ist der Hl. Barbara, die auch die Patronin der Sterbenden ist, geweiht. Vermutlich war sie als Holzfigur oder in einem Gemälde dargestellt. Beachtenswert sind die Fresken, die um 1260 entstanden sind und 1907 wiederentdeckt wurden.

Am Triumphbogen sind sechs Medaillons mit Tauben und am Scheitel ist ein Medaillon mit dem Lamm Gottes zu sehen. Dafür finden sich verschiedene Deutungen: z.B. Sieben Sakramente, Sieben Gaben des hl. Geistes etc. Das Untergeschoss diente als Beinhaus. War der Platz am Friedhof zu, bettete man die Knochen der alten aufgelassenen Gräber in das Beinhaus um. Die Kapelle dient heute als Aussegnungskapelle bei Begräbnissen.

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